Feedback zur GESTIS - Stoffdatenbank

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Leyo Wikipedia 09.11.2018 17:20:02
Laut IUPAC-Regeln müsste der Eintrag 1-Chlor-2,2,2-trifluorethan in 2-Chlor-1,1,1-trifluorethan umbenannt werden. Der erstgenannte Name wird fälschlicherweise relativ oft verwendet.
Ja, das stimmt. Wir werden den bevorzugten Namen entsprechend ändern und den bisherigen als Synonym verwenden. Dazu ist allerdings zu bemerken, dass wir nicht immer die oft komplizierten IUPAC- oder EU-Namen als bevorzugte Namen verwenden, sondern oft auch die Namen, die von den Herstellern verwendet werden.

Leyo Wikipedia 07.11.2018 11:33:02
Bei 2,5-Dimethyl-2,5-di-(tert-butylperoxy)hexan ist der Bindestrich vor der Klammer inkorrekt.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Bindestrich entfernt. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Leyo Wikipedia 04.11.2018 00:55:22
Beim Eintrag zu 1,3,5-Triallyl-1,3,5-triazine-2,4,6(1H,3H,5H)-trion ist beim Stoffnamen ein "e" zu viel bzw. bei der Anpassung ausgehend vom engl. Namen nicht entfernt worden.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben das "e" entfernt. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 03.11.2018 16:55:27
Bei Benzyltrimethylammoniumchlorid stimmt die GHS Kennzeichnung nicht mehr mit der Quelle (Merck) überein. Dort wird jetzt giftig (Symbol 06 und 08) angegeben. Auch SigmaAldrich und Alfa geben 06 an.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die aktuelle Einstufung von Merck (Stand SDB 2018) übernommen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Martin Kreimeier Chemie 01.11.2018 09:07:06
Wasserstoffperoxid GHS-EINSTUFUNG VON GEMISCHEN m.E. Schreibfehler Änderungsvorschlag in [ ] Oxid. Fl. 1; H271: C >= 70 % Oxid. Fl. 2; H272: 50 % <= C < 70 % [50 % >= C < 70%] Hautätz. 1A; H314: C >= 70 % Hautätz. 1B; H314: 50 % <= C < 70 % [50 % >= C < 70%] Hautreiz. 2; H315: 35 % <= C < 50 % [35 % >= C < 50 %] Augenschäd. 1; H318: 8 % <= C < 50 % [ 8 % >= C < 50 %] Augenreiz. 2; H319: 5 % <= C < 8 % [ 5 % >= C < 8 %] STOT einm. 3; H335; C >= 35 %
Es handelt sich nicht um einen Schreibfehler. Dies ist die offizielle Schreibweise für die spezifischen Konzentrationsgrenzen aus der GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3. Die Konzentration "C" steht an der "offenen" Seite des Vergleichszeichens "<=" und bedeutet, dass die Konzentration "C" über bzw. gleich der links stehenden Konzentrationsgrenze liegen muss.

Pitzschel, C.S.B. Dienstleister 24.10.2018 06:50:10
Habe Fragen zu Bis(hydroxylammonium)sulfat, 10039-54-0 Der Stoff wird in die Lagerklasse 4.1 A (Sonstige explosionsgefährliche Stoffe)eingestuft, aber der EUH044 fehlt bei der Einstufung u Kennzeichnung. Was passiert bei einer z.B. 35% wässrigen Lösung? Fällt der EUH044 ohne Tests weg (Expertenmeinung)? freundliche Grüße, A.Pitzschel
Von einigen Herstellern wird zusätzlich zur Einstufung nach GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3 der ergänzende Gefahrenhinweis EUH044 angegeben. Da bei dem Stoff heftige Zersetzung besonders bei Erhitzen unter Einschluss auftritt, ist dieser Zusatz berechtigt. Wir haben den EUH-Satz ergänzt. Bei wässrigen Lösungen entfällt EUH044. Dies geht auch aus den entsprechenden Sicherheitsdatenblättern der Hersteller hervor. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Johannes Chemie 22.10.2018 07:45:36
Es werden bei manchen Verbindungen unter Berufung auf Artikel 28(3)der GHS-Verordnungkeine P-Sätze angegeben. Wäre nicht eine Angabe der wichtigsten 6 viel sinnvoller, da kein P-Sätze etwas falsche suggerieren!?
Da wir nicht selbst einstufen, sondern nur Einstufungen zitieren, können wir auch die P-Sätze nur so zitieren, wie sie vom Hersteller angegeben werden. Die überwiegende Zahl der Hersteller hält sich auch daran, nicht mehr als 6 P-Sätze anzugeben. Aber es gibt Ausnahmen, wo für einen reinen Stoff 15 und in Extremfällen bis 30 P-Sätze angegeben werden. Wir können uns nicht anmaßen, davon die "wichtigsten" 6 P-Sätze herauszusuchen. Wir werden solche Fälle zunehmend ersetzen durch Herstellerangaben, die den EU-Vorgaben entsprechen.

Johannes Chemie 22.10.2018 07:24:49
Wasserstoffperoxid: Keine P-Sätze aufgelistet. Außerdem wären unterschiedliche Einträge für die gängigen Konzentrationen sinnvoll (bspw. Perhydrol)
Ja, das ist in der Tat ein Problem, da Wasserstoffperoxid in der Konzentration, auf die sich die Einstufung im Registrierungsdatensatz bezieht (> 70 %), gar nicht verkauft wird. Wir werden Datenblätter für die relevanten Konzentrationsbereiche erstellen.

Roland 16.10.2018 21:05:45
Bei N,N-Dimethyl-4-nitrosoanilin steht sowohl "Schwer löslich in Wasser" als auch "praktisch unlöslich in Wasser" im Text.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Angabe zur Löslichkeit im Kapitel Chemische Charakterisierung angepasst "Praktisch unlöslich in Wasser". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Sabine Reisinger 05.10.2018 14:29:26
Bei dem Eintrag zu 1,1,1,3,3,3-Hexamethyldisilazan ist Trockenlöschpulver sowohl als geeignetes als auch als ungeeignetes Löschmittel angegeben... Können Sie diesen Widerspruch auflösen?
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Statt Trockenlöschpulver sollte bei ungeeigneten Löschmitteln "Schaum" stehen. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Benedikt Schreiner 18.09.2018 07:34:34
Prallethrin: Müsste nicht bei ARBEITSPLATZKENNZEICHNUNG NACH ASR A1.3 "Schutzhandschuhe benutzen" ergänzt werden. Zudem frage ich mich wie es mit Atemschutz aussieht da dieser Stoff als "Akute Toxizität, Kategorie 3, Einatmen; H331" eingestuft ist?
Selbstverständlich empfiehlt sich, je nach Anwendung und Umgang, aus arbeitshygienischen Gründen die Verwendung von Schutzhandschuhen. Eine Arbeitsplatzkennzeichnung nach ASR A1.3 „Schutzhandschuhe benutzen“ ist hier aber nicht erforderlich, da der Stoff keine Gefährdung nach TRGS 401 (Technische Regel für Gefahrstoffe „Gefährdung durch Hautkontakt“) aufweist. Eine entsprechende Arbeitsplatzkennzeichnung erhalten nur Stoffe die nach GHS-Verordnung als Hautgefährdend (ätzende, reizende und/oder sensibilisierende Wirkung auf die Haut) oder Hautresorptiv (z.B. Giftig bei Berührung mit der Haut) eingestuft sind. Zum Atemschutz: Die toxische inhalative Wirkung von Prallethrin beruht auf dem Einatmen von Aerosolen bzw. Sprühnebeln und nicht von Dämpfen (siehe hoher Siedepunkt). Demzufolge ist als Atemschutz ein Partikelfilter P3 ausreichend. Das Kapitel „Sicherer Umgang“ im Datenblatt zu Prallenthin war noch nicht bearbeitet. In ca. 2 Wochen werden die Informationen dort nachzulesen sein.

Benedikt Schreiner 17.09.2018 11:43:04
Können Sie bitte zu 118712-89-3 noch den geläufigen Trivial- bzw. Handelsnamen von Bayer: "Transfluthrin" ähnlich wie bei Pralletrin ergänzen. Dies würde die Suche deutlich vereinfachen. Die Verwendung des sperrigen IUPAC-Namens ist in der Praxis doch eher selten. Danke
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden nach dem nächsten Update in ca. 14 Tagen Transfluthrin sogar als bevorzugten Name angeben.

Ursula Zettler / ESIM-Chemicals GmbH 11.09.2018 09:10:45
Könnten Sie mir bitte erklären, worauf für Maleinsäurehydrazid (CAS 123-33-1) die TRGS-510 Lagerklasse 4.1.B beruht.
Danke für den Hinweis, die Lagerklasse 4.1B ist hier falsch. Richtig wäre Lagerklasse 11 (Brennbarer Feststoff). Bei uns angegeben als: Lagerklasse 10 - 13 (Auf eine weitere Differenzierung wird verzichtet, da es innerhalb der Lagerklassen 10 - 13 keine gesetzlichen Zusammenlagerungsbeschränkungen gibt.) Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

O. Ramdohr, Fa. WALTER CMP GmbH & Co. KG Handel mit Chemikalien 05.09.2018 16:41:47
In den Daten zu VORSCHRIFTEN bei Natriumhypochloritlösung wird die Bedingung zur Angabe des EUH206 nicht vollständig genannt (nämlich die "Abgabe an die breite Öffentlichkeit"). Wir bitten um Korrektur jener Information. Ansonsten bedanke ich mich für die Unterhaltung dieser sehr wertvollen Datenbank. Mit freundlichem Gruß, i.A. O. Ramdohr
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben dies entsprechend ergänzt. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update in 2 Wochen.

Dr. Armin Schmid (Selerant GmbH) 04.09.2018 14:33:06
Carβmid (CAS 16118-49-3) ist u.a. mit H411 eingestuft. Damit wäre es m. E. den Transportvorschriften zu unterstellen. Möglicherweise bezieht sich Ihre Referenz auf Sigma-Aldrich noch auf den Stand vor der 10. ATP der CLP-VO.
Für Carbetamid liegen uns keine Angaben zur Transporteinstufung vor, die zu der aktuellen Gefahrstoffeinstufung passen. Wir haben die Angaben zum Transport deshalb vorerst gelöscht.

Dr. Armin Schmid (Selerant GmbH) 04.09.2018 11:08:40
8-Hydroxychinolin (CAS 148-24-3) ist u.a. mit H400 und H410 eingestuft. Damit sollte die Transportklassifizierung mit UN 3077 einhergehen. Anmerkung: die akute Toxizität mit Literaturwerten von >= 1200 mg/kg für Ratte, Maus, Meerschweinchen oral liegt über dem Limit für "schwach giftig" - und übrigens auch über dem Limit von 300 mg/kg für GHS-Kategorie 3 (CLP 10. ATP).
Wir stufen nicht selbst ein (weder nach Gefahrstoff- noch nach Transportrecht), sondern zitieren die Angaben der Hersteller. Bisher liegen uns nur Sicherheitsdatenblätter mit UN 2811 vor (Merck, Acros, Biesterfeld), jedoch keines mit UN 3077. Zur Nichtübereinstimmung der Daten der oralen Toxizität mit der Einstufung in Kategorie 3 wird im Registrierungsdatensatz ausgeführt: „Obwohl die verfügbaren Daten zur akuten oralen Toxizität die Klassifizierungskriterien für die Kategorie 4, H302 gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 erfüllen, folgt der Registrant der in der RAC-Stellungnahme vorgeschlagenen Klassifizierung in Kategorie 3, H301.“ Diesen Hinweis werden wir auch in die Stoffdatenbank aufnehmen.

Dr. Armin Schmid (Selerant GmbH) 04.09.2018 10:13:07
2-tert-Butylamino-4-chlor-6-ethylamino-1,3,5-triazin (CAS-Nr. 5915-41-3) ist u.a. mit H400 und H410 eingestuft. Damit sollte die Transportklassifizierung UN 3077 einhergehen (steht so auch im referenzierten SDB von Sigma-Aldrich).
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Transportvorschriften entsprechend geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Birte Dresler / FhG-IWS F&E 30.08.2018 11:38:26
Hallo, Sie geben für Sulfolan Reproduktionstoxizität 1B an. In den SDB von Merck und Sigma Aldrich finde ich lediglich, dass es gesundheitsschädlich beim Verschlucken ist (Achtung).Was ist nun richtig? Mfg Birte Dresler
In den Sicherheitsdatenblättern von Merck und Sigma Aldrich wird die Einstufung aus der GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3 aufgeführt. Dabei handelt es sich um eine „Mindesteinstufung“. Nach GHS-Verordnung sind die Hersteller verpflichtet, anhand vorliegender Toxizitätsdaten zu prüfen, ob eine schärfere Einstufung erforderlich ist. Der LD50-Wert oral bestätigt H302. Liegen den Herstellern Daten zu weiteren Gefahrenklassen vor, müssen diese bei der Einstufung ergänzt werden. Nach neueren Studien ist Sulfolan zusätzlich reproduktionstoxisch. Deshalb zitieren wir die Einstufung aus dem Registrierungsdatensatz der ECHA.

Jonas Schneider EHS 28.08.2018 17:02:54
Hallo, für Zirkonium(IV)-oxid geben Sie bei den Empfehlungen der MAK Komission für die Schwangerschaft: Gruppe C an, dabei ist die Empfehlung in der MAK Liste 2017 für Zirkonium und seine unlöslichen Verbindungen Gruppe D. Ist das ein Übertragunsfehler oder übersehe ich etwas? Danke! Grüße J.Schneider
Die MAK-Kommission hat 2018 den Grenzwert für Zirkonium und seine unlöslichen Verbindungen aufgehoben. Nur für Zirkonium(IV)-oxid ist ein neuer MAK-Wert aufgestellt worden, 0,3 mg/m³ (A) und der Schwangerschaftsgruppe C. Versehentlich wurde der Link auf die MAK-Liste nicht aktualisiert, so das noch auf die MAK-Liste 2017 verwiesen wird. Der korrekte Link ist https://onlinelibrary.wiley.com/doi/book/10.1002/9783527818396 . Nach dem nächsten Update erscheint die richtige Verlinkung im Internet.

Stefanie Stutzmann / Infraserv Höchst / Anlagensicherheit 23.08.2018 14:06:12
Im Kapitel TECHNISCHE SCHUTZMASSNAHMEN für den Stoff Ammoniakwasser geben Sie an, dass die Dampf-Luft-Gemische schwerer sind als Luft. Aus meiner Sicht handelt es sich bei der Dampfphase um Ammoniak, daher ist der Dampf leichter als Luft
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Satz gelöscht. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Bauer Bernd WWB 16.08.2018 10:48:33
UN 1040 -> bei der Bezeichnung: 10 MPa (10 bar). Richtig: (lt. ADR/ RID) 1 MPa. Gruß aus Brühl (Rheinld.)
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Bezeichnung geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet. Gruß aus Sankt Augustin.

Kaspar 10.08.2018 10:50:16
Sehr geehrte Damen und Herren, vorab sei gesagt, dass ich kein Chemiker bin, daher möchte ich mich jetzt schon dafür entschuldigen, dass ich möglicherweise etwas nicht im Fach-Chargon wiedergebe. Ich versuchs dennoch.... Bei dem Stoff mit CAS 34590-94-8 habe ich zur Gefährdungsbeurteilung gerade den Dampfdruck zur Beurteilung des Freisetzungsverhaltens hinzuziehen wollen. Jetzt weichen die Dampfdrücke bei 20°C und 40°C so dermaßen voneinander ab, dass ich das in Frage stelle. Wenn ich den Siedepunkt betrachte, meine ich, dass der Dampfdruck bei 20°C mit 70 Pa fehlerhaft ist. Können Sie mir hierzu kurz eine Rückmeldung geben. Herzlichen Dank!
Bitte beachten Sie die Maßeinheiten: Der Dampfdruck bei 20 °C ist 70 Pa = 0,7 hPa. Der Dampfdruck bei 40 °C ist 2,6 hPa. Das passt zusammen. Wir werden das ändern und beide Werte in derselben Maßeinheit angeben, damit es künftig keine Missverständnisse gibt.

Dr. Hermann Venohr Chemikalienhandel 01.08.2018 14:04:39
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Hinweis bez. der Lagerklasse von Maleinsäureanhydrid (CAS 108-31-6)für Sie. Im Moment ist der Stoff in der GESTIS-Datenbank nach TRGS 510 in die Lagerklasse 8 A: Brennbare ätzende Gefahrstoffe eingestuft. Da der Stoff aber mit dem H 372, Kategorie 1, eingestuft ist, sollte der Stoff nach TRGS 510 eher in die Lagerklasse 6.1 C "Brennbare, akut toxische Kat. 3 / giftige oder chronisch wirkende Gefahrstoffe" eingestuft werden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Hermann Venohr
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Lagerklasse geändert in 6.1 C "Brennbare, akut toxische Kat. 3 / giftige oder chronisch wirkende Gefahrstoffe". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Jörg Rosenbruch, Europäische Schule Karlsruhe Schule 25.07.2018 13:34:35
Kupfer(I)-oxid. Müsste hier nicht aufgrund des H-Satzes H318 das Piktogramm GHS05 folgen? Weder H302, noch H332 bzw. H410 erfordern das Signalwort "Gefahr", was GESTIS jedoch angibt.
Ja, Sie haben völlig Recht. Hier wurde das Piktogramm GHS05 vergessen. Wir haben das korrigiert. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update am Montag.

Dr. Schlachta Immissionsschutz 25.07.2018 07:52:41
Zu TA Luft Einstufung von D4 Octamethylcyclotetrasiloxan: Aus meiner fachlichen Sicht müsste D4 als Stoff der Nr. 5.2.5 Klasse I bewertet werden und nicht wie unter Gestis als Stoff Nr. 5.2.5 Klasse II (auch wenn der Stoff unter Klasse II namentlich genannt ist). Grund: Reproduktionstoxizität, Kategorie 2; H361f. Hier ist dann das Einstufungsschema unter Nr. 5.2.5 anzuwenden und daraus ergibt sich dann die Klasse I
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Aufgrund der Einstufung fällt D4 unter Nr. 5.2.5 Klasse I. Dies trifft auch für die in Nr. 5.2.5 Klasse II namentlich genannten Stoffe 1-Brom-3-chlorpropan und 1,3,5-Trioxan zu. Wir werden die Daten ändern und mit einem entsprechenden Hinweis versehen. Die Korrektur sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet in der nächsten Woche.

Leyo Wikipedia 20.07.2018 22:21:23
Mir ist unklar, weshalb bei Acetochlor H351 unter Gefahrenhinweise - H-Sätze nicht aufgeführt ist. In der 9. ATP ist H351 nicht nur unter Einstufung, sondern auch unter Kennzeichnung angegeben.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben H351 bei der Kennzeichnung ergänzt. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Franz Kass Chemie 15.07.2018 10:53:06
Silberacetat: Die Farbe wird als "beige" beschrieben. Das Salz kristallisiert in farblosen Nadeln (vgl. D'Ans-Lax 4. Aufl. Bd. 2, S. 386). Im Licht dunkelt es natürlich nach (grau, aber nicht beige). Gruß, F. Kass
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Daten entsprechend angepasst. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update in ca. 1 Woche.

oliver 11.07.2018 11:19:31
Hallo Gestis Bezüglich des Vorredners haben Sie sich aber sehr schön zurückgehalten. So eine Unverschämtheit sollte man eigentlich schlichtweg ignorieren. Danke für diesen tollen Service.
Vielen Dank.

IKA GmbH & Co. KG 10.07.2018 11:22:02
Fortsetzung
Nun noch ein paar Worte zu Ihren sonstigen Auslassungen: Wenn Sie der Meinung sind, die Angaben in der GESTIS-Stoffdatenbank wären absolut fehlerfrei, dann haben Sie einiges falsch verstanden. Uns stehen dieselben, oft widersprüchlichen Quellen zur Verfügung wie Ihnen. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Sie nur eine begrenzte Zahl von Stoffen beurteilen müssen, wir aber Tausende. Bei widersprüchlichen Datenquellen müssen wir oft subjektive und damit angreifbare Auswahlentscheidungen treffen. Ja, wir überprüfen die Daten regelmäßig. Aber wenn man Stoffe vollständig recherchiert incl. Abgleich der abweichenden Angaben der verschiedenen Hersteller, dann schafft man bestenfalls 2 Stoffe pro Tag. Für die über 8000 Stoffe in der Stoffdatenbank benötigen unsere (hochgerechneten) drei Vollzeitkräfte, die dafür zur Verfügung stehen, also ca. 6 Jahre, bis sie einmal komplett durch sind. Das ist eine optimistische Schätzung, praktisch sind es eher 10 Jahre. Denken Sie bitte auch daran, dass die Pflege dieser Datenbank erhebliche Summen kostet und trotzdem haben Sie die Möglichkeit, dieses Angebot frei zu nutzen. Das ist durchaus nicht selbstverständlich und muss auch nicht so bleiben.

IKA GmbH & Co. KG 09.07.2018 12:20:12
Hallo, die Löslichkeitsangabe zu Tris(2-hydroxyethyl)-1,3,5-triazinetrione, CAS 839-90-7, ist falsch! Die Löslichkeit liegt bei ca. 570g/L, wie auch überall nachschlagbar. Werden die Daten bei GESTIS denn nie kontrolliert...? Nr. 2: Einstufung und Angabe zum Geruch bei der Substanz "Bis(pentan-2,4-dionato)calcium", CAS 19372-44-2, passen nicht zur GHS Einstufung der ECHA! Kein Lieferant von uns hat diese Einstufung vorgenommen!! Und der Geruch ist absolut vorhanden und sehr typisch!! Seit Monaten korrigiere ich immer wieder entsprechende Einträge bei Wikip., langsam vergeht mir die Lust. Überall ist nachlesbar, dass das Bis(pentan-2,4-dionato)calcium einen Eigengeruch besitzt, wir selber haben viele versch. Acetonate von verschiedenen Herstellern im Haus; sie alle haben einen sehr typ. Geruch! Findet denn hier kein Abgleich mit anderen Quellen statt? Es ist ärgerlich, wenn man gerade bei einer Quelle & einem Thema, bei der/dem alles Hand und Fuss haben sollte, auf solche groben Fehler stößt. Ich ging immer davon aus, dass die Daten natürlich VOR Veröffentlichung auf Plausibilität geprüft werden..... Als Quelle für die falschen Angaben bei Wikipedia ist übrigens die GESTIS-Datenbank aufgeführt - so pflanzt sich die falsche Information immer wieder selber fort. Mein Vertrauen in die BAUA / GESTIS schwindet Aufgrund solcher Beispiele immer weiter... Was ist so ein System für den Anwender wert, wenn es mit falschen Informationen gefüttert wird und er nicht weiß, ob die vorliegende Information korrekt oder falsch ist. MfG H. Au
Vielen Dank für Ihre freundlichen und netten Hinweise. Zur Löslichkeit von Tris(2-hydroxyethyl)-1,3,5-triazintrion lag uns zum Zeitpunkt der Bearbeitung ein Wert der Firma Merck von 1150 g/l (keine Temperaturangabe) vor. Ob dieser Wert stimmt oder nicht konnten wir nicht beurteilen. Inzwischen gibt es im Registrierungsdatensatz bei der ECHA einen Wert von 572 g/l bei 20 °C, den auch mehrere Hersteller übernommen haben. Diesen Wert werden wir mit dem nächsten Update in ca 14 Tagen übernehmen. Zur Einstufung von Bis(pentan-2,4-dionato)calcium: Es ist durchaus nicht so, dass wir in jedem Fall die Einstufung des Registrierungsdatensatzes der ECHA übernehmen können. Leider sind diese oft fehlerbehaftet, um es einmal wertneutral zu formulieren. Für Bis(pentan-2,4-dionato)calcium gibt es bei der ECHA zwei Einstufungssätze: 1.: H302, H311+H331, H317, H318; 2.: H302, H317, H318. Im selben Registrierungsdatensatz können Sie unter „Acute Toxicity: inhalation“ und „Acute Toxicity: dermal“ jeweils lesen: „Interpretation of results:not classified“ Also sind H311+H331 offensichtlich falsch. Was soll man nun von der 1. Einstufung halten? Weiterhin gibt es im Sicherheitsdatenblatt von Sigma-Aldrich die Einstufung mit H361. Im Abschnitt 11 des SDB heißt es dazu: „Reproduktionstoxizität: Gefahr einer angeborenen Missbildung des Fetus möglich. Voraussichtliches Reproduktionsgift für den Menschen.“ Bei der ECHA heißt es dagegen zur Reproduktionstoxizität „The results are regarded as conclusive but not sufficient for classification.“ Wem soll man nun glauben? Wir werden diesen Punkt mal bei Sigma-Aldrich nachfragen. Zum Geruch von Bis(pentan-2,4-dionato)calcium: Die Angabe „geruchlos“ entstammt einem alten SDB der Wacker Chemie GmbH. Mehr lag zum Zeitpunkt der Bearbeitung nicht vor. Jetzt wissen wir aus dem Registrierungsdatensatz „Bis(pentane-2,4-dionato)calcium is an off-white powder with a faint odour.“ Also werden wir das ändern. Da Sie diesen Stoff offensichtlich von mehreren Lieferanten beziehen, kennen Sie den Stoff sehr genau. Wir kennen ihn nur aus den Daten im Internet. Wenn Sie einmal Gerüche von Stoffen im Internet recherchieren, werden Sie sich wundern. Da finden Sie für denselben Stoff Angaben wie z.B. geruchlos, schwach, ekelerregend …

Reiner Becker 25.06.2018 13:17:58
EG 219-835-9 ist im Sicherheitsdatenblatt mit H 335, 315 und 319 gekennzeichnet - in Gestis ist kein H-Satz vorgegeben?
Im Registrierungsdatensatz des Konsortiums aus 15 Herstellern (u.a. BASF, Dow, Evonik), zuletzt geändert Mai 2018, wird der Stoff als "Not classified" bezeichnet. Prüfen Sie bitte in dem Ihnen vorliegenden Sicherheitsdatenblatt, ob im Kapitel 11 Daten zur Reizwirkung angegeben werden.

Kurt C. Holecek Chemie 20.06.2018 16:32:21
Bei 1-Hexen, CAS 592-41-6, ZVG 39740 Ist eine Strukturformel angegeben. Die ergäbe allerdings C13, wo nur C12 da ist... Hat sich kleiner Tippfehler am 2. C eingeschlichen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Strukturformel geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Malte Gerhold Chemie 13.06.2018 13:21:47
Im Datensatz "Propineb" (CAS-Nr.: 12071-83-9)ist im Kontext der Zündtemperatur die Temperaturklasse "T1" angegeben. Die Temperaturklasse ist eine Kenngröße für Gase/Dämpfe, nicht für Stäube. Da Propineb ein Feststoff ist, der auch keinen Schmelzpunkt aufweist, ist diese Angabe irreführend.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden das auch bei den anderen Feststoffen überprüfen. Die Änderungen sehen Sie nach dem nächsten Update.

Bernd Mayrhans Metallbranche 01.06.2018 07:52:13
Hallo, liebes Gestis - Team! Wollte euch nur mal sagen, dass ihr da eine ganz tolle Arbeit macht. Ich bin gerade in der Ausbildung zur Sifa und eure Datenbank hat mir schon sehr viele Fragen beantwortet! Vielen Dank dafür Gruß aus dem Allgäu Bernd Mayrhans
:-))

A. Pitzschel 29.05.2018 07:34:49
Bei Bromophos, CAS-Nr. 2104-96-3, einem Feststoff,, wird ein Ph angegeben. Feststoffe haben keinen pH. bitte den Wert löscehn oder eine definieerte Lösung in Wasser angeben, Danke.
Wir gehen davon aus, dass sich der pH-Wert 7 auf die angegebene Wasserlöslichkeit von 40 mg/l (Messtemperatur 20°C) bezieht. Da diese Wasserlöslichkeit gleichzusetzen mit "praktisch unlöslich in Wasser" ist, werden wir die pH-Angabe im Datenblatt löschen. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Jonas Nowacki 18.05.2018 10:51:35
Auf der Seite für Nickel(II)chlorid steht unter Schmelzpunkt "Der Stoff zersetzt sich beim Erhitzen (s. Zersetzungstemperatur)." Im Datenblatt findet sich allerdings kein Hinweis auf eine Zersetzungstemperatur.
Die Zersetzungstemperatur wird im Sicherheitsdatenblatt Merck mit 1001°C für die wasserfreie Substanz angegeben. Beim Hexahydrat-Salz findet ab 140°C die Abspaltung von Kristallwasser statt. Diese Angaben finden sich nächste Woche auch im Datenblatt zu Nickel(II)-chlorid.

Andreas Fischer 26.04.2018 11:20:33
Bezüglich 10141-00-1 (Chrom(III)-kaliumsulfat): Das Datenblatt beschreibt vorgeblich das Anhydrat, die physikalischen Daten scheinen aber die des Dodecahydrates zu sein.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden im Datenblatt darauf hinweisen.

RAHN AG Manager Safety & Regulatory Affairs 17.04.2018 08:06:39
CAS 200-456-2 (2-Phenylethanol) Gemäss ECHA nicht giftig für die Haut "H319: Causes serious eye irritation." Ist der einzige Warnhinweis. mfg Detlef Seidel
Zum Stoff „2-Phenylethanol“ (CAS-Nr.:60-12-8) existieren zwei Registrierungsdatensätze bei der ECHA, von verschiedenen Herstellern/-Konsortien. Wir beziehen uns auf den zweiten Registrierungssatz mit der von uns zitierten Einstufung: H302; H311 und H319. Im ersten Registrierungssatz wird unter Labelling zwar nur der H319 genannt, aber unter „Classification; + Health hazards“ wird auch der H302 (Harmfull if swallowed) aufgeführt. Des Weiteren werden hier im Kapitel Toxicological information zwei gleichbewertete dermale Studien aufgelistet. Eine unbenannte Studie aus dem Jahr 1987 mit dem Ergebnis: LD50 dermal 2535 mg/kg und damit keine dermale Toxizität vorhanden. Die zweite Studie wird von vielen renommierten Stellen (z.B. HSDB) zum Stoff 2-Phenylethanol herangezogen. Auch wir zitieren diese Studie in unserem Datenblatt (LD50 dermal 0,79 ml/kg bzw. 806 mg/kg) und stufen damit nach GHS-Einstufungskriterien mit Akute Toxizität, Kategorie 3, Hautkontakt; H311 ein. Wir bleiben also bei der Einstufung des von uns zitierten zweiten Registrierungssatzes.

U. Sprenger 10.04.2018 09:15:50
Die ECHA stuft "Diethylmalonat", CAS:105-53-3, mit "H319 Verursacht schwere Augenreizung" ein.
In den uns vorliegenden Sicherheitsdatenblättern (Merck, Sigma-Aldrich, Acros, Thermo Fisher) wird der Stoff einheitlich eingestuft mit „Kein gefährlicher Stoff nach GHS“. Bezüglich der Augenreizung wird dies durch die arbeitsmedizinischen Angaben belegt. Akute Toxizität: In einer Testung am Kaninchenauge wirkte unverdünntes D. mäßig reizend (Schädigungsgrad 5 einer 10-teiligen Skala). Eine zweite Testung ergab dagegen nur minimale Reizeffekte (Irritationsindex 17,6/110), wonach eine Kennzeichnung als Augenreizend nicht erforderlich wäre.[07934]. Auch im Registrierungsdatensatz bei der ECHA lautet die Angabe zur Augenreizung „moderately irritating“

Schwarzenböck Angela 12.03.2018 14:23:28
Frage zu Lanthan(III)-chlorid heptahydrat: im SDB unserer Lieferanten und auch in der ECHA Stoffliste wird die CAS Nr. 10025-84-0 verwendet. Auf Ihrer Seite finde ich CAS 17272-45-6. Können Sie mir hierfür eine Erklärung geben. Vielen Dank
Wasserfreies Lanthan(III)-chlorid hat die CAS-Nr. 10099-58-8. Das Hexahydrat hat die CAS-Nr. 17272-45-6. Das von Ihnen erwähnte Heptahydrat hat CAS 10025-84-0. Dieses fehlte in der Stoffdatenbank noch. Wir haben es ergänzt, s. nach dem nächsten Update. Dann gibt es noch ein sog. x-Hydrat mit der CAS-Nummer 20211-76-1.

Andreas Heim Chemische Industrie 05.03.2018 15:52:45
Eine organisatorische Anmerkung: Leider wurde die App aus den App-Stores entfernt und auch die installierten Versionen funktionieren nicht mehr. Schade! Bis anhin die schnellste Version u.a. bei Notfällen relevante Daten zu erhalten.
Die GESTIS-Stoffdatenbank als App gibt es nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch die Webapplikation http://gestismobil-de.itrust.de/ Diese können Sie mit jedem Gerät benutzen: Tablets, Smartphones, Smartwatches, Notbooks, PCs. Rufen Sie die oben genannte Adresse einmal auf und setzen Sie dann einen Shortcut, dann haben Sie die Anwendung immer zur Verfügung. Eine Installation ist nicht erforderlich. Eine App ist dagegen nicht universell einsetzbar, sie muss für jeden Gerätetyp (Apple, Android, Blackberry, Windows u.a.) einzeln angepasst werden, was auf Dauer für uns nicht zu leisten ist. Für den Zugriff ist auf jeden Fall eine Internetverbindung erforderlich. Das war auch bei der App der Fall. Für einen kompletten Download auf ein Smartphone ist die Datenmenge viel zu groß.

C.S.B. GmbH, Nagelschmidt Wolfgang 31.01.2018 15:34:27
In der Stoffdatenbank wird Terpinolen (CAS: 586-62-9) als Gefahrgut mit UN 3082 genannt. Dieser Stoff ist allerdings gemäß Tabelle 3.2 ADR unter UN 2541 namentlich genannt. MfG W.Nagelschmidt
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die UN-Nummer 3082 wurde aus dem Registrierungsdatensatz bei der ECHA übernommen. Der Stoff ist nach GHS nicht als "Entzündbare Flüssigkeit, Kategorie 3; H226" eingestuft (Flammpunkt > 60 °C). Die namentlich Aufführung im ADR mit UN 2541 ist aber verbindlich. Wir haben die Angabe korrigiert. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Beat Arnold Energie 19.01.2018 17:57:21
Auf Wikipedia ist man der Meinung, dass RME und Biodiesel nicht gleichgesetzt werden kann. Es geht dort natürlich nicht in erster Linie um Arbeitsschutz. Damit die ansonsten sehr brauchbare GESTIS-Datenbank noch besser wird, schlage ich vor, diese beiden Substanzen zu unterscheiden. Eine zweite Verbesserung wäre, bei Treibstoffen generell den Heizwert anzugeben. MfG B. Arnold
Wir werden bei der chemischen Charakterisierung einen Hinweis ergänzen, dass Biodiesel überwiegend aus Rapsölmethylester besteht, möchten aber ansonsten die beiden Begriffe in einem Datenblatt lassen.

U.Sprenger Dienstleister 19.01.2018 12:54:39
"Aluminium, Pulver, nicht stabilisiert", ZVG Nr: 8100, ist u.a. eingesutft mit "Stoffe die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln, Kategorie 2; H261". Im Widerspruch zur Gefahrstoffeinstufung erscheint mir die Einstufung der Wassergefährdungsklasse als Stoff Nr. 1443: "Nicht wassergefährdender Stoff - Metalle, soweit sie fest sind, mit einer Korngröße >= 1 mm, die nicht mit Wasser oder Luftsauerstoff reagieren, es sei denn,..."
Sie haben Recht, die Zuordnung der Wassergefährdungsklasse über die Kennnummer 1443 ist hier widersprüchlich. Wir werden die Angabe aus dem Sicherheitsdatenblatt der Firma Merck übernehmen. Die Einstufung hat sich dadurch aber nicht geändert und bleibt bei "Nicht wassergefährdender Stoff".

Robin Offermanns 10.01.2018 12:42:15
Benzhydrol bzw. Diphenylmethanol fehlt in der Datenbank. CAS Nr. 91-01-0
Nicht zu jedem Stoff liegen uns ausreichende Informationen vor, um ein aussagekräftiges Datenblatt zu erstellen. Im Fall Benzhydrol reicht die Datenlage für die Erstellung eines Datenblattes. Es erscheint nach dem nächsten Update (in ca. 2 Wochen) im Internet.

Henrico Lind / CSB Erstellung SDB's 09.01.2018 11:43:13
Produkt mit casnummer 89-83-8. Unterschied in die Verpackungsgruppe Gestis III BAM II
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Verpackungsgruppe auf II geändert. Das passt zur GHS-Einstufung mit "Ätzwirkung auf die Haut, Kategorie 1B; H314". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

Leyo Wikipedia 03.01.2018 21:11:58
Bei Gelegenheit sollte die E+K von 1,2-Diphenoxyethan aktualisiert werden. Sowohl im EU-Registrierungsdossier als auch bei Sigma-Aldrich ist GHS09 und H411 angegeben.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sigma Aldrich hat inzwischen die Einstufung des Registrierungseintrages übernommen. Bei der ECHA steht die Einstufung mit GHS09, H411 aber im Widerspruch zu den Transportvorschriften "Not classified". Bei Aldrich ist die korrekte Einstufung mit UN 3077 angegeben. Wir werden unsere Angaben entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Dr. Armin Schmid (Prosisoft GmbH) Gefahrstoffmanagementsoftware 02.01.2018 14:39:57
Bei Indiumhydroxid hat sich ein Zahlendreher eingeschlichen: EG-Nummer 529-592-6 muss lauten 259-592-6.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die EG-Nummer geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Suedpack Verpackung 28.12.2017 10:27:43
Die Dichte Polyethylenterephthalat ist mit 1,68 g/cm3 falsch angegeben.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden künftig den Wert 1,38 g/cm³ angeben. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

U.Sprenger Dienstleister 07.12.2017 13:21:35
Das ADR 2017 hat eine neue Gruppe von Klassifizierungen in Tabelle 3.2: UN3531-3534 "polymerisierender Stoff". Ich möchte vorschlagen, die Gefahrguteinstufung bei "Acrylaten" (z.B. Acrylsäureisobornylester CAS: 5888-33-5, Klasse 9) zu überprüfen. Sofern für das Acrylat kein namentlicher Eintrag oder Einstufung in Klasse 3 gilt, sollte die Gefahrgut-Einstufung auf Klasse 4.1 "polymerisierender Stoff" geändert werden. Die Lagerklasse ist nicht betroffen, da sich in der TRGS eine Regelungslücke manifestiert.
Wir nehmen keine Einstufung nach Gefahrgutrecht vor sondern zitieren die Angaben aus Sicherheitsdatenblättern der Hersteller. Für Isobornylacrylat wird übereinstimmend die UN-Nummer 3082 angegeben. Der Stoff enthält den Inhibitor 4-Methoxyphenol um eine Polymerisation zu verhindern.

Maik Rackebrandt Entsorgung von Chemikalien 30.11.2017 12:27:25
Cäsiumchlorid- findet man bei euch sehr schlecht da ihr es mit äe ( Cäesiumchlorid) schreibt. Bitte um Änderung Vielen lieben Dank
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden das korrigieren. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Joachim Henrichs, BG RCI 29.11.2017 22:24:40
Der Eintrag für Glyphosat CAS 1071-83-6 enthält einen Hinweis auf den Sicherheitshinweis P 273 „Nicht in die Umwelt ausbringen“. Entweder ist das falsch oder die Diskussion um den Einsatz oder Nichteinsatz von Glyphosat ist ein Sturm im Wasserglas. P 273 verbietet den Einsatz des Stoffes.
Glyphosat ist nach GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3 u.a. als "Gewässergefährdend, Chronisch Kategorie 2; H411: Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung" eingestuft. Die Tabelle enthält keine Sicherheitshinweise. Diese werden von den Herstellern nach Kriterien des Anhang I der Verordnung ergänzt. Für H411 ist dort u.a. "P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden" aufgeführt. Das entspricht nicht einem Verbot. Glyphosat ist in der EU als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zugelassen und unterliegt der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwV). Dort ist aufgeführt wo es für den Stoff Anwendungsverbote gibt.

Maria Klug/Universität Bayreuth 27.11.2017 18:28:35
Zunächst einmal vielen Dank für die sehr umfangreiche und hilfreiche Datenbank! Die Molmasse von Eisen(III)-molybdat (Fe2Mo3O12) ist falsch angegeben: sie beträgt nicht 447,56 g/mol, sondern ca. 591.52 g/mol.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Molmasse geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

U.Sprenger Dienstleister 14.11.2017 11:48:01
Beim "2-Naphthol", CAS:135-19-3, könne sich m.E. keine "Phosphoroxide" als Zersetzungsprodukte bilden.
Vielen Dank für den Hinweis. Hier hatte sich ein Standardsatznummernfehler eingeschlichen, der auch einige andere Stoffe betrifft. Wir werden das korrigieren.

U.Sprenger Dienstleister 09.11.2017 12:03:19
Beim Stoff "Quecksilber(II)-chlorid", CAS:7487-94-7, sollte unter der Überschrift VERWENDUNGSBESCHRÄNKUNGEN / VERWENDUNGSVERBOTE die Ausnahme gem. Artikel 5 der VO 2017/852/EG Erwähnung finden: "(2)Das Verbot nach Absatz 1 gilt nicht für die folgenden mit Quecksilber versetzten Produkte: a) ... b) Produkte für die Forschung, für die Kalibrierung von Instrumenten oder zur Verwendung als Referenzstandard."
Wir geben die Hauptinformationen immer in Kurzform wieder und verweisen auch in diesem Fall darauf, dass Einzelheiten, Ausnahmen sowie Daten, ab wann die Verbote gelten, der Verordnung zu entnehmen sind. Wir können in diesem Rahmen nicht alle Ausnahmen aufführen, insbesondere da sich die meisten Ausnahmen bis zum 31.12.2020 von selbst erledigt haben.

U.Sprenger Dienstleister 09.11.2017 11:51:35
Als Atemschutzempfehlung beim Stoff "Quecksilber(II)-chlorid", CAS:7487-94-7, möchte ich den Filtertyp "Hg-P3" vorschlagen.
Der Filter Hg-P3 wird gegen Quecksilberdämpfe verwendet. Bei Quecksilber(II)-salzen liegen keine Quecksilberdämpfe vor, sondern Quecksilber(II)-Ionen, die nur durch starke Reduktionsmittel in metallisches Quecksilber überführt werden können. Deshalb wird nur der P3-Filter verwendet.

U.Sprenger Dienstleister 30.10.2017 12:06:14
Ich möchte vorschlagen, die Wassergefährungsklasse von "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat", CAS:51580-86-0, auf WGK 2 zu ändern, genau wie der Listenstoff "Natriumdichlorisocyanurat", CAS:2893-78-9, mit der Kennummer: 7323. "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat", CAS:51580-86-0, und "Natriumdichlorisocyanurat", CAS:2893-78-9 sind beide unter der EG-Nr.: 220-767-7 registriert. Ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum das "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat" ganz allgemein Gewässer stärker gefährden soll, als das "Natriumdichlorisocyanurat".
Natriumdichlorisocyanuratdihydrat wird in der Liste wassergefährdender Stoffe im Bundesanzeiger nicht aufgeführt. Somit können wir nur Angaben aus Sicherheitsdatenblättern zitieren. WGK 3 ist für diesen Stoff auch gerechtfertigt da er nach GHS mit H400 und H410 (Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung) eingestuft ist. Die gleiche Einstufung gilt auch für Natriumdichlorisocyanurat, somit wäre hier auch WGK 3 die "bessere Einstufung".

U.Sprenger Dienstleister 30.10.2017 11:48:08
"Natriumdichlorisocyanuratdihydrat", CAS:51580-86-0, wird durch Überschrift "TECHNISCHE SCHUTZMASSNAHMEN – LAGERUNG Lagerbedingungen:" "Für die Lagerung des Stoffes sind die Vorschriften der 2. Verordnung zum Sprengstoffgesetz über sonstige explosionsgefährliche Stoffe zu beachten." sowie unter der Überschrift "Zusammenlagerungsbedingungen: Lagerklasse 4.1 A (Sonstige explosionsgefährliche Stoffe)" als Explosivstoff eingestuft. Diese Angaben passen weder zur Gefahrstoff- noch zur Gefahrguteinstufung. Die korrekte Lagerklasse für "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat" ist die LGK 13 - nicht brennbare Stoffe", passend zu Ihrer Angabe unter der Überschrift "Technische, konstruktive Maßnahmen: Natriumdichlorisocyanursäuredihydrat ist im Gegensatz zur wasserfreien Verbindung nicht als brandfördernd eingestuft. Stoff ist nicht brennbar. Der Hinweis auf das Sprengstoffgesetz sollte entfernt werden beim "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat".
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Daten zu den Lagerbedingungen entsprechend ändern. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. zwei Wochen.

A. Pitzschel Dienstleister 26.10.2017 15:25:11
Die Angaben der WGK, sind die nach AwSV oder noch die vorheriegen?
Nach Inkrafttreten der AwSV wurde am 10.08.2017 im Bundesanzeiger die Liste der wassergefährdenden Stoffe veröffentlicht. Sie beinhaltet die Angaben der Anlagen von VwVwS, KBwS und Anhang 3 (VwVwS). Bei Doppeleinträgen z.B. VwVwS und KBwS wurden die aktuelleren Einträge übernommen. Diese WGK Angaben finden Sie in der GESTIS-Stoffdatenbank.

Leyo Wikipedia 02.10.2017 00:21:50
Im Registrierungsdossier von 1-Isopropyl-2,2-dimethyltrimethylendiisobutyrat ist nicht mehr(?) als "kein gefährlicher Stoff nach GHS" angegeben, sondern mit H412 eingestuft. Ich schlage vor, dass der GESTIS-Eintrag entsprechend aktualisiert wird.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Einstufung angepasst. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Roland 25.09.2017 21:20:20
Bei 1,3-Bis(hydroxymethyl)-4,5-dihydroxyimidazolidin-2-on gibt es einen Fehler in der Strukturformel. Es werden zwei Methylgruppen anstelle der zwei Hydroxygruppen angezeigt. Es müssten also insgesamt vier Hydroxygruppen sein. Ansonsten kommen keine fünf Sauerstoffatome zusammen.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Im Internet sehen Sie diese Änderung nach dem nächsten Update.

Leon - Abiturient 05.09.2017 20:57:10
Hallo, Ich muss sagen, dass diese Datenbank der krasseste fortschritt in meinem Umgang mit den Netz ist. Diese Datenbank hilft super und erleichtert viele Hausaufgaben, da man mal ebend schnell etwas nachschlagen kann und da dann suuuuper viele Informationen stehen.
;-))

Thorsten Chemiestudent 01.09.2017 11:10:24
Hi, könnt ihr irgendwo offentsichtlich das letzte update Datum der Stoffdatenbank anzeigen? Und es wäre super, wenn ihr eine Verlinkung für endnote einfügen könntet! Ansonsten top! Danke!
Das Datum des letzten Updates der Datenbank finden Sie rechts oben auf der Seite unter dem Reiter "Bearbeitungsstand". Das Datum bezieht sich auf die gesamte Datenbank. Die einzelnen Dokumente enthalten kein Aktualisierungsdatum. Eine Verlinkung für EndNote ist derzeit nicht vorgesehen.

Dr. A. Schwab / Schaeffler Technologies AG 29.08.2017 14:58:58
Sehr geehrte Damen und Herren, in der GESTIS Stoffdatenbank wird 2-Butoxyethanol (CAS 111-76-2) unter anderem mit H331 und H311 eingestuft, in der VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008 Anhang VI (http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Downloads/CLP-VO/CLP_VO_Anhang_VI_Tabelle_3_1.pdf?__blob=publicationFile&v=2)mit H332 und H312. Ein mir vorliegendes SDB beruft sich auf die reach-clp-Werte. WEr hat nun Recht? Mit freundlichen Grüßen
2-Butoxyethanol hatte nach alter Stoffrichtlinie für Hersteller eine verbindliche Einstufung. Diese Legaleinstufung findet sich in der neuen GHS/CLP-Verordnung, sozusagen 1:1 übersetzt, im Anhang VI, Tabelle 3.1 wieder. Im Gegensatz zur alten Stoffrichtlinie handelt es sich hierbei aber nicht mehr um eine verbindliche Einstufung, sondern wie die Sternchen (*) bei den Acute Tox. - Angaben andeuten, nur um eine „Mindesteinstufung“. Im Vergleich zur alten Stoffrichtlinie haben sich nach GHS-Verordnung die Grenzen bei der akuten Toxizität geändert (Sie sind strenger geworden!). D.h. ca. 5% aller Stoffe die vorher als Gesundheitsschädlich eingestuft wurden sind nach den neuen GHS-Einstufungskriterien nunmehr als Giftig einzustufen und zu kennzeichnen. Die Hersteller sind nach GHS-Vorschrift verpflichtet diese Mindesteinstufung anhand von vorliegenden LD50- und LC50- Werten (die nach vorgeschriebener OECD-Prüfrichtlinie durchgeführt wurden; siehe GHS-Verordnung) zu überprüfen und gegebenenfalls in strengere Einstufungen zu korrigieren. Dies trifft im Fall 2-Butoxyethanol bei der Akuten Toxizität dermal und inhalativ zu. Die in unserer Datenbank aufgeführten LD50- und LC50- Werte sind aus anerkannten Studien und werden/wurden auch von vielen Herstellern zitiert, trotzdem geben die meisten Hersteller, wissentlich oder unwissentlich, nur die Mindesteinstufung an. Maßgebend sind die Einstufungskriterien der GHS-/CLP-Verordnung und danach ergibt sich eine korrekte Einstufung wie die in unserer Datenbank zitierte Einstufung des Gefahrstoffinformationssystems GisChem der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Des Weiteren wurde von der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), im März dieses Jahres ein Annex XV Dossier bei der ECHA eingereicht um u.a. die Akut Tox 4 für Expositionspfad inhalativ und dermal in Akut Tox 3 umzustufen.

INGUS-Reiling Beratung und Begutachtung 29.08.2017 12:42:25
Eintrag Natriumsulfid hier: Vorschriften - Störfallverordnung Die Zuordnung des Stoffes zu Anhang I Nummer: 1.1.2 (= H2 Akut toxisch, Kategorie 2 (alle Expositionswege) oder Kategorie 3 (inhalativer Expositionsweg, oraler Expositionsweg) ist m.E. nicht zutreffend, wenn man die Fußnote 2 in der Stoffliste der StörfallV berücksichtigt.
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben völlig Recht: Die Zuordnung von Natriumsulfid zu Anhang I Nummer: 1.1.2 Störfallverordnung trifft nicht zu. Der Stoff ist zwar mit H301 (akute Tox. Kat. 3 oral) eingestuft, jedoch führt diese Einstufung nur dann zur Zuordnung von Anhang I Nummer: 1.1.2 StörfallV, wenn sich weder eine Einstufung in akute Inhalationstoxizität noch eine Einstufung in akute dermale Toxizität ableiten lässt. Das ist bei Natriumsulfid nicht der Fall, da der Stoff auch bezüglich der dermalen Toxizität (H311) eingestuft ist. Wir haben den Fehler, der auch bei einigen anderen Stoffen auftrat, korrigiert. Im Internet sehen Sie die geänderten Daten nach dem nächsten Update in 1 bis 2 Tagen.

Pitzschel 16.08.2017 16:15:04
Kaliumhexachloroplatinat, CAS-Nr. 16921-30-5 Verstehe die Transporteinstufung nicht, warum in der Klasse 8(6.1). H318 ist nicht für Transport anzuwenden und mit H301 wäre Klasse 6.1 korrekt. Sigma Aldrich schreibt aber auch 6.1(8). Danke für Ihre Hilfe, freundliche Grüße, A. Pitzschel
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die von uns zitierte Herstellereinstufung der Firma Merck entspricht der GHS-Verordnung Anhang VI Tabelle 3. Dazu passt die Transporteinstufung Klasse 8(6.1), wie im SDB angegeben ist, nicht. Im Kapitel 10 des SDB wird jedoch darauf verwiesen, dass der Stoff korrodierend wirkt, ohne dass dies bei der Einstufung berücksichtigt wurde. Wir werden die Angaben der Firma Acros übernehmen, die zusätzlich mit "Korrosiv gegenüber Metallen, Kategorie 1; H290" einstuft. Dies ist relevant für die Transporteinstufung. Nach ADR Tabelle 2.1.3.10 ist bei Klasse 6.1 Verpackungsgruppe III und Klasse 8 Verpackungsgruppe III die überwiegende Gefahr Klasse 8. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Schwarzenböck Angela BAYROL Deutschland GmbH 16.08.2017 15:05:14
Kennzeichnung Natriumhypochlorit CAS 7681-52-9 Auf Ihrer Seite: Aquatic Acute 1 H400 Nach unserer Information sollte die Einstufung/Kennzeichnung aber sein: Aquatic Acute 1 H400 und Aquatic Chronic 1 H410 Könnten Sie dies bitte überprüfen und ggf. korrigieren? Danke
Ja, Ihre Frage ist nicht einfach zu beantworten. Zunächst gibt es einen Registrierungsdatensatz für Natriumhypochlorit auf der ECHA-Website, festgelegt von einem Konsortium aus 76 Herstellern. Danach gelten für folgende Aktivchlorgehalte folgende Einstufungen: 0,25 bis 1 % --> H412 / 1 bis 2,5 % --> H315, H319, H412 / 2,5 bis 3 % -->H315, H319, H400, H411 / 3 bis 5 % --> H315, H318, H400, H411 / 5 bis 20 % --> H290, H314, H400, H411, EUH031 / 20 bis 25 % --> H290, H314, H335, H400, H411, EUH031. Die üblicherweise verkauften Lösungen von Natriumhypochlorit liegen meist im Bereich 5 bis 20 % Aktivchlor. Aber schon ab 2,5 % Aktivchlor ist bezüglich der Gewässergefährdung mit H400 und H411 einzustufen. Entsprechend dem "Guidance on the Application of the CLP Criteria", Version 5.0, ECHA, July 2017, Seite 551/552, kann bei gleichzeitiger Einstufung eines Stoffes mit H400 und H411 auf dem Etikett auch nur der H-Satz 410 angegeben werden. Keine schöne Regelung, denn es ist eine Kann-Bestimmung. Wenn also auf dem Etikett z.B. „H290, H314, H400, H411, EUH031“ angegeben ist, dann ist das genauso richtig wie „H290, H314, H410, EUH031“. Da fragt man sich spontan: „Geht das nicht auch einfacher?“

Roland 06.08.2017 19:24:13
Bei 3-tert-Butylphenol gibt es einen Fehler in der Strukturformel. Da wird eine Methylgruppe anstelle der Hydroxygruppe angezeigt.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Martin Chemie 21.07.2017 09:20:35
Vielen Dank für die viele Mühe und Arbeit an der Seite.
:-))

2,6-Dichlorchinon-4-chlorimid Entsorgung 17.07.2017 13:40:42
Erstmal super eure Datenbank, ist mir immer eine große Hilfe. Meine Frage: Warum ist der Stoff 2,6-Dichlorchinon-4-chlorimid bei unsere Verbrennungsanlage als ,,Stoffe die detonieren können,, eingestuft und die Piktogramme auf der Flasche weisen auch darauf hin. Wenn ich aber im Internet schaue ist es nur brennbar. Sehe gerade auch bei Wikki den Satz ... Die Verbindung ist explosionsgefährlich im Sinne des Sprengstoffgesetzes und ist dort der Stoffgruppe C zugeordnet.
Der Fall ist ähnlich Ihrer Anfrage vom 08.03.2017 „Azodicarboxamid“. Nach alter Stoffrichtlinie (67/548/EWG) wurde auch 2,6-Dichlorchinon-4-chlorimid mit R2 eingestuft und gekennzeichnet. D.h. auf der Flasche befindet sich die alte Kennzeichnung mit dem Symbol E (Explosionsgefahr) und dem R-Satz R2. Nach der neuen GHS-Verordnung stufen die Hersteller den Stoff nunmehr nur als selbstzersetzlichen Stoff, Typ C; mit H242 (Erwärmung kann Brand verursachen) und Haut- und Augenreizend H315 und H319, ein.

Hans Jürgen Salge 28.06.2017 04:28:32
Für Heizöl EL müsste ebenso wie bei Diesel auch der Gefahrenhinweis H226 gelten.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufung entsprechend anpassen mit dem Hinweis "Die Einstufung "Entzündbare Flüssigkeiten, Kategorie 3; H226" kann entfallen, wenn der Flammpunkt des Heizöls > 60 °C beträgt." Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Rahn Schule 25.06.2017 13:11:38
Haben Sie vielen Dank für all Ihre Mühen mit der Pflege der Datenbank. Leider kann ich die Angaben zu Tätigkeitsbeschränkungen für Schulen / Schüler nicht mehr in der Datenbank finden. Diese Angaben waren schon einmal im letzte Jahr aus der Datenbank herausgenommen, später wieder ergänzt worden. Können wir mit dem Beginn des neuen Schuljahres damit rechnen diese Angaben wieder in der Datenbank zu finden? Mit freundlichen Grüßen, Rahn
Die DGUV Regel 113-018 „Unterricht in Schulen mit gefährlichen Stoffen“ und die dazugehörige Gefahrstoffliste sind nunmehr auf die GHS-Verordnung umgestellt. Diese Liste und weitere Informationen zum neuen DGUV-Projekt DeGINTU finden Sie auf folgender Internetseite: https://www.bgrci.de/fachwissen-portal/themenspektrum/gefahrstoffe/aktuelles/die-sicherheit-in-der-chemie-faengt-schon-in-der-schule-an/

Leyo Wikipedia 16.06.2017 10:19:17
Laut CLP-Verordnung entfällt GHS07 bei einer Kennzeichnung mit GHS06. Der Eintrag zu Ozon könnte ggf. diesbezüglich so angepasst werden, auch wenn in der angegebenen Quelle etwas anderes steht.
Ja Sie haben recht. Bei Einstufungen mit GHS06 entfällt GHS07. Uns liegt jetzt ein Sicherheitsdatenblatt für Ozon vor mit GHS03, GHS06, GHS09; H270, H330, H315, H319, H335, H400. Diese Einstufung werden wir übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Sprenger 09.06.2017 11:05:42
Bitte prüfen Sie die Einstufung von "Dibutylamin", CAS:111-92-2 in Ihrer Datenbank. Nach Anhang VI, Index-Nr. 612-049-00-0 ist der Stoff nicht mit "H314" einzustufen und zu kennzeichnen.
In allen uns vorliegenden Sicherheitsdatenblättern und im Registrierungseintrag bei der ECHA wird der Stoff u.a. mit H314 eingestuft. Die Hersteller müssen die Einstufung der GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3.1 prüfen und zusätzliche Gefahren ergänzen. Nach vorliegenden Testungen nach OECD Guideline 404 ist der Stoff ätzend. Auch nach Gefahrgutrecht ist der Stoff unter der UN-Nummer 2248 eingestuft mit Klasse 8 (Ätzende Stoffe).

Leyo Wikipedia 07.06.2017 15:06:05
Sofern ein Stoff als gewässergefährdend, chronisch Kategorie 1 (H410) eingestuft wurde, ist laut Anhang III CLP-Verordnung bzw. Guidance on the Application of the CLP Criteria, Tabelle 4.1.6 bei der Kennzeichnung H400 überflüssig (Kennzeichnung mit H410 ausreichend). Zumindest bei Zinkcarbonat, Kaliumdicyanoaurat(I) und 2,2-Dibrom-2-cyanacetamid sollte demnach bei der Kennzeichnung H400 entfallen, auch wenn es der Hersteller ggf. so angibt.
Ja, da haben Sie völlig Recht. Wir werden die betreffenden Einstufungen entsprechend überarbeiten. Im Internet sehen Sie die Änderungen nach dem nächsten Update in ca. 10 Tagen.

A. Pitzschel Dienstleister 02.05.2017 14:47:13
Phenylisothiocyanat, CAS 103-72-0: Gefahrstoff-Einstufung (Quelle Alfa Aesar) und Transport (Quelle Merck) passen nicht zusammen. Bei Skin Corr. 1b und orale Tox Kat 3 überwiegt lt. Tabelle 2.1.3.10 die Ätzwirkung, ´demnach wäre UN2922, PG II richtig. Oder stuft Merck anders ein? Dan n bitte angleichen, Danke. freundliche Grüße, A. Pitzschel
Für Phenylisothiocyanat zitieren wir sowohl bei der Gefahrstoffeinstufung als auch beim Transport die Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt von Alfa Aesar. Hier die UN-Nummer 2927 (überwiegende Gefahr "Giftig", Nebengefahr "Ätzend", Verpackungsgruppe II). Aber Sie haben Recht, das passt nicht zur Einstufung. Korrekt ist die UN-Nummer 2922 (überwiegende Gefahr "Ätzend", Nebengefahr "Giftig", Verpackungsgruppe II). Wir werden die Transportdaten entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Gerold Labor 17.04.2017 23:25:46
Ich finde die Datenbank SEHR nützlich, vielen Dank. Allerdings möchte ich auch gerne zwei Anregungen geben: Vorschlag 1: Könnten die Einzelbeiträge zu den Stoffen eine Versionsnummer oder das Datum der letzten Bearbeitung erhalten? (Hintergrund: Ich drucke die Beiträge einer Reihe von Stoffen aus, damit sie im Betrieb schnell griffbereit sind. In regelmäßigen Abständen möchte ich nachsehen, ob sich Änderungen ergeben haben wie z. B. bei Arbeitsplatzgrenzwerten. Eine Versionsnummer oder Bearbeitungsdatum wären dafür sehr hilfreich, um Änderungen schnell festzustellen.) Vorschlag 2: Könnten die downloadbaren PDF-Dokumente auf allen Seiten (in der Kopf- oder Fußzeile) den Stoffnamen und die Seitenzahl enthalten? (Hintergrund: Sollten die Ausdrucke mehrerer Stoffbeiträge durcheinander geraten sein, kann man sie leicht wieder sortieren.)
Vielen Dank für Ihre Anregungen. Zu Vorschlag 1: Dieser Wunsch wird öfters an uns herangetragen. Allerdings muss man beachten, dass wir die Stoffdatenblätter in der Regel nicht von Anfang bis Ende überarbeiten und dann ein Datum der letzten Überarbeitung zuordnen könnten. Die Dokumente werden meist abschnittsweise überarbeitet, je nachdem, wo sich Änderungsbedarf ergibt. Grenzwerte und gesetzliche Regelungen werden zeitnah nach Erscheinen aktualisiert. Die Angaben zu Arbeitsmedizin und Erste Hilfe haben ein Bearbeitungsdatum. Bei den GHS-Einstufungen wird das Datum der letzten Überprüfung angegeben. Für die Angaben zum Sicheren Umgang ist ein Bearbeitungsdatum in der Regel nicht erforderlich. Hier würde ein älteres Bearbeitungsdatum nur den Eindruck veralteter Daten erwecken, was aber nicht der Fall ist, wenn sich die Einstufung des Stoffes nicht geändert hat. Es gibt also viele Gründe, weshalb wir kein Datum der letzten Überarbeitung für das Gesamtdatenblatt angeben. Zu Vorschlag 2: Das lassen wir gerade prüfen und werden Ihnen das Ergebnis mitteilen, wenn es vorliegt. Ergänzung 04.05.2017: Wir haben diesen Vorschlag umgesetzt. Das pdf-Dokument enthält jetzt in der Kopfzeile den Stoffnamen und in der Fußzeile die Seitenzahl und das Datum der Erstellung.

Ernst M. Greger / GFST-Beauftragter / Schletter GmbH Metallbau 06.04.2017 07:44:21
Hallo, den Stoff 2'-phenyl acetohydrazid, CAS-Nr. 114-83-0, kann ich nicht finden. Er ist in Sekundenklebern ca. 0,1<1% enthalten, kann ich bitte Daten bekommen? Muss ich den Stoff in der Betriebsanweisung und in die ZED eintragen?
Die Anfrage wurde per Mail beantwortet.

Ralf Allgeier Chemie 27.03.2017 07:56:24
Stoff Methanol: In der Datenbank sind folgende Einstufungen der Wassergefährdung hinterlegt: EINSTUFUNG WASSERGEFÄHRDENDER STOFFE Stoff Nr.: 145 WGK 1 - schwach wassergefährdend Einstufung nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) Stoff Nr.: 145 WGK 2 - wassergefährdend Einstufung nach Anhang 3 der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) Für Anwender die sich mit Gefahrstoffen weniger gut auskennen, führt dies zu enormer Unsicherheit.
Die erste Einstufung (WGK 1) stammt aus Angang 2 der Verwaltungsvorschrift. Die Einstufungen gemäß VwVwS Anhang 1 und 2 sind formal rechtsverbindlich. Für eine Reihe dieser Stoffe aus Anhang 1 und 2 wurde von der Kommission zur Bewertung wassergefährdender Stoffe (KBwS) eine neuere Einstufung getroffen. Hier gibt es eine Empfehlung des Umweltbundesamtes diese Einstufungen bereits umzusetzen, da mit großer Sicherheit bei einer Fortschreibung der VwVwS die KBwS-Entscheidung übernommen wird. Leider hat es seit 2005 keine Fortschreibung der VwVwS mehr gegeben. Bei Methanol ist die neuere Einstufung (WGK 2) aber kein KBwS-Beschluss sondern eine vom Hersteller gemeldete Einstufung, nach den Kriterien des Anhang 3 der VwVwS. Warum das UBA diese beiden Werte kommentarlos nebeneinander aufführt, können wir auch nicht sagen. Wir empfehlen Ihnen sich auf die rechtsverbindliche Einstufung zu beziehen. Genauere Auskunft kann Ihnen hierzu aber nur das Umweltbundesamt geben.

A. Pitzschel Dienstleister 15.03.2017 14:55:49
o-Phenylendiamindihydrochlorid, CAS 615-28-1: dieser Stoff ist giftig und muss als Gefahrgut in die 6.1. Soweit richtig. Nur die Einstufung in die UN1673 halte ich für falsch. Es ist nicht das Phenylendiamin an sich sondern das Dihydrochlorid. Auch die BAM (Recherche über CAS-Nr.) klassifiziert mit UN 2811, PG III. Bitte überprüfen und ggf. ändern, Danke und freundliche Grüße.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden für o-Phenylendiamindihydrochlorid die UN-Nr. 2811, PG III übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

M. Rackebrandt Entsorgungsfachbetrieb 08.03.2017 14:06:36
#Azodicarboxamid# Dieser Stoffe ist bei euch nur gefährlich wenn er mit Hitze in Berührung. Viele andere Datenblätter sprechen von Schlag und Reibung, als Zusatz. Folgende R-Sätze stehen dort mit drin. R 2 Durch Schlag, Reibung, Feuer und andere Zündquellen explosionsgefährlich Auch das Lagersybol GHS01 sollte eigentlich mit auftauchen. Ich weiß Ihr bekommt eure Infos von Merk (Herstellerangabe der Firma Merck)aber https://www.alfa.com http://www.merckmillipore.com/DE/ weisen auf diese Merkmale hin.
Nach alter Stoffrichtlinie (67/548/EWG) wurde Azodicarboxamid tatsächlich mit R2 eingestuft und gekennzeichnet. Nach der neuen GHS/CLP-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008), mit entsprechend anderen Prüfmethoden/Kriterien, gilt Azodicarboxamid nicht mehr als explosionsgefährlich. Siehe dazu Registrierungsdatensatz Azodicarboxamid (inklusive Explosions-Studien) bei der ECHA: https://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/15242/1. Einzig der ergänzende Gefahrenhinweis EUH044 (Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss) ist noch angebracht. Viele Hersteller geben selbst diesen EUH-Satz nicht in ihren aktuellen Sicherheitsdatenblättern an.

Maria Berkemeyer; Wessling Gruppe Dienstleister 02.03.2017 15:14:56
Hallo, die EINSTUFUNG in WASSERGEFÄHRDENDER STOFFE (WGK 1) von Rizinusöl (CAS 8001-79-4)ist meiner Meinung nach falsch. Im VwVwS 99 Absatz 1.2 ist es nicht aufgeführt, bzw mit der Kenn Nr. 760 versehen. Mit freundlichen Grüßen Maria Berkemeyer
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Eintrag geändert "Stoff-Nr.: 760; Nicht wassergefährdender Stoff; Einstufung nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS)". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 29.01.2017 08:55:17
Bei Natriumiodat kann ich die Quelle für die angegebene Löslichkeit (19,8 g/l) nicht finden. Sigma-Aldrich gibt keine an, Merck sagt 81 g/l, Alfa fälschlicherweise 9,5 g/l (Umrechnungsfehler wegen CRC Angabe pro 100g Wasser). Im CRC97 steht 9,47 g/100ml.
Die von uns zitierte Löslichkeit stammt aus dem Sicherheitsdatenblatt von Sigma Aldrich (Stand 2012). In der uns vorliegenden älteren Fassung des CRC ist ein Wert von 9 g/100 ml Wasser bei 20 °C angegeben. Mit der Annahme des Umrechnungsfehlers beim Wert von Alfa, den Angaben aus CRC und von Merck liegt der Wert in der Größenordnung 81 - 95 g/l. Wir werden den von Ihnen zitierten Wert aus dem CRC97 übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

Roland 17.01.2017 08:11:03
Korrektur zu Methyleniodid: Auch SigmaAldrich gibt giftig an.

Roland 17.01.2017 08:08:07
Bei Methyleniodid ist bei GESTIS nur das GHS Symbol 07 eingetragen. Als Quelle ist Acros angegeben. Wenn man bei Acros nachschaut, dann gibt die Firma jetzt giftig+corrosiv an. Merck gibt nur giftig und SigmaAldrich giftig + GHS08 und 09 an. Hat sich da in letzter Zeit was geändert ?
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufung von Merck übernehmen "Giftig" H301, H311, H332, H315, H319, H335. Im Sicherheitsdatenblatt finden sich entsprechende LD/LC50-Werten. Sigma Aldrich gibt die gleiche Einstufung an. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet in der nächsten Woche.

Henning Borchert 15.01.2017 12:37:42
Unter "Calciumchlorid" findet sich bei >SICHERER UMGANG >TECHNISCHE SCHUTZMASSNAHMEN – HANDHABUNG >Apparaturen: ein Eintrag zu geeigneten und ungeeigneten Werkstoffen, weil bei ferritischen Stählen die Gefahr der Lochfraßkorrosion besteht. Warum steht unter "Natriumchlorid" dieser Hinweis nicht? Das wundert mich als Nicht-Chemiker.
Im Prinzip haben sie Recht; es ist allgemein bekannt das NaCl eine korrosive Wirkung hat. In den von uns verwendeten Quellen zu diesem Thema wird allerdings, im Fall NaCl und CaCl2, nur bei CaCl2 auf eine besondere Gefährdung hingewiesen, weil CaCl2 eine wesentlich aggressivere korrosive Wirkung aufweist als NaCl. Nachzulesen z.B. bei Wikipedia unter „Auftausalz“.

Roland 11.01.2017 13:09:42
Bei Isononanol steht, es ist ein Gemisch verzweigter C9-Alkohole, das aus 3,3,5-Trimethyl-1-hexanol ... besteht. Müsste es nicht 3,5,5 anstelle 3,3,5 heißen ? Jedenfalls sagt das der Römpp.
Ja, Sie haben Recht. Da Isononanol aus Diisobutylen (2,4,4-Trimethylpenten) durch Hydroformylierung der endständigen Doppelbindung entsteht, sollte es 3,5,5-Trimethyl-1-hexanol sein. Wir werden das korrigieren. Im Internet sehen Sie die Korrektur nach dem nächsten Update übernächste Woche.

Moritz 28.12.2016 11:31:40
Hallo, beim Glycidylisopropylether, CAS-No. 4016-14-2, haben Sie vermutlich die Halbstrukturformel falsch aufgezeichnet. Sie haben einen Propyltest angegeben, es sollte aber ein Isopropylrest sein.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. eineinhalb Wochen.

Roland 25.11.2016 15:45:58
Woher stammt bei Bleihexafluorosilicat die Einschätzung "Wenig löslich in Wasser" ? Für das Dihydrat sind im "Handbook for inorganic compounds" von Dale Perry 2200 g/l bei 20 °C angegeben. Auch "Hazardous Chemicals Desk Reference" gibt für das Anhydrat "löslich in Wasser" an.
Die Angabe stammt aus Kühn - Birett: Merkblätter Gefährliche Arbeitsstoffe "in kaltem Wasser mäßig, in heißem Wasser sehr gut löslich". Die Angaben sind nicht durch quantitative Daten zur Löslichkeit belegt. Sicherheitsdatenblätter für den Stoff liegen uns nicht vor. Wir werden die Aussage zur Löslichkeit streichen.

Leyo 22.11.2016 17:50:43
N-(4-(((2,4-Diamino-6-pteridinyl)methyl)amino)benzoyl)-L-glutaminsäure müsste nach IUPAC folgende Klammerung haben: N-(4-{[(2,4-Diamino-6-pteridinyl)methyl]amino}benzoyl)-L-glutaminsäure
Ja, da haben Sie Recht. Leider wird in unserem Erfassungssystem die geschweifte Klammer als Steuerzeichen benutzt, weshalb wir diese nicht verwenden können. Wir haben früher deshalb nur runde Klammern verwendet. Eckige Klammern sind möglich, aber es fehlt uns die Kapazität, tausende Namen entsprechend zu prüfen und ggf. umzuarbeiten.

Andreas 18.11.2016 08:24:31
es fehlt der eintrag zu O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat
Ja, von den mehreren Millionen chemischer Stoffe, die in Chemical Abstracts verzeichnet sind, fehlen noch einige in der GESTIS-Stoffdatenbank. Warum sollen wir nun ausgerechnet diesen chemischen Kampfstoff aufnehmen, der seit Unterzeichnung der Chemiewaffenkonvention 1997 nicht mehr hergestellt werden darf? Wenn es keine Hersteller gibt, finden Sie auch kein Sicherheitsdatenblatt und können keine zuverlässige Einstufung ableiten. Wir müssen uns mit der begrenzten Mitarbeiterkapazität schon auf die Stoffe beschränken, die Relevanz an Arbeitsplätzen haben. Sie finden einige Informationen zu dem Stoff in der Datenbank HSDB.

Monika Hinderberger, Weleda AG Pharma/NKO 16.11.2016 10:42:27
Sie stufen Antimonpulver/CAS-Nr. 7440-36-0 nach Angaben eines Registranten bei ECHA mit H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen ein. Bei der im Registrierungsdossier hinterlegten Studie handelt es sich aber um eine Studie zu Antimontrioxid, deren Ergebnis ist, dass die Tumore an den wenigen Versuchstieren nicht von der Antimontrioxid-Exposition kommen.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir würden die Einstufung von Antimon jedoch trotzdem so lassen, da dies auch der Bewertung durch die MAK-Kommission, den UA III des AGS und anderer Gremien entspricht.

Roland 11.11.2016 16:39:21
Bei α-Amanitin (Entschuldigung das ich bei der letzten Anfrage den Stoffnahme vergessen hab) scheint es in der chemischen Formel einen Zahlendreher zu geben. Angebenen ist C39H45N10O14S (H45). Ich glaube es sollte H54 sein. Das würde auch besser zur Molmasse von 919 passen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sie haben mal wieder Recht. Wir haben die Formel geändert. Die Korrektur sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

Dr. Armin Schmid (Prosisoft GmbH) 10.11.2016 10:16:30
Auf der ECHA-Stoffseite erscheint Ethanol seit einiger Zeit zusätzlich mit Totenkopf- und Korpus-Piktogramm und dem entsprechenden Hinweis "Additionally, the classification provided by companies to ECHA in REACH registrations identifies that this substance is toxic if swallowed, is toxic in contact with skin, is toxic if inhaled, causes damage to organs, causes serious eye irritation and causes skin irritation." Die Registrierungsdaten geben das aber nicht her. Was soll das? Wissen Sie's?
Wahrscheinlich meinen Sie diese Seite: https://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/16105/2/1/?documentUUID=65bd35f7-4256-491b-8cbd-cc7f9fefad6c Das ist die Einstufung von Ethanol, das 13 % Methanol enthält. Warum so etwas bei den Stoffregistrierungen erscheint, verstehen wir auch nicht.

Roland 08.11.2016 18:53:38
Die angegebene Dichte von 0,25 g/cm³ erscheint mir sehr gering zu sein. Das ist selbst für eine Schüttdichte schon wenig. Das Yaws Handbook of Physical Properties for Hydrocarbons and Chemicals gibt 1,49 g/cm³ an. Andere Quellen geben 1,26 g/cm³ an. Ich glaube der kleine Wert kommt aus einem Alfa Datenblatt. Vielleicht ist bei Alfa die 1 vor dem Komma irgendwie einem Kopierfehler zum Opfer gefallen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Angabe der Stoffbezeichnung wäre hilfreich. Es handelt sich wohl um Sudanschwarz B. Wir haben den Wert von 1,49 g/cm³ aus der von Ihnen zitierten Quelle übernommen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 08.11.2016 09:07:21
In der ersten der beiden angegebenen Formeln von Natriumtetrahydroxozinkat ist ein Natriumatom abhanden gekommen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert "Na2Zn(OH)4". Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

MalDenken 17.10.2016 23:57:27
Warum wird die UEG bei verschiedenen Stoffen (z.B. Propan, Ethen) in Mol.-% und nicht mehr in Vol.-% angegeben?
Ja, das würden wir auch gern wissen. Wir zitieren die Explosionsgrenzen aus der Datenbank ChemSafe, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) herausgegeben wird. Mol% und Vol% sind zwar identisch für ideale Gase, jedoch dürfte die Angabe in Mol% eher zur Verwirrung der Anwender beitragen. Wir werden Ihre Frage weiterleiten. --> Ergänzung 19.10. Hier die Antwort der BAM: Die Angabe in Mol% bergründet sich in der Herstellung der Gasgemische nach dem Partialdruckverfahren. Hierbei werden über die Partialdruckanteile der Komponenten und die Kompressibilitätsfaktoren der einzelnen Gase die Mol% der Komponenten ermittelt. Früher wurden die Mischungen durch Zugabe von Volumenanteilen erzeugt, daher die Angaben in Vol%.

Roland 17.10.2016 17:17:34
Nochmal zu Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz. Bei der Summenformel steht AsH3O4.xNa, im darunter befindlichen Bild ist vom Wasserstoff nichts zu sehen.
Man kann hier eigentlich keine Strukturformel angeben, da es sich um ein Gemisch verschiedener Natriumsalze der Arsensäure handelt. Wir werden die Strukturformel löschen.

Roland 16.10.2016 19:19:50
Bei "Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz" steht sowohl "Löslich in Wasser" als auch "Bei Kontakt mit Feuchtigkeit entsteht giftiger und brennbarer Arsenwasserstoff." Letzteres trifft meiner Meinung nach nur für Natriumarsenid, aber nicht für Natriumarsenat zu.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Angabe, dass sich beim Kontakt mit Feuchtigkeit Arsenwasserstoff bildet ist nicht korrekt. Wir haben den Satz gestrichen. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

A. Pitzschel 04.10.2016 16:14:36
2,5-Dichlorphenol, CAS 583-78-8 Warum wird der Stoff, der u.a. oral u dermal mit akuter Tox 4 eingestuft ist im Transport der Gattungseintragung "Chlorphenole, fest" UN 2020 klassifiziert. Die uns bekannten Toxwerte geben es nicht wieder. vielen Dank für Ihre Antwort.
Uns ist bewusst, dass die Einstufung nach Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht nicht übereinstimmen. Wir nehmen selber keine Einstufungen vor sondern zitieren Herstellerangaben. In allen uns vorliegenden Sicherheitsdatenblätter, in den Registrierungsdatensätzen bei der ECHA und in der Datenbank Gefahrgut (BAM) wird für 2,5-Dichlorphenol die UN-Nummer 2020 angegeben.

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