Gästebuch der GESTIS - Stoffdatenbank

Hier können Sie uns Ihre Meinungen, Anregungen und Kommentare mitteilen: Neuer Eintrag ins Gästebuch
Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.
Fragen senden Sie bitte direkt an : gestis@dguv.de

A. Pitzschel Dienstleister 02.05.2017 14:47:13
Phenylisothiocyanat, CAS 103-72-0: Gefahrstoff-Einstufung (Quelle Alfa Aesar) und Transport (Quelle Merck) passen nicht zusammen. Bei Skin Corr. 1b und orale Tox Kat 3 überwiegt lt. Tabelle 2.1.3.10 die Ätzwirkung, ´demnach wäre UN2922, PG II richtig. Oder stuft Merck anders ein? Dan n bitte angleichen, Danke. freundliche Grüße, A. Pitzschel
Für Phenylisothiocyanat zitieren wir sowohl bei der Gefahrstoffeinstufung als auch beim Transport die Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt von Alfa Aesar. Hier die UN-Nummer 2927 (überwiegende Gefahr "Giftig", Nebengefahr "Ätzend", Verpackungsgruppe II). Aber Sie haben Recht, das passt nicht zur Einstufung. Korrekt ist die UN-Nummer 2922 (überwiegende Gefahr "Ätzend", Nebengefahr "Giftig", Verpackungsgruppe II). Wir werden die Transportdaten entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Gerold Labor 17.04.2017 23:25:46
Ich finde die Datenbank SEHR nützlich, vielen Dank. Allerdings möchte ich auch gerne zwei Anregungen geben: Vorschlag 1: Könnten die Einzelbeiträge zu den Stoffen eine Versionsnummer oder das Datum der letzten Bearbeitung erhalten? (Hintergrund: Ich drucke die Beiträge einer Reihe von Stoffen aus, damit sie im Betrieb schnell griffbereit sind. In regelmäßigen Abständen möchte ich nachsehen, ob sich Änderungen ergeben haben wie z. B. bei Arbeitsplatzgrenzwerten. Eine Versionsnummer oder Bearbeitungsdatum wären dafür sehr hilfreich, um Änderungen schnell festzustellen.) Vorschlag 2: Könnten die downloadbaren PDF-Dokumente auf allen Seiten (in der Kopf- oder Fußzeile) den Stoffnamen und die Seitenzahl enthalten? (Hintergrund: Sollten die Ausdrucke mehrerer Stoffbeiträge durcheinander geraten sein, kann man sie leicht wieder sortieren.)
Vielen Dank für Ihre Anregungen. Zu Vorschlag 1: Dieser Wunsch wird öfters an uns herangetragen. Allerdings muss man beachten, dass wir die Stoffdatenblätter in der Regel nicht von Anfang bis Ende überarbeiten und dann ein Datum der letzten Überarbeitung zuordnen könnten. Die Dokumente werden meist abschnittsweise überarbeitet, je nachdem, wo sich Änderungsbedarf ergibt. Grenzwerte und gesetzliche Regelungen werden zeitnah nach Erscheinen aktualisiert. Die Angaben zu Arbeitsmedizin und Erste Hilfe haben ein Bearbeitungsdatum. Bei den GHS-Einstufungen wird das Datum der letzten Überprüfung angegeben. Für die Angaben zum Sicheren Umgang ist ein Bearbeitungsdatum in der Regel nicht erforderlich. Hier würde ein älteres Bearbeitungsdatum nur den Eindruck veralteter Daten erwecken, was aber nicht der Fall ist, wenn sich die Einstufung des Stoffes nicht geändert hat. Es gibt also viele Gründe, weshalb wir kein Datum der letzten Überarbeitung für das Gesamtdatenblatt angeben. Zu Vorschlag 2: Das lassen wir gerade prüfen und werden Ihnen das Ergebnis mitteilen, wenn es vorliegt. Ergänzung 04.05.2017: Wir haben diesen Vorschlag umgesetzt. Das pdf-Dokument enthält jetzt in der Kopfzeile den Stoffnamen und in der Fußzeile die Seitenzahl und das Datum der Erstellung.

Ernst M. Greger / GFST-Beauftragter / Schletter GmbH Metallbau 06.04.2017 07:44:21
Hallo, den Stoff 2'-phenyl acetohydrazid, CAS-Nr. 114-83-0, kann ich nicht finden. Er ist in Sekundenklebern ca. 0,1<1% enthalten, kann ich bitte Daten bekommen? Muss ich den Stoff in der Betriebsanweisung und in die ZED eintragen?
Die Anfrage wurde per Mail beantwortet.

Ralf Allgeier Chemie 27.03.2017 07:56:24
Stoff Methanol: In der Datenbank sind folgende Einstufungen der Wassergefährdung hinterlegt: EINSTUFUNG WASSERGEFÄHRDENDER STOFFE Stoff Nr.: 145 WGK 1 - schwach wassergefährdend Einstufung nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) Stoff Nr.: 145 WGK 2 - wassergefährdend Einstufung nach Anhang 3 der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) Für Anwender die sich mit Gefahrstoffen weniger gut auskennen, führt dies zu enormer Unsicherheit.
Die erste Einstufung (WGK 1) stammt aus Angang 2 der Verwaltungsvorschrift. Die Einstufungen gemäß VwVwS Anhang 1 und 2 sind formal rechtsverbindlich. Für eine Reihe dieser Stoffe aus Anhang 1 und 2 wurde von der Kommission zur Bewertung wassergefährdender Stoffe (KBwS) eine neuere Einstufung getroffen. Hier gibt es eine Empfehlung des Umweltbundesamtes diese Einstufungen bereits umzusetzen, da mit großer Sicherheit bei einer Fortschreibung der VwVwS die KBwS-Entscheidung übernommen wird. Leider hat es seit 2005 keine Fortschreibung der VwVwS mehr gegeben. Bei Methanol ist die neuere Einstufung (WGK 2) aber kein KBwS-Beschluss sondern eine vom Hersteller gemeldete Einstufung, nach den Kriterien des Anhang 3 der VwVwS. Warum das UBA diese beiden Werte kommentarlos nebeneinander aufführt, können wir auch nicht sagen. Wir empfehlen Ihnen sich auf die rechtsverbindliche Einstufung zu beziehen. Genauere Auskunft kann Ihnen hierzu aber nur das Umweltbundesamt geben.

A. Pitzschel Dienstleister 15.03.2017 14:55:49
o-Phenylendiamindihydrochlorid, CAS 615-28-1: dieser Stoff ist giftig und muss als Gefahrgut in die 6.1. Soweit richtig. Nur die Einstufung in die UN1673 halte ich für falsch. Es ist nicht das Phenylendiamin an sich sondern das Dihydrochlorid. Auch die BAM (Recherche über CAS-Nr.) klassifiziert mit UN 2811, PG III. Bitte überprüfen und ggf. ändern, Danke und freundliche Grüße.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden für o-Phenylendiamindihydrochlorid die UN-Nr. 2811, PG III übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

M. Rackebrandt Entsorgungsfachbetrieb 08.03.2017 14:06:36
#Azodicarboxamid# Dieser Stoffe ist bei euch nur gefährlich wenn er mit Hitze in Berührung. Viele andere Datenblätter sprechen von Schlag und Reibung, als Zusatz. Folgende R-Sätze stehen dort mit drin. R 2 Durch Schlag, Reibung, Feuer und andere Zündquellen explosionsgefährlich Auch das Lagersybol GHS01 sollte eigentlich mit auftauchen. Ich weiß Ihr bekommt eure Infos von Merk (Herstellerangabe der Firma Merck)aber https://www.alfa.com http://www.merckmillipore.com/DE/ weisen auf diese Merkmale hin.
Nach alter Stoffrichtlinie (67/548/EWG) wurde Azodicarboxamid tatsächlich mit R2 eingestuft und gekennzeichnet. Nach der neuen GHS/CLP-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008), mit entsprechend anderen Prüfmethoden/Kriterien, gilt Azodicarboxamid nicht mehr als explosionsgefährlich. Siehe dazu Registrierungsdatensatz Azodicarboxamid (inklusive Explosions-Studien) bei der ECHA: https://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/15242/1. Einzig der ergänzende Gefahrenhinweis EUH044 (Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss) ist noch angebracht. Viele Hersteller geben selbst diesen EUH-Satz nicht in ihren aktuellen Sicherheitsdatenblättern an.

Maria Berkemeyer; Wessling Gruppe Dienstleister 02.03.2017 15:14:56
Hallo, die EINSTUFUNG in WASSERGEFÄHRDENDER STOFFE (WGK 1) von Rizinusöl (CAS 8001-79-4)ist meiner Meinung nach falsch. Im VwVwS 99 Absatz 1.2 ist es nicht aufgeführt, bzw mit der Kenn Nr. 760 versehen. Mit freundlichen Grüßen Maria Berkemeyer
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Eintrag geändert "Stoff-Nr.: 760; Nicht wassergefährdender Stoff; Einstufung nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS)". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 29.01.2017 08:55:17
Bei Natriumiodat kann ich die Quelle für die angegebene Löslichkeit (19,8 g/l) nicht finden. Sigma-Aldrich gibt keine an, Merck sagt 81 g/l, Alfa fälschlicherweise 9,5 g/l (Umrechnungsfehler wegen CRC Angabe pro 100g Wasser). Im CRC97 steht 9,47 g/100ml.
Die von uns zitierte Löslichkeit stammt aus dem Sicherheitsdatenblatt von Sigma Aldrich (Stand 2012). In der uns vorliegenden älteren Fassung des CRC ist ein Wert von 9 g/100 ml Wasser bei 20 °C angegeben. Mit der Annahme des Umrechnungsfehlers beim Wert von Alfa, den Angaben aus CRC und von Merck liegt der Wert in der Größenordnung 81 - 95 g/l. Wir werden den von Ihnen zitierten Wert aus dem CRC97 übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

Roland 17.01.2017 08:11:03
Korrektur zu Methyleniodid: Auch SigmaAldrich gibt giftig an.

Roland 17.01.2017 08:08:07
Bei Methyleniodid ist bei GESTIS nur das GHS Symbol 07 eingetragen. Als Quelle ist Acros angegeben. Wenn man bei Acros nachschaut, dann gibt die Firma jetzt giftig+corrosiv an. Merck gibt nur giftig und SigmaAldrich giftig + GHS08 und 09 an. Hat sich da in letzter Zeit was geändert ?
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufung von Merck übernehmen "Giftig" H301, H311, H332, H315, H319, H335. Im Sicherheitsdatenblatt finden sich entsprechende LD/LC50-Werten. Sigma Aldrich gibt die gleiche Einstufung an. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet in der nächsten Woche.

Henning Borchert 15.01.2017 12:37:42
Unter "Calciumchlorid" findet sich bei >SICHERER UMGANG >TECHNISCHE SCHUTZMASSNAHMEN – HANDHABUNG >Apparaturen: ein Eintrag zu geeigneten und ungeeigneten Werkstoffen, weil bei ferritischen Stählen die Gefahr der Lochfraßkorrosion besteht. Warum steht unter "Natriumchlorid" dieser Hinweis nicht? Das wundert mich als Nicht-Chemiker.
Im Prinzip haben sie Recht; es ist allgemein bekannt das NaCl eine korrosive Wirkung hat. In den von uns verwendeten Quellen zu diesem Thema wird allerdings, im Fall NaCl und CaCl2, nur bei CaCl2 auf eine besondere Gefährdung hingewiesen, weil CaCl2 eine wesentlich aggressivere korrosive Wirkung aufweist als NaCl. Nachzulesen z.B. bei Wikipedia unter „Auftausalz“.

Roland 11.01.2017 13:09:42
Bei Isononanol steht, es ist ein Gemisch verzweigter C9-Alkohole, das aus 3,3,5-Trimethyl-1-hexanol ... besteht. Müsste es nicht 3,5,5 anstelle 3,3,5 heißen ? Jedenfalls sagt das der Römpp.
Ja, Sie haben Recht. Da Isononanol aus Diisobutylen (2,4,4-Trimethylpenten) durch Hydroformylierung der endständigen Doppelbindung entsteht, sollte es 3,5,5-Trimethyl-1-hexanol sein. Wir werden das korrigieren. Im Internet sehen Sie die Korrektur nach dem nächsten Update übernächste Woche.

Moritz 28.12.2016 11:31:40
Hallo, beim Glycidylisopropylether, CAS-No. 4016-14-2, haben Sie vermutlich die Halbstrukturformel falsch aufgezeichnet. Sie haben einen Propyltest angegeben, es sollte aber ein Isopropylrest sein.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. eineinhalb Wochen.

Roland 25.11.2016 15:45:58
Woher stammt bei Bleihexafluorosilicat die Einschätzung "Wenig löslich in Wasser" ? Für das Dihydrat sind im "Handbook for inorganic compounds" von Dale Perry 2200 g/l bei 20 °C angegeben. Auch "Hazardous Chemicals Desk Reference" gibt für das Anhydrat "löslich in Wasser" an.
Die Angabe stammt aus Kühn - Birett: Merkblätter Gefährliche Arbeitsstoffe "in kaltem Wasser mäßig, in heißem Wasser sehr gut löslich". Die Angaben sind nicht durch quantitative Daten zur Löslichkeit belegt. Sicherheitsdatenblätter für den Stoff liegen uns nicht vor. Wir werden die Aussage zur Löslichkeit streichen.

Leyo 22.11.2016 17:50:43
N-(4-(((2,4-Diamino-6-pteridinyl)methyl)amino)benzoyl)-L-glutaminsäure müsste nach IUPAC folgende Klammerung haben: N-(4-{[(2,4-Diamino-6-pteridinyl)methyl]amino}benzoyl)-L-glutaminsäure
Ja, da haben Sie Recht. Leider wird in unserem Erfassungssystem die geschweifte Klammer als Steuerzeichen benutzt, weshalb wir diese nicht verwenden können. Wir haben früher deshalb nur runde Klammern verwendet. Eckige Klammern sind möglich, aber es fehlt uns die Kapazität, tausende Namen entsprechend zu prüfen und ggf. umzuarbeiten.

Andreas 18.11.2016 08:24:31
es fehlt der eintrag zu O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat
Ja, von den mehreren Millionen chemischer Stoffe, die in Chemical Abstracts verzeichnet sind, fehlen noch einige in der GESTIS-Stoffdatenbank. Warum sollen wir nun ausgerechnet diesen chemischen Kampfstoff aufnehmen, der seit Unterzeichnung der Chemiewaffenkonvention 1997 nicht mehr hergestellt werden darf? Wenn es keine Hersteller gibt, finden Sie auch kein Sicherheitsdatenblatt und können keine zuverlässige Einstufung ableiten. Wir müssen uns mit der begrenzten Mitarbeiterkapazität schon auf die Stoffe beschränken, die Relevanz an Arbeitsplätzen haben. Sie finden einige Informationen zu dem Stoff in der Datenbank HSDB.

Monika Hinderberger, Weleda AG Pharma/NKO 16.11.2016 10:42:27
Sie stufen Antimonpulver/CAS-Nr. 7440-36-0 nach Angaben eines Registranten bei ECHA mit H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen ein. Bei der im Registrierungsdossier hinterlegten Studie handelt es sich aber um eine Studie zu Antimontrioxid, deren Ergebnis ist, dass die Tumore an den wenigen Versuchstieren nicht von der Antimontrioxid-Exposition kommen.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir würden die Einstufung von Antimon jedoch trotzdem so lassen, da dies auch der Bewertung durch die MAK-Kommission, den UA III des AGS und anderer Gremien entspricht.

Roland 11.11.2016 16:39:21
Bei α-Amanitin (Entschuldigung das ich bei der letzten Anfrage den Stoffnahme vergessen hab) scheint es in der chemischen Formel einen Zahlendreher zu geben. Angebenen ist C39H45N10O14S (H45). Ich glaube es sollte H54 sein. Das würde auch besser zur Molmasse von 919 passen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sie haben mal wieder Recht. Wir haben die Formel geändert. Die Korrektur sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

Dr. Armin Schmid (Prosisoft GmbH) 10.11.2016 10:16:30
Auf der ECHA-Stoffseite erscheint Ethanol seit einiger Zeit zusätzlich mit Totenkopf- und Korpus-Piktogramm und dem entsprechenden Hinweis "Additionally, the classification provided by companies to ECHA in REACH registrations identifies that this substance is toxic if swallowed, is toxic in contact with skin, is toxic if inhaled, causes damage to organs, causes serious eye irritation and causes skin irritation." Die Registrierungsdaten geben das aber nicht her. Was soll das? Wissen Sie's?
Wahrscheinlich meinen Sie diese Seite: https://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/16105/2/1/?documentUUID=65bd35f7-4256-491b-8cbd-cc7f9fefad6c Das ist die Einstufung von Ethanol, das 13 % Methanol enthält. Warum so etwas bei den Stoffregistrierungen erscheint, verstehen wir auch nicht.

Roland 08.11.2016 18:53:38
Die angegebene Dichte von 0,25 g/cm³ erscheint mir sehr gering zu sein. Das ist selbst für eine Schüttdichte schon wenig. Das Yaws Handbook of Physical Properties for Hydrocarbons and Chemicals gibt 1,49 g/cm³ an. Andere Quellen geben 1,26 g/cm³ an. Ich glaube der kleine Wert kommt aus einem Alfa Datenblatt. Vielleicht ist bei Alfa die 1 vor dem Komma irgendwie einem Kopierfehler zum Opfer gefallen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Angabe der Stoffbezeichnung wäre hilfreich. Es handelt sich wohl um Sudanschwarz B. Wir haben den Wert von 1,49 g/cm³ aus der von Ihnen zitierten Quelle übernommen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 08.11.2016 09:07:21
In der ersten der beiden angegebenen Formeln von Natriumtetrahydroxozinkat ist ein Natriumatom abhanden gekommen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert "Na2Zn(OH)4". Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

MalDenken 17.10.2016 23:57:27
Warum wird die UEG bei verschiedenen Stoffen (z.B. Propan, Ethen) in Mol.-% und nicht mehr in Vol.-% angegeben?
Ja, das würden wir auch gern wissen. Wir zitieren die Explosionsgrenzen aus der Datenbank ChemSafe, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) herausgegeben wird. Mol% und Vol% sind zwar identisch für ideale Gase, jedoch dürfte die Angabe in Mol% eher zur Verwirrung der Anwender beitragen. Wir werden Ihre Frage weiterleiten. --> Ergänzung 19.10. Hier die Antwort der BAM: Die Angabe in Mol% bergründet sich in der Herstellung der Gasgemische nach dem Partialdruckverfahren. Hierbei werden über die Partialdruckanteile der Komponenten und die Kompressibilitätsfaktoren der einzelnen Gase die Mol% der Komponenten ermittelt. Früher wurden die Mischungen durch Zugabe von Volumenanteilen erzeugt, daher die Angaben in Vol%.

Roland 17.10.2016 17:17:34
Nochmal zu Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz. Bei der Summenformel steht AsH3O4.xNa, im darunter befindlichen Bild ist vom Wasserstoff nichts zu sehen.
Man kann hier eigentlich keine Strukturformel angeben, da es sich um ein Gemisch verschiedener Natriumsalze der Arsensäure handelt. Wir werden die Strukturformel löschen.

Roland 16.10.2016 19:19:50
Bei "Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz" steht sowohl "Löslich in Wasser" als auch "Bei Kontakt mit Feuchtigkeit entsteht giftiger und brennbarer Arsenwasserstoff." Letzteres trifft meiner Meinung nach nur für Natriumarsenid, aber nicht für Natriumarsenat zu.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Angabe, dass sich beim Kontakt mit Feuchtigkeit Arsenwasserstoff bildet ist nicht korrekt. Wir haben den Satz gestrichen. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

A. Pitzschel 04.10.2016 16:14:36
2,5-Dichlorphenol, CAS 583-78-8 Warum wird der Stoff, der u.a. oral u dermal mit akuter Tox 4 eingestuft ist im Transport der Gattungseintragung "Chlorphenole, fest" UN 2020 klassifiziert. Die uns bekannten Toxwerte geben es nicht wieder. vielen Dank für Ihre Antwort.
Uns ist bewusst, dass die Einstufung nach Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht nicht übereinstimmen. Wir nehmen selber keine Einstufungen vor sondern zitieren Herstellerangaben. In allen uns vorliegenden Sicherheitsdatenblätter, in den Registrierungsdatensätzen bei der ECHA und in der Datenbank Gefahrgut (BAM) wird für 2,5-Dichlorphenol die UN-Nummer 2020 angegeben.

Peter Wittenberg Entsorgung 01.10.2016 14:38:56
Wäre schön, wenn es die App auch für Windows Smartphones gäbe.
Sie können mit Ihrem Windows Phone die Mobilversion der GESTIS-Stoffdatenbank nutzen: http://gestismobil-de.itrust.de/ Rufen Sie diese Seite einfach auf und setzen Sie dann einen Shortcut auf Ihren Bildschirm.

S3 Handel 30.09.2016 17:14:00
Calciumhypochlorit: Die korrekte Lagerklasse ist 5.1A, da dieser Stoff in der Anlage 8 der TRGS 510 aufgeführt ist.
Die TRGS 510 wurde umfassend überarbeitet. Die in der bisherigen Anlage 8 aufgeführten besonders stark oxidierenden und reaktionsfähigen Stoffe werden einer Evaluierung zugeführt und anschließend in die neue Anlage 6 aufgenommen. „Anlage 6 zu TRGS 510: Weitere stark oxidierende oder sehr reaktionsfähige Stoffe.“ In Anlage 6 werden stark oxidierende oder sehr reaktionsfähige Stoffe aufgeführt, die nicht als oxidierende Flüssigkeiten oder Feststoffe der Kategorie 1, gekennzeichnet mit H271, oder in Verpackungsgruppe I der Klasse 5.1 nach Gefahrgutrecht eingestuft sind. Hinweis: Die aufzuführenden Stoffe werden nach noch festzulegenden Eigenschaftskriterien festgelegt. Bis dahin enthält Anlage 6 keine Stoffe.

S3 Handel 30.09.2016 16:41:31
Zum Eintrag Natriumdithionit. Angegeben ist unter Atemschutz: Atemschutzgerät: Partikelfilter P2 oder P3, Kennfarbe weiß. Dies erscheint uns nicht korrekt. Wir haben dafür keine Quelle, aber praktische Erfahrung. Der Stoff verhält sich genau wie Kaliumdisulfit. Ein Partikelfilter P2 schützt (wohl) vor auftretenden Stäuben, die zusätzlich auftretenden, stechend riechenden Dämpfe werden damit aber nicht blockiert. Ein Handling dieses Feststoffes mit einem solchen Filter bleibt unangenehm bis nicht machbar. Ein Kombinationsfilter B/P2 bzw. ABEK+P2 eliminiert dieses Problem komplett. Korrekt wäre hier wohl die Angabe: Kombinationsfilter B-P2 oder B-P3 - grau-weiß
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden die Angabe Kombinationsfilter B-P2 oder B-P3 - grau-weiß übernehmen. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Lars Kuswa 12.09.2016 12:34:30
Sehr zuverlässige Quelle für Referate und Präsentationen im Fach Chemie.
Vielen Dank, das freut uns sehr.

Dipl.-Ing. André Fikkers - Fiktech B.V. Verfahrensoptimierung Engineering 08.09.2016 13:11:33
Seit vielen Jahren sind die Datenbanken der IFA eine sehr wertvolle und zuverlässige Informationsquelle!
Vielen Dank für Ihr Lob!

Bartz Chemie 07.09.2016 14:26:42
Der Stoff 2-Methylanisol (CAS:578-58-5) wird von Ihnen mit dem Stoffgruppenschlüssel 142300 Ether identifiziert. Die Gefahrgutklassifizierung als UN1993III (ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF NAG) spiegelt dies nicht. Genauer wäre die Gefahrgutklassifizierung als UN3271III (ETHER N.A.G.). Ebenso die Konstitutionsisomeren 3-Methylanisol und 4-Methylanisol.
Vielen Dank für den Hinweis. Von den verschiedenen Herstellern werden beide UN-Nummern für die Methylanisole verwendet. Wir haben uns entsprechend Ihrem Hinweis entschieden, künftig die 3271, Verp.gr. III anzugeben. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update in ca. 11 Tagen.

Roland 02.09.2016 12:50:57
Die angegebene Dichte bei Natriumdodecylsulfat von 0,37 g/cm3 mir zu niedrig zu sein. Bei Sigma finde ich den Wert nicht und Merck gibt "Schüttdichte 490 - 560 kg/m3" an.
Ja, der Wert (von Sigma-Aldrich) scheint uns auch zu niedrig. Merck gibt 1,1 g/cm³ an, dieser Wert wird unterstützend auch im ECHA-Datensatz aufgeführt. Wir werden diesen Wert übernehmen. Schüttdichten führen wir nicht mehr auf, da diese stark herstellungsabhängig sind.

Leyo Wikipedia 23.08.2016 23:49:41
Beim Eintrag zu Selensäure steht in Ihrer Datenbank "Der Stoff ist gelistet in Anhang VI, Tabelle 3.1 der EG-GHS-Verordnung.". Laut C&L Inventory der ECHA hat Selensäure jedoch keine harmonisierte Einstufung. Auch der genannten Tabelle ist sie nicht aufgeführt.
Selensäure ist Anhang VI, Tabelle 3.1 der EG-GHS-Verordnung nicht namentlich aufgeführt. Die Einstufung resultiert aus dem Stoffsammeleintrag "Selenverbindungen, INDEX-Nr.: 034-002-00-8".

Ssymank / VB-BW Amt Freiburg 18.08.2016 09:06:55
Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit, ich habe eine Frage zu 1,1,1,2-Tetrafluorethan (R134a): Unter SICHERER UMGANG - ORGANISATORISCHE SCHUTZMASSNAHMEN steht in der Stoffdatenbank u.a. "Messergebnisse sind aufzuzeichnen und aufzubewahren." Ist das eine Vorschrift zur kontinuierlichen Datenspeicherung der Messwerte und woraus zitieren Sie? (Manche fassen das so auf) Im Merkblatt T021 der BC RCI ist stattdessen nur die Aufzeichnung der Messwerte vor und nach der Kalibrierung/Justierung genannt (z.B. 9.1.2). Am konkreten Verwendungsort erfolgt bei > AGW 1000 ppm sofortiger Räumungsalarm.
Die Aufzeichnung der Arbeitsplatzgrenzwertmessungen wird nach Gefahrstoffverordnung $ 7 Absatz 8 gefordert. "Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung durch Arbeitsplatzmessungen oder durch andere geeignete Methoden zur Ermittlung der Exposition zu überprüfen. Ermittlungen sind auch durchzuführen, wenn sich die Bedingungen ändern, welche die Exposition der Beschäftigten beeinflussen können. Die Ermittlungsergebnisse sind aufzuzeichnen, aufzubewahren und den Beschäftigten und ihrer Vertretung zugänglich zu machen." Die Messung ist selbst nicht vorgeschrieben, es können auch andere Methoden eingesetzt werden. Auch eine kontinuierliche Messung ist nicht erforderlich. Wenn sie, wie von Ihnen beschrieben durchgeführt wird gilt nach TRGS 402 Abschnitt 6 (4) Befundsicherung "Wirksamkeitsüberprüfungen können auch mit fest installierten Messeinrichtungen (Dauerüberwachung, siehe Anlage 4) durchgeführt werden, wenn die Messeinrichtungen so ausgelegt sind, dass sie eine Expositionsbeurteilung ermöglichen und die Messergebnisse aufgezeichnet werden."

Barbara Atorf Schule 15.08.2016 16:41:02
Erst einmal ein großes Lob für die zuverlässige Datenbank! Eine Frage habe ich als Chemielehrerin: Gab es nicht normalerweise auch die Empfehlungen für den Unterricht, welche Chemikalien noch und wie verwendet werden dürfen? Leider konnte ich diese zu einigen Stoffen nicht finden. Ich würde das sehr bedauern. Vielen Dank und viele Grüße.
Die Angaben zu Tätigkeitsbeschränkungen in Schulen in der GESTIS-Stoffdatenbank stammten aus der DGUV-Regel 113-019. Da sich die Tätigkeitsbeschränkungen in dieser DGUV-Regel noch auf das alte Einstufungs- und Kennzeichnungssystem beziehen und damit veraltet sind, haben wir diese Angaben aus der GESTIS-Stoffdatenbank entfernt. Die DGUV-Regel 113-019 wird zurzeit von den zuständigen Stellen überarbeitet. Mit einer Veröffentlichung der überarbeiteten Regel kann noch im Sommer gerechnet werden. Wir werden dann die aktualisierten Tätigkeitsbeschränkungen für Schulen wieder in die GESTIS-Stoffdatenbank übernehmen, sofern diese dem geltenden Gefahrstoffrecht nicht widersprechen. Bis dahin haben Sie nur die Möglichkeit, mit der alten DGUV-Regel 113-019 zu arbeiten. Die Regel finden Sie im Internet z.B.: http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/sr-2004.pdf

BI Gerhard Pietzonka, InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG, Werkfeuerwehr Industriepark Kalle-Albert, Chemische Industrie 12.08.2016 10:28:37
Telefongespräch mit Frau Kerstin Briese am 12.06.2016, 10:00 Uhr. Betrieb für Sterilisierung von medizinischen Geräten mit Ethylenoxid. Im Rahmen von Um- und Ausbauarbeiten müssen verschiedene Gewerke dort Arbeiten ausführen. Die gemessenen Konzentrationen liegen zwischen 0,5 bis 1 ppm, als Messgeräte kommen zum Einsatz GDA2 der Firma Airsense mit folgender Sensorik, IMS, EC-Sensor, PID, HL-Sensoren, X-am 7000 der Firma Dräger mit PID und EC-Sensor VOC-EO, Pac-7000 der Firma Dräger mit EC-Sensor VOC-EO. Laut Gestis Datenbank liegt die Akzeptanzkonzentration bei 0,1 ppm und die Toleranzkonzentration bei 1 ppm, Überschreitungsfaktor 2. Ab welcher Konzentration ist nach Ihrer Meinung erweiterte PSA zu tragen. Zum Einsatz kommen würde eine Vollgesichtsschutzmaske mit AX- Filter. Für eine entsprechende Auskunft von Ihrer Seite wäre ich sehr dankbar. Freundliche Grüße Gerhard Pietzonka Brandoberinspektor
Mit den gemessenen Konzentrationen zwischen 0,5 bis 1 ppm liegt nach TRGS 910 und TRGS 513 ein mittleres Risiko vor (Bereich zwischen Akzeptanz- und Toleranzkonzentration). Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten auf jeden Fall Atemschutz zur Verfügung zu stellen. Bei Auftreten von Expositionsspitzen (kurzfristige Überschreitung der Toleranzkonzentration) muss der Arbeitgeber den Beschäftigten die Verwendung von filtrierenden Halbmasken mit Filtervorsatz AX verpflichtend vorschreiben. Wenn sichergestellt ist, dass keine Expositionsspitzen auftreten ist für die Um- und Ausbauarbeiten der Einsatz von Atemschutz nicht erforderlich. Wenn aber die Beschäftigten Atemschutz tragen wollen, ist ihnen der entsprechende Atemschutz zur Verfügung zu stellen.

Bartz Chemie 03.08.2016 14:25:29
Liebes GESTIS-TEAM, erstmal vielen Danke für die lange Zeit in der Ihr Stoffdaten bereitstellt! Zudem eine ganz triviale Frage: Die angegebene Siedepunkte (Bsp. Dimethylsulfid, CAS:75-18-3) beziehen sich immer auf Umgebungsdruck (1013 hPa)? Wenn bei einem anderen Druck gemessen wurde, wird dieser dann auch angegeben (Bsp. BP=20°C bei 980 hPa)?
Sie vermuten richtig. In der Regel wird der Siedepunkt bei Normaldruck angegeben (1013 hPa). Bei abweichenden Bedingungen erfolgt eine entsprechende Angabe des Druckes.

S3 Handel 29.07.2016 21:35:16
Unter dem Eintrag für Essigsäure findet sich die Info, dass Essigsäure in gefährlicher Weise mit Eisessig reagieren kann. Da beide Begriffe das gleiche bezeichnen erscheint dies irgendwie falsch.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Unsere Angaben zu den gefährlichen Reaktionen stammen aus dem Handbuch „Gefährliche Chemische Reaktionen“ von Roth und Weller, erschienen im ecomed Verlag. Darin werden gefährlich verlaufene chemische Umsetzungen, die beobachtet wurden oder in der Literatur beschrieben sind, dargestellt. Wir zitieren hier nur Angaben aus der Literatur ohne sie zu interpretieren oder zu bewerten. Da wir diese Angabe aber auch nicht nachvollziehen können, nehmen wir sie aus dem Datenblatt heraus. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update.

S3 Handel 27.07.2016 21:47:29
Sehr nützliche und gelungene Datenbank. Eine Anmerkung zu Dibrommethan CAS 74-95-3: Die Lagerklasse wird mit 6.1 (akute Toxizität Kategorie 3 oder chronisch) angegeben. Dies passt nicht zur (meiner Meinung nach) korrekten GHS-Kennzeichnung H332 (akute Toxizität, Kategorie 4, Einatmen). Wir führen die Chemikalie aktuell in Lagerklasse 10-13.
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben Recht, Lagerklasse 10-13 ist korrekt. Sie sehen die Korrektur nach dem nächsten Update in wenigen Tagen.

Jörg Rosenbruch Europäische Schule Karlsruhe Schule 27.07.2016 13:10:38
Calciumhypochlorid: spezifische Konzentrationsgrenze: ... STOT einm. 3; H335: C >= 3 % H335 - wird nicht bei den H-Sätzen aufgeführt und damit auch keine Gefahreneinstufung STOT. Fehlt dieser Eintrag oder ist die Konzentrationsgrenze falsch?
Ja, Sie haben völlig Recht, da ist uns ein Fehler unterlaufen: STOT SE 3; H335 gehört hier nicht hin. Wir haben den Fehler korrigiert. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update in wenigen Tagen.

H.-Jürgen Janßen, Geberit Int. AG 27.07.2016 08:32:50
Leider funktioniert Zugriff zur Stoffdatenbank immer noch nicht. --> Meldung: Diese Seite kann nicht angezeigt werden.
Die GESTIS-Stoffdatenbank und die GESTIS-Biostoffdatenbank sind wieder am Netz. Falls Sie noch eine Fehlermeldung erhalten, löschen Sie bitte Ihren Cache-Speicher, evtl. auch auf vorgeschaltetem Server.

Klüner / UK NRW Berufsgenossenschaft 26.07.2016 07:58:36
Zurzeit kann leider die Datenbank nicht geöffnet werden, es erfolgt die Fehlermeldung "Seiten Ladefehler" und "Netzwerk-Zeitüberschreitung". Das Problem bestand schon gestern.
Seit gestern ist der Zugriff auf die GESTIS-Stoffdatenbank gestört. Wir hatten gestern vom Provider die Information bekommen, dass alles wieder innerhalb von 24 Stunden laufen soll. Bitte sehen Sie von diesbezüglichen Anfragen ab. Wir können nichts tun, um die Wiederinstandsetzung zu beschleunigen.

Sprenger 21.07.2016 09:24:21
Ich möchte vorschlagen, den LD50(oral/rat) von "Natriumnitrit", CAS:7632-00-0, von 180 mg/kg auf 85 mg/kg zu reduzieren, gemäss Fundstelle "Lewis, R.J. Sr. (ed) Sax's Dangerous Properties of Industrial Materials. 11th Edition. Wiley-Interscience, Wiley & Sons, Inc. Hoboken, NJ. 2004., p. 3266". Dazu passt eine publizierte LDlo(oral/human) von 71 mg/kg, wie in Fundstelle "Toxicology of Drugs and Chemicals, Deichmann, W.B., New York, Academic Press, Inc., 1969" publiziert. Die Gefahrguteinstufung der "Natriumnitritlösung, 40%" als "UN3287" der "BAM" basiert auf dem LD50(oral/rat) 85 mg/kg. Der von GESTIS publizierte LD50(oral/rat) von 180 mg/kg führt bei der Gefahrguteinstufung der "Natriumnitritlösung, 40%" immer wieder zu langen, fruchtlosen Diskussionen.
Wir haben den LD50 oral Ratte auf 85 mg/kg geändert. Der Wert von 180 mg/kg ist u.a. auch im Registrierungsdatensatz bei der ECHA zu finden. Die Änderung erscheint in ca. einer Woche im Internet.

Herbert Desel / Bundesinstitut für Risikobewertung Klinische Toxikologie 18.07.2016 21:30:37
Die Strukturformel von 2705-87-5 (CAS 2705-87-5) scheint mir falsch zu sein, Die Cyclohexylgruppe sollte eher in 3-Posiition der Säure stehen. Ich bitte um Prüfung.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Im Internet sehen Sie diese Änderung nach dem nächsten Update in ca. 1 Woche

A. Pitzschel, CSB GmbH 14.07.2016 10:26:04
Dibutylzinndilaurat, CAS 77-58-7 Die Transporteinstufung mit UN2788 erscheint mir falsch. Der Stoff ist nicht giftig und daher auch kein giftiges Gefahrgut. Richtig wäre hier die UN3082 (siehe auch REAch-registrierung). Freundliche Grüße, A. Pitzschel
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die UN-Nr. 2788 ist stammt von einem Hersteller der den Stoff auch als giftig einstuft. Aber auch die im Registrierungsdatensatz angegebene Nummer ist nicht korrekt. Dibutylzinndilaurat ist u.a. als ätzend eingestuft (H314). Deshalb ist nach Gefahrgutrecht die Klasse 8 erforderlich. Wir werden die UN-Nr. 3265 (Ätzender saurer organischer flüssiger Stoff, n.a.g.) von Sigma Aldrich übernehmen, von denen wir auch die GHS-Einstufung zitieren. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 09.07.2016 20:20:18
Bei Molybdän-Nickeltetraoxid hat sich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen. Als anderer Name müsste es Nickelmolybdat heissen (das b fehlt).
Vielen Dank für Ihre Hinweise. Das "b" wird ergänzt. Da die Datenzusammenstellung für das nächste Update bereits erfolgt ist, erscheinen die Änderungen erst in ca. zwei Wochen im Internet.

Roland 09.07.2016 20:10:11
Die als Quelle für die GHS-Einstufung angegebenen Hersteller (Sigma und Alfa) von Ammoniumtetrafluoroborat weisen den Stoff als korrosiv aus, GESTIS gibt ungefährlich an. Ist die Einstufung der Hersteller falsch oder ist diese neu ?
Sigma Aldrich hat die Einstufung für diesen Stoff geändert. Aber im Sicherheitsdatenblatt findet man zur Ätz-/Reizwirkung leider nur die Angabe „keine Daten verfügbar“. Uns liegen zu dem Stoff auch keine arbeitsmedizinischen Daten vor. Dagegen scheint Kaliumtetrafluoroborat besser untersucht zu sein. Auszug aus der Arbeitsmedizin: Ca. 100 mg des Feststoffes riefen am Kaninchenauge eine minimale bis mäßige Reizung der Bindehaut hervor, während Hornhaut und Iris unbeeinflusst blieben. Da die Reizung innerhalb 24 bis 48 Stunden reversibel war, erfolgte eine Bewertung als nicht reizend. In einer Prüfung auf hautreizende Wirkung nach OECD-Richtlinie 404 an Kaninchen erwiesen sich 500 mg der mit 0,5 ml Wasser angeteigten Substanz nach 4-stündigem semiokklusivem Kontakt als nicht reizend (primärer Reizindex nach Draize: 0,0).[08021]…/ Im Gegensatz zu der in der Sekundärliteratur mitunter vertretenen Auffassung, dass Fluoroborationen eine latente Quelle frei verfügbaren Fluorids darstellen, sollte deshalb das Fluoroborat als eigenständiges komplexes Anion angesehen werden, das keineswegs mit Fluorid gleichzusetzen ist.[99999]. Wir werden zukünftig die Herstellereinstufung der Firma Merck mit „Kein gefährlicher Stoff nach GHS“ zitieren.

Roland 09.07.2016 18:15:53
In der ersten Formel von Ammoniumtetrachloroplatinat fehlt glaube ich eine 2 nach dem Ammonium.
Sie haben Recht. Die 2 wird ergänzt.

Roland 07.07.2016 09:44:59
Was ist der Unterschied zwischen den beiden Einträgen Nickel-Titantrioxid (CAS: 12035-39-1) und Nickel-Titanoxid (CAS: 12653-76-8), wenn doch beide meiner Meinung nach Nickeltitanat NiTiO3 beschreiben ?
Mit der CAS-Nummer 12035-39-1 wird das stöchiometrische NiTiO3 bezeichnet, also Nickel-meta-titanat oder Nickel-Titantrioxid. Neben der Meta-titansäure TiO(OH)2 gibt es aber auch noch die Ortho-titansäure Ti(OH)4 oder TiO2*2H2O, die sich beim Kochen pH-abhängig in Meta-titansäure umwandelt. Wenn man Titansäuren mit Laugen versetzt und eindampft erhält man nichtstöchiometrische Verbindungen, die in dem vorliegenden Fall als Nickel-Titanoxid mit der CAS-Nummer 12653-76-8 bezeichnet werden. Kurz gefasst: Ni : Ti : O = 1 : 1 : 3 (12035-39-1) oder Ni : Ti : O = x : y : z (12653-76-8 ). Wir werden den Unterschied in der GESTIS-Stoffdatenbank bei den Formeleinträgen klarstellen, zu sehen nach dem nächsten Update.

Koll Universität 05.07.2016 15:53:07
Xylol mit der CAS Nr. 1330-20-7 wird nur als GHS 02 und 07 eingestufft, allerdings bei den Firmen Roth, Hedinger u.a. auch als GHS 08. Wer hat denn nun recht?
Alle haben Recht. Das ist ja gerade der Witz, den uns die EU mit der CLP-Verordnung beschert hat. Nach Anhang VI dieser Verordnung ist das Xylol-Isomerengemisch mit H226, H332*, H312* und H315 eingestuft. Also nur GHS02 und GHS07. Die Sternchen bedeuten Mindesteinstufung. In der Registrierungsdatenbank der ECHA wird diese veraltete und unvollständige Einstufung als „harmonised“ bezeichnet. Dann gibt es die „self classification“ mit H226, H312, H304, H315, H319, H335, H332 und H373, also GHS02, GHS08 und GHS07. Diese Einstufung werden wir auch in die GESTIS-Stoffdatenbank übernehmen (zu sehen nach dem nächsten Update). Die Krönung ist jedoch der Blick in das sogenannte „Classification & Labelling Inventory“ der ECHA. Dort ist auch für das Xylol-Isomerengemisch alles Mögliche zu finden, z.B. die „harmonisierte“ Einstufung (ohne Sternchen) von über 3000 Registranten, die „self classification“ in den verschiedensten Varianten von über 900 Registranten bis hin zu „not classified“ von immerhin 72 Registranten, die auch noch als „joint entry“ markiert sind. So erzeugt man maximale Verwirrung, liebe ECHA.

Roland 04.07.2016 18:13:36
In der 4. ATP sind einige P-Sätze entfernt worden, z.B. P281. Ich frage mich, warum noch viele der Verbindungen z.B. 1,1-Dichlorpropan bei GESTIS (und dem Hersteller Sigma-Aldrich) noch nicht umgestellt worden sind ? Ich hab in der 4. ATP nachgelesen: Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 1. Dezember 2014 für Stoffe und ab dem 1. Juni 2015 für Gemische. Es steht da zwar auch: Abweichend von Artikel 3 Absatz 2 brauchen Stoffe, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 eingestuft, gekennzeichnet und verpackt und bereits vor dem 1. Dezember 2014 in Verkehr gebracht werden, bis zum 1. Dezember 2016 nicht gemäß dieser Verordnung neu gekennzeichnet und umverpackt zu werden. Aber Sigma-Aldrich bringt ja auf den Markt und hätte dementsprechend umstellen müssen.
Sie haben völlig Recht. Die Fristen für die Umsetzung der 4. ATP sind abgelaufen. Da wir in GESTIS Herstellereinstufungen zitieren, können wir die nicht mehr gültigen P-Sätze nicht einfach streichen oder ersetzen. Es kann natürlich auch vorkommen, dass vom Hersteller bereits eine geänderte Einstufung vorliegt. Darüber werden wir nicht informiert, wir können nur turnusmäßig die Einstufungen auf Aktualität prüfen. Wir werden versuchen Eintragungen mit nicht mehr gültigen P-Sätzen durch andere Einstufungen zu ersetzen, aber bei der Auswahl steht die Qualität der Gefahrenhinweise im Vordergrund und nicht die Sicherheitshinweise.

technik-dienst.eu technischer Service 17.06.2016 21:33:16
Die Stoffdatenbank ist für MSR Fach-Kräfte sehr hilfreich und lehrreich, wie auch gute Orientierung um handlungssichere Entscheidungen beim Umgang und Notlagen. Gerade Berufsgruppen, die alltäglich mit verschiedensten Substanzen in Kontakt oder diesen ausgesetzt werden könnten, sollte diese Stoffdatenbank ein regelmäßiger Besuch wert sein. Es ist wichtig allen Bürgen insbesondere betroffene Fachleute ohne Hürde diese Datenbank zu erhalten; ... sehr wertvoll ! Danke.
Vielen Dank für das Lob. Wir hoffen doch sehr, dass es unsere Datenbank noch lange gibt.

Dr. Rüdiger Czeranka/Melos GmbH 13.06.2016 10:44:01
Polychlorkupferphthalocyanin CAS-Nr. 1328-53-6 hat laut UBA-Datenbank die WGK 1 (Nr. 8147). Angeben wird WGK 2.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Wassergefährdungsklasse entsprechend geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Sprenger 10.06.2016 13:55:20
Bitte überprüfen Sie den Wert der Zündtemperatur beim Stoff "Ethylacetat" (CAS:141-78-6). Sowohl in der ECHA-Datenbank wie auch bei der NIOSH wird eine Zündtemperatur von 427°C angegeben, anstelle der 470°C in der GESTIS-DB. Somit wäre die angegebene Temperaturklasse "T1" in der GESTIS-DB nicht mehr haltbar. Vielen Dank für Ihre Hilfe! http://www.cdc.gov/niosh/ipcsneng/neng0367.html
Die von uns zitierte Zündtemperatur von 470 °C stammt von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Wir haben nochmals bei den Experten von der PTB nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass die Zündtemperatur 470 °C 1997 im Kenngrößenlabor der PBT bestimmt wurde. Bei dem Wert 427°C handelt es sich um eine Angabe aus dem Jahr 1949 aus den USA. (Titel: Fire-hazard Properties of certain Flammable Liquids, Gases and Volatile Solids; Journal: National Fire Protection Association; Boston, Mass., USA).

Malteser-Apotheke 03.06.2016 14:22:25
Ihre Datenblätter zum Punkt Erste Hilfe Maßnahmen bei Augenkontakt mit ätzenden Substanzen (e.g. Laugen und Säuren): wie sieht es juristisch aus, nachdem es zu einem irreversiblen Augenschaden durch Augenverätzung gekommen ist, wenn der Schaden erheblich geringer ausgefallen wäre, wenn statt Wasser/Kochsalzlösung eine geeignetere Spüllösung vom Arbeitgeber vorgehalten worden wäre. Nach Stand der medizinischen Wissenschaft und Vorgabe medizinischer Leitlinien zum Thema Augenverätzungen gibt es klare Empfehlungen. In Ihrer Datenbank finde ich nur den allgemeinen Begriff "Augenspülung", aber ein epfohlenes Agens. In den Sicherheitsdatenbättern der Firmen finde ich häufig nur "Spülen mit Wasser" Aus Arbeitsschutzsicht sollen Schäden verhindert oder, wenn dies nicht geht, zumindest minimiert werden. Wie ist das mit der Aussage in Ihren Datenblättern und den Sicherheitsdatenblättern zu vereinbaren? Ich bitte um Ihre Stellungnahme zu diesem Thema. Mit freundlichen Grüßen Dr. Eva-Maria Wichtmann
Die Daten zur Ersten Hilfe werden jeweils in Zusammenhang mit den arbeitsmedizinisch/ toxikologischen Informationen erstellt und geben die in der Literatur zum Bearbeitungszeitpunkt verfügbaren Informationen zu den für den Einzelstoff empfohlenen Maßnahmen wieder. Berücksichtigt werden hierbei insbesondere die von WHO/IPCS- und BG-Gremien herausgegebenen Empfehlungen für Einzelstoffe/Stoffgruppen, Informationen des BfR und weitere Fachliteratur bzgl. der Notfallbehandlung nach Kontakt mit Chemikalien. Die Anwendung spezieller Spüllösungen zur Augenspülung ist in den letzten Jahren in Beratergremien und in der Literatur immer wieder kontrovers diskutiert worden. Sofern die Empfehlung für den Einsatz eines Augenspülmittels zum Bearbeitungszeitpunkt Substanz-bezogen unstrittig war, wurde sie in die Gestis-Datenblätter aufgenommen. Diese Eindeutigkeit trifft allerdings nur für relativ wenige Stoffe zu, zumal international fast ausschließlich die Spülung mit Wasser oder physiol. Kochsalzlösung empfohlen wird. Auch national wird aus beruflicher Erfahrung für die meisten Stoffe die unverzügliche und anhaltende Spülung mit viel Wasser weit in den Vordergrund gestellt, weil die Bereitstellung von Spüllösungen (evtl. sogar mehrerer) in der notwendigen Qualität und Menge, unmittelbar greifbar an allen dafür in Frage kommenden Arbeitsplätzen an Grenzen stößt, ein Zeitverzug aber unbedingt vermieden werden muss. Siehe hierzu unter https://www.bgrci.de/fileadmin/BGRCI/Downloads/DL_Praevention/Fachwissen/Erste_Hilfe/214-13_Leitlinie_Sp%C3%BClfl%C3%BCssigkeiten.pdf So wird auch im gültigen Merkblatt M004 „Reizende Stoffe, Ätzende Stoffe“ der BG RCI (Ausgabe 2013) ausschließlich die Augenspülung mit Wasser zur Ersthilfe empfohlen. Letztendlich obliegt es dem beratenden Arbeitsmediziner anhand der jeweils konkreten Situation am Arbeitsplatz und mit aktueller fachlicher Expertise zu empfehlen, ob die Bereitstellung einer Spülflüssigkeit zur Augenspülung vorteilhaft ist.

CSB GmbH 02.06.2016 09:19:56
Eisen(III)-chlorid bzw. Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, EG-Nr. 231-729-4 auf Ihrer Seite unter Vorschriften geben Sie die Einstufung u.a. mit H317, Quelle, ECHA an. Dort wird der H317 nicht ausgewiesen. Last Update: 17 May 2016. Bitte korrigieren, Danke. freundliche Grüße, A. Pitzschel
Bei der ECHA sind für Eisen(III)-chlorid zwei Einstufungen hinterlegt. Einmal mit und einmal ohne H317. Wir haben uns für die Einstufung mit H317 entschieden. Grund für diese Einstufung ist die nicht unübliche Verunreinigung mit Nickelsalzen (hauptsächlich Nickelchlorid) >= 0,01%.. Wir werden einen entsprechenden Vermerk unter dieser Einstufung hinzufügen, dass der H-Satz H317 entfällt, wenn die Nickelverunreinigung unter 0,01% liegt. Dieser Hinweis erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 24.05.2016 22:07:12
Bei Magnesiumsilikat handelt es sich leider um eine Stoffgruppe. Ich bin mir da jetzt nicht sicher wie man da am besten vorgeht, weil als Quellen Alfa und Sigma genannt werden. Nur gibt Alfa die Daten von Magnesiumorthosilikat und Sigma die von Magnesiummetasilikat an. Damit steht da jetzt die Formel von Magnesiummetasilikat und die physikalischen Daten von Magnesiumorthosilikat. Das Problem ist wohl das die CAS Nummer ein unspezifiziertes Magnesiumsilikat meint. Wie auch immer vermute ich, dass Magnesiumsilikate (darunter auch Talk) allgemein unbedenklich sind (bis auf die üblichen Staubgefahren). Gibt es dafür eine allgemeine toxikologische Untersuchung ?
Die CAS-Nummer 1343-88-0 steht weniger für eine Stoffgruppe, sondern für Magnesiumsilikat, das abhängig von der Herkunft und Herstellung in wechselhaften Zusammensetzungen erhalten wird. Im Registrierungsdatensatz der Hersteller bei der ECHA wird die Zusammensetzung folgendermaßen dargestellt: MgO * x SiO2 (x = 1.4 - 4). Wir werden das ebenfalls so übernehmen und auch die phys.-chemischen Daten aus dem Registrierungsdatensatz zitieren. Für zahlreiche weitere, z.B. in Wikipedia aufgeführte CAS-Nummern verschiedener konkreter Magnesiumsilikate sind kaum Daten vorhanden, so dass wir diesbezüglich keine konkretisierende Bearbeitung vornehmen können. Magnesiumsilikate sind abgesehen von den üblichen Staubgefahren dann gesundheitlich unbedenklich, wenn in ihnen kein Asbest nachgewiesen werden kann. Talk ist dann unbedenklich, wenn es nicht in Faserform vorliegt.

Jörg Rosenbruch Europäische Schule Schule 13.05.2016 09:33:56
Bei Phthalsäureanhydrid sind die P-Sätze P304+P340 und P304+P341 angegeben. Da P304+P341 nicht mehr existiert, denke ich, dass er beim Ersetzen durch P304+P340 vergessen wurde zu löschen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Kombination P304 + P341 gelöscht. Im aktuellen SDB entfällt weiterhin der P-Satz P313. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Raiden 12.05.2016 11:31:24
Kann Mann dieses Programm Nicht auch als offline-Programm zum download Anbieten Ansonsten eine Gute Website :-)
Vielen Dank für das Lob. Nein es gibt ganz bewusst keine Offline-Version, weil wir ständig an unserer Datenbank arbeiten, sodass innerhalb kürzester Zeit jede Offline-Version nicht mehr „up to date“ wäre.

Sprenger 09.05.2016 17:38:51
Beim Stoff "Thionylchlorid" (CAS: 7719-09-7) schlage ich vor, die Lagerklasse von 8B (nicht brennbare ätzende Stoffe) auf Lagerklasse 6.1D (nicht brennbare, giftige oder chronisch wirkende Gefahrstoffe) zu ändern, wegen der Einstufung und Kennzeichnung "H331: Giftig bei Einatmen" bzw. "EUH029: Entwickelt bei Berührung mit Wasser giftige Gase."
Vielen Dank, Ihr Vorschlag ist angenommen. Die Änderung erscheint aber erst in ca. zwei Wochen im Internet da der Auslesevorgang für das nächste Update bereits abgeschlossen ist.

Anonym 02.05.2016 18:51:05
sehr gute Seite :-)
Danke!

Mabschaaf (Wikipedia) 02.05.2016 17:06:46
Chlortrifluorid ist meines Wissens die erste und einzige Substanz, die Sie mit sechs Piktogrammen einstufen. Ist das tatsächlich korrekt?
Ja, Chlortrifluorid ist in GESTIS der einzige Stoff mit sechs Piktogrammen. In der GHS-Verordnung haben wir keinen Hinweis auf die Begrenzung der Anzahl von Piktogrammen gefunden. Zwar ist die Anzahl der H-Sätze nicht begrenzt (in Gegensatz zu den P-Sätzen), aber da einige Piktogramme nicht zusammen auftreten z.B. GHS02 und GHS03 und durch die Rangfolge Piktogramme entfallen können z.B. GHS07 (gesundheitsschädlich) wenn GHS06 (giftig bei anderem Aufnahmeweg) vergeben ist, ist es schon unwahrscheinlich, dass mehr als fünf Piktogramme erforderlich sind. Nach GHS-Verordnung Anhang I, Absatz 2.5.3 könnte in diesem Fall auch auf GHS04 verzichtet werden. „Das Piktogramm GHS04 ist für Gase unter Druck nicht vorgeschrieben, sofern das Piktogramm GHS02 oder das Piktogramm GHS06 abgebildet ist.“ In diesem Fall ist das Piktogramm GHS06 vorhanden. Da wir aber eine Herstellereinstufung zitieren, können wir das Piktogramm nicht weglassen.

Mabschaaf (Wikipedia) 30.04.2016 15:14:15
Es gibt ein paar Unstimmigkeiten in den Angaben zur Löslichkeit: Bei Kaliumthiocyanat gibt Merck eine Wasserlöslichkeit von 208 g/l bei 20 °C an, GESTIS nennt 2170 g/l (ohne Temp.), das CRC-90 hat 238g/100ml bei 25°C. Was stimmt? Für Benzophenon sagt Römpp 0,14 g/l; GESTIS jedoch 23,9 mg/l. Für eine Prüfung wären wir dankbar.
Kaliumthiocyanat: in Sicherheitsdatenblättern findet man Werte von beiden Größenordnungen. Im Registrierungsdatensatz bei der ECHA ist die Löslichkeit mit > 1000 g/l angegeben. Die Löslichkeit von vergleichbaren Thiocyanaten liegen auch bei über 1000 g/l (Natriumthiocyant: Merck, Alfa 1250 g/l; Aldrich 1000 g/l, Acros 1390 g/l; ECHA > 1000g/l /Ammoniumthiocyanat 1600 g/l). Eventuell ist der Wert ursprünglich als Löslichkeit/100 ml bestimmt worden und durch einen Übertragungsfehler in Löslichkeit/l umgewandelt worden. Benzophenon: im Registrierungsdatensatz bei der ECHA findet man beide Angaben. Der Wert von 137 mg/l (25°C) wird jedoch als vernachlässigbare Studie aufgeführt.

Manfred 24.04.2016 12:46:22
Hallo, kann ich die GESTIS Sicherheitsdatenblätter online in der Datenbank in Betriebsanweisungen umwandeln? Gerne höre ich eine Rückmeldung
Nein, die Möglichkeit gibt es bei der GESTIS-Stoffdatenbank nicht. Hier können wir das Gefahrstoffinformationssystem der BG RCI GisChem (www.gischem.de) empfehlen. Dort können aus den Dokumenten automatisch Betriebsanweisungsentwürfe erstellen werden.

Jörg Rosenbruch Europäische Schule Schule 21.04.2016 10:58:01
Ammoniak bzw. ammoniakalische wässrige Lösungen sind nicht mit H290 gekennzeichnet. Die Sicherheitsdatenblätter von Merck und Roth geben diesen H-Satz (bei 25%) an.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufung der BG RCI (GisChem / http://www.gischem.de/download/01_0-001336-21-6-000000_1_1_734.PDF) für wässrige Ammoniaklösung in unsere Datenbank übernehmen. Hier werden Ammoniaklösungen ab 5 % mit dem H290 Satz gekennzeichnet. (Dies gilt nicht für wasserfreies Ammoniak!) Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet (ca. 2 Maiwoche).

Jörg Rosenbruch Europäische Schule Schule 20.04.2016 12:21:37
Gestis ist super hilfreich, doch ich vermisse im Gästebuch eine Suchoption, sodass man nach Stichwörtern suchen kann und hilfreiche Sachen von anderen zu einer Frage/einem Thema finden kann.
Klicken Sie einfach auf "Bearbeiten" und dann "Auf dieser Seite suchen...". Alternativ können Sie STRG + F wählen. Geben Sie dann Ihren Suchbegriff ein und springen Sie von Treffer zu Treffer.

Roland 15.04.2016 21:57:31
Wie passt bei 1,1-Dichlorpropan die Kombination aus 3,2 g/l und "Praktisch unlöslich in Wasser." zusammen ? Entweder sind es 3,2 mg oder es ist schwer löslich. Ich tendiere laut Quellen im Internet eher zu letzterem, bin mir aber nicht sicher.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Wasserlöslichkeit wird in der Datenbank CHEMSAFE mit 3,2 g/l (25 °C) angegeben. Die Angabe bei der chemischen Charakterisierung wurde in "Schwer löslich in Wasser." geändert. Die Korrektur sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

Braunschweiger Flammenfilter GmbH 18.03.2016 12:19:33
zu 1-Butanol ist die falsche Grenzspaltweite eingetragen. Diese muss lauten 0,87 mm und nicht 0,91 mm
Der in GESTIS zitierte Wert stammt aus der Datenbank CHEMSAFE, Version 2.11 (2015), DECHEMA-PTB-BAM. Hierbei handelt es sich um von Experten bewertete und empfohlene Daten. Der Wert von 0,91 mm wurde 2015 neu in die Datenbank aufgenommen.

Daniel 10.03.2016 11:54:13
Hallo, mich würde interessieren, ob man sich wesentliche Änderungen von Einstufungen von Stoffen anzeigen lassen kann. Also so eine Art Verlauf. Neue Untersuchungen führen ja zu Ergebnisse, die eine Änderung notwendig machen. Das wäre in meinen Augen eine sehr sinnvolle Sache.
Wir verstehen Ihr Anliegen. Da wir jedoch ständig an den Inhalten arbeiten und insbesondere an den Einstufungen, wäre die Pflege einer Änderungshistorie für uns sehr aufwändig, so dass wir diese nicht anbieten können. Erschwerend kommt hinzu, dass auch wir von den Herstellern keine Mitteilung erhalten, wenn diese ihre Sicherheitsdatenblätter ändern, so dass wir diese Änderungen auch erst dann einarbeiten können, wenn der betreffende Stoff im regelmäßigen Rhythmus oder aus einem anderem Grund überarbeitet wird.

Roland 09.03.2016 12:37:45
Sollte die Summenformel in Natriumphosphinat nicht NaH2PO2 heißen ? Das Monohydrat wäre NaH4PO3 oder halt NaH2PO2*H2O. Die Verbindung NaPO2 (ein Phosphit ?) existiert meiner Meinung nach nicht.
Ja, Sie haben Recht. Wir werden die Formel ändern. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Sprenger 04.03.2016 10:59:43
Bei einigen FKWs, z.B. 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan (CAS: 431-89-0), sind möglicherweise zusätzliche Kennzeichnungen erforderlich gem. Durchführungsverordnung (2015/2068/EG) Artikel 2, Satz (3) und evtl. Satz (4).
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Sachlage prüfen.

Ralf Chemie 01.03.2016 08:25:02
Heizöl EL: Da mit der GHS Verordnung die Grnzwerte für den Flammpunkt von 55°C auf 60°C erhöht wurde, müsste meiner Meinung nach das Gefahrensymbol "brennbar" in der Stoffdatenbank ergänzt werden.
Heizöl EL (extra leicht) ist eine Sammelbezeichnung unterschiedlicher Kohlenwasserstoffgemische. Demzufolge könnte je nach Zusammensetzung ein Flammpunkt größer oder kleiner 60°C denkbar sein. Unser Datenblatt bezieht sich auf die nicht entzündbare Variante. In den uns vorliegenden SDB`s wird kein konkreter Flammpkt. genannt, es findet sich in der Regel die Angabe > (größer) 55°C oder > 56°C. Andere lassen die Flammpunktangabe komplett weg. Diese >55°C-Angaben beziehen sich mit Sicherheit immer noch auf die Einstufungsgrenze der alten Stoffrichtlinie. Leider liegen uns noch keine SDB`s vor, welche die 60°C-Grenze der GHS-Verordnung berücksichtigen. Wir bleiben vorläufig bei der von uns zitierten Einstufung, werden aber einen GESTIS-Hinweis zur Einstufung hinzufügen: Bei Flammpunkt zwischen 56°C und 60°C ist zusätzlich mit H226 und GHS-Piktogramm GHS02 einzustufen und zu kennzeichnen. Dieser Hinweis wird nach dem nächsten Update im Internet erscheinen.

Roland 27.02.2016 16:04:53
Bei Bis2-ethylhexyl)terephthalat verwirrt mich die angegebene Schmelztemperatur von 30..34 °C. Als Beschreibung steht jedoch farblose Flüssigkeit. Bei Sigma-Aldrich finde ich -48 °C als Angabe auf der Internetseite, im Datenblatt steht allerdings <-67°C. Die Literatur ist uneinheitlich 30..34°C bei Gardner's Commercially Important Chemicals und auch Yaws Handbook of Physical Properties. Verschiedene Sicherheitsdatenblätter sagen -48 °C (Eastman, SigmaAldrich). Haben sie weiter gehende Informationen ?
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Im Registrierungseintrag bei der ECHA findet man zum Schmelzpunkt folgende Angabe: “The DSC scan indicated that DOTP is a glassy substance and does not exhibit a melting point down to a temperature of -140 °C. There is a glass transition temperature below -67.2 °C, therefore the sample is not considered a solid at temperatures above -67.2 °C. The melting point is reported as <-67.2 °C.” Wir werden die Daten in GESTIS entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Ralf Keunecke, Melspring Germany GmbH Chemie 22.02.2016 16:35:59
Die GESTIS-Stoffdatenbank ist nicht erreichbar! "Service unavailable. HTTP-Error 503" Die Mobilversion ist auch nicht erreichbar!
Ja, da gibt es wohl ein Problem beim Dienstanbieter. Die Leute arbeiten intensiv an der Behebung des Fehlers.

Stefanie, LMU 18.02.2016 14:28:57
Hallo, Ich bin's mal wieder ;-) bei der Molybdatophosphorsäure fehlt das Brandfördernd-Piktogramm, zu sehen beim Sicherheitsdatenblatt von Sigma Aldrich. LG
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden die Einstufung von Sigma Aldrich übernehmen. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Rackebrandt Maik / Remondis Industrie Service NL Ziepel Entsorgungsfachbetrieb für Schadstoffbelasteter Abfall 18.02.2016 10:46:59
Stoff: 2,4-Dinitrophenylhydrazin In Ihrer Datenbank wir nicht erwähnt, das dieser Stoff phlegmatisiert werden muss (mit Wasse). Dieser Stoff ist meines wissen auch im Sprechstoffgesetz aufgenommen (BMI II/C) Könnten Sie das bitte Prüfen? Vielen lieben Dank (Eure Seite ist mir bei der Einstufung der zu entsorgenen Chemekalien immer eine große Hilfe - Danke schön)
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Stoff ist mit Wasser phlegmatisiert im Handel. Wir werden das Datenblatt entsprechend anpassen. U.a. enthält die Einstufung jetzt den ergänzenden Gefahrenhinweis EUH001: In trockenem Zustand explosiv. Die Änderungen sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

Hans Reismüller 12.02.2016 12:02:11
Wann planen sie die nächste CAS-ZVG-Gegenüberstellung (http://www.dguv.de/medien/ifa/de/gestis/stoffdb/links/zvg-cas-liste_d.xls) zu veröffentlichen? Sind seit Oktober 2015 neue Verbindungen dazugekommen?
Ja, es hat sich einiges getan. Wir bereiten die neue Liste gerade vor. Sie wird im Laufe der nächsten Woche online sein.

M. Rupp 10.02.2016 15:59:07
Danke für die nützliche Datenbank! Beim Eintrag von "1,2-Butandiol" fiel mir auf, dass die Viskosität nicht korrekt ist. 7,3 mPa*s bei 20°C ist zu flüssig. Bessere Werte fand ich im Paper "Densities and viscosities of four butanediols between 293 and 463 K", 1992, von Tongfang Sun. Beste Grüße, M. Rupp
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Wert von 7,3 mPa*s bei 20°C stammt aus der Datenbank HSDB. In einem Sicherheitsdatenblatt konnten wir einen Wert von 73 mPa*s bei 20°C finden. Diese Angabe haben wir jetzt übernommen. Die Korrektur sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

Hans Jürgen Salge TÜV 09.02.2016 12:52:38
Ich schätze Ihre Datenbank sehr und finde es toll, dass solch eine aufwendige Datenbank der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung steht! Bei Ethylenglykol (CAS 107-21-1) ist mir aufgefallen, dass unter "Gefährliche chemische Reaktionen" steht: "Die Verbindung bildet mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch". Da der Flammpunkt 111 °C beträgt, wäre doch eine Formulierung wie z. B. "Die Verbindung kann mit Luft bei erhöhten Temperaturen ein explosionsfähiges Gemisch bilden" treffender, oder?
Vielen Dank für Ihren Hinweis, gerne nehmen wir ihn zum Anlass diesen Bereich zu überarbeiten. Die Änderungen erscheinen mit dem nächsten Update im Internet.

Schwarzenböck Angela 19.01.2016 13:47:46
Wieso ist Ethanol CAS 64-17-5 bei GESTIS zusätzlich eingestuft mit: Augenreizung, Kategorie 2; H319 Sowohl bei der ECHA als auch im Anhang VI CLP VO ist Ethanol nur mit: Entzündbare Flüssigkeiten, Kategorie 2; H225 eigestuft
Ja, im Anhang VI CLP VO ist Ethanol nur mit H225 eingestuft. Leider hat die EU diesen in großen Teilen veralteten Anhang noch immer nicht außer Kraft gesetzt. Im ECHA-Registrierungsdatensatz, der übrigens von einer enorm hohen Zahl von Registranden gemeinsam eingereicht und am 10. Sept. 2015 zuletzt aktualisiert wurde, wird H225 und H319 angegeben. In der Zusammenfassung zur Augenreizung heißt es: „In a reference handbook of peer reviewed, guideline GLP eye irritation study results in rabbits, ethanol was found to cause eye irritation. All symptoms reversed within 14 days. The response was not sufficiently severe to trigger classification under the criteria of directive 67/548 but was sufficient with respect to the corneal and conjunctival effects to trigger classification as a reversible eye irritant (category 2) under the EU GHS regulation.“

Pitzschel / C.S.B. GmbH 19.01.2016 07:40:55
Sehr geehrte Damen und Herren, bei Tris(2-ethylhexyl)amin (CAS-Nr. 1860-26-0) stimmen die Angaben zur Kennzeichnung nicht. Die BASF hat den Stoff mit H361f (Repr. 2) und H373 (STOT RE) eingestuft. Siehe REACh-Registrierung und aktuelles Sicherheitsdatenblatt der BASF. Bitte korrigieren, Danke.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufungsdaten entsprechend korrigieren. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet in ca. zwei Wochen.

Plog 13.01.2016 19:28:46
Hallo! Bei der Seite zu Blei(IV)-oxid ist mir aufgefallen, dass in der Zeichnung des Stoffes das Blei als zweiwertiges Ion dargestellt ist. müsste es nicht eher ein vierwertiges sein?
Ja, Sie haben völlig Recht. Wir haben den Fehler korrigiert. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update Anfang nächster Woche.

abc 12.01.2016 11:06:05
Hallo, der wässrigen Ammoniaklösung 25% ist ein Siedepunkt von 27 °C angegeben. In sämtlichen anderen Sicherheitsdatenblättern, die ich gefunden habe, ist aber 37 °C angegeben. Handelt es sich hier um einen Übertragungsfehler? Viele Grüße
Der Siedepunkt von 27°C findet sich im aktuellen SDB für wässrige NH3-Lsg. von Sigma Aldrich. Allerdings ist die Konzentration der Lsg. hierbei nicht eindeutig. Deshalb haben wir uns entschlossen folgende Siedepunkt-Angaben aus der Fachliteratur (Hommel interaktiv 14.0 - Handbuch der gefährlichen Güter) in unserer Datenbank zu zitieren: 37,7°C für 25% NH3-Lsg. und 24,7°C für 32% NH3-Lsg.

Sprenger 11.01.2016 14:13:59
Beim "Tetrahydromethylphthalsäureanhydrid, Isomere" (CAS:11070-44-3) fehlt bei der SCHÜTTDICHTE eine Angabe zur Erscheinungsform (z.B. Pulver oder Granulat usw.) des Stoffes bei dem der angegebene Wert ermittelt wurde. Die Schüttdichte ist keine reine stoffspezifische Eigenschaft, sondern wird auch durch die Präparation maßgeblich beeinflusst.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden unser Stoffdatenblatt zu Tetrahydromethylphthalsäureanhydrid, Isomere (CAS:11070-44-3) überarbeiten. Da die Schüttdichte sich speziell auf das jeweilige Handelsprodukt bezieht, haben wir uns entschlossen in unserer Datenbank generell keine Angaben mehr zur Schüttdichte anzugeben.

Zeljka Kröner Umweltschutz 04.01.2016 17:39:04
Vielen Dank für die tolle Arbeit und zur Verfügung stellen der äußerst umfangreiche Stoffdatenbank die mir immer wieder eine verlässliche Hilfe in der tägliche Arbeit ist!
VIELEN DANK!!! :-)

Stefanie, LMU 26.11.2015 11:04:27
Bei dem Eintrag von Kupfer-II-nitrat steht: Explosionsgefahr bei Kontakt mit Kaliumhexacyanoferrat(II) (Wärme). Bei dem Eintrag von Kaliumhexacyanoferrat(II) steht jedoch nichts von der Explosionsgefahr mit Kupfer-II-nitrat drin. Viele Grüße
Unsere Angaben zu den gefährlichen Reaktionen stammen aus dem Handbuch „Gefährliche Chemische Reaktionen“ von Roth und Weller, erschienen im ecomed Verlag. Darin werden gefährlich verlaufene chemische Umsetzungen, die beobachtet wurden oder in der Literatur beschrieben sind, dargestellt. Den Autoren dienen Art und Häufigkeit der Nennungen chemischer Reaktionen als Haupt-Auswahlkriterium für die Aufnahme eines Stoffes. Wir zitieren hier nur Angaben aus der Literatur ohne sie zu interpretieren oder zu bewerten. Welche Kriterien im Detail dazu führen, dass eine Reaktion bei einem Stoff erwähnt wird, entzieht sich leider unserer Kenntnis.

RWTH Aachen 25.11.2015 12:57:24
Die Sicherheitshinweise (P-Sätze) zur Salpetersäure fehlen.
Die im Datenblatt angegebene Einstufung entspricht dem Eintrag aus der 8. Änderung der GHS-Verordnung. Diese Einstufung gilt ab dem 1. Januar 2017, darf aber schon vorher verwendet werden. In der GHS-Verordnung Anhang VI, Tabelle 3.1 werden keine P-Sätze angegeben. Zum Zeitpunkt der Bearbeitung hat uns kein Sicherheitsdatenblatt mit der veränderten Einstufung vorgelegen. Aufgrund Ihrer Anfrage haben wir heute ein Sicherheitsdatenblatt gefunden, dessen Einstufung (mit P-Sätzen) wir zitieren können. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

Labatz 21.11.2015 14:59:25
Erstmal tolle Arbeit. "Ammoniumoxalat" CAS: 6009-70-7 nicht vorhanaden. ZB. zu finden bei Carl Roth.
Unter der ZVG-Nr. 493891 finden Sie Informationen zu "Diammoniumoxalat", sowohl für das wasserfreie ( CAS-Nr.: 1113-38-8 ) wie auch für das Monohydrat ( CAS-Nr. 6009-70-7 ).

Sprenger 16.11.2015 15:32:41
Bitte überprüfen Sie das "betroffene Organ" in der Einstufung und Kennzeichnung "H372" beim Natriumperiodat (CAS: 7790-28-5): angegeben ist die Thymusdrüse, aber nach REACh ist die Schilddrüse betroffen (engl. "Glandular: Thyroid") Vielen Dank!
Danke für Ihren Hinweis. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Biocyc Sythesechemie 29.10.2015 15:19:06
CAS Number: 311-28-4 Tetrabutylammonium iodide nicht vorhanden. MSDS bei Acros Organics verfügbar.
Aufgrund der Vielzahl von Gefahrstoffen können wir nicht alle in unserer Datenbank aufführen. In diesem Fall haben wir aufgrund der guten Datenlage ein neues Stoffdatenblatt erstellt. Dieses finden Sie nach dem nächsten Update im Internet im Laufe der nächsten Woche.

Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim 15.10.2015 14:25:50
Die Angaben für Cyclohexanon weichen ab mit den Hersteller-Angaben von www.Carl-Roth.de Dies betrifft ein zusätzliches Piktogramm und zusätzliche H-Sätze bei Carl-Roth.
Die von uns zitierte Herstellereinstufung gibt die Einstufung nach GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3.1 wieder. Die vorliegenden toxikologischen und arbeitsmedizinischen Daten rechtfertigen aber die verschärfte Einstufung wie sie z.B. von Carl Roth angegeben wird. Diese entspricht auch einem Registrierungseintrag bei der ECHA. Wir werden unsere Daten entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Sprenger 12.10.2015 14:18:37
Der Stoff "Natriumdimethyldithiocarbamat" (CAS: 128-04-1) ist mit dem "H400 - Aqu. akut 1" eingestuft und soll nicht den Vorschriften des Gefahrgutes unterliegen. Ich halte aber eine Gefahrgut-Einstufung für diesen Stoff erforderlich, z.B. "UN3077 - UMWELTGEFÄHRLICHER STOFF, FEST, N.A.G.".
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Stoff als Gefahrgut mit UN 3077 und die handelsübliche wässrige Lösung mit UN 3082 zitiert. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet

C.S.B. GmbH 08.10.2015 15:39:11
Bei "Natriumhydrogensulfit, wässrige Lösung", CAS: 7631-90-5 ist keine Gefahrgut-Einstufung in der Datenbank genannt. Die Gefahrguteinstufung "UN2693 HYDROGENSULFIT, WÄSSERIGE LÖSUNG, N.A.G. (NATRIUMHYDROGENSULFIT)", Klasse 8,Code C1, PG III erscheint angemessener.
In GESTIS nehmen wir selbst keine Einstufung nach Gefahrgutrecht vor. Wir zitieren Angaben aus Sicherheitsdatenblättern der Hersteller. Bei fast allen Herstellern und auch in dem Registrierungseintrag bei der ECHA wird „Natriumhydrogensulfit, wässrige Lösung“ nicht als Gefahrgut eingestuft. Nach Gefahrstoffrecht ist der Stoff auch nicht als „Ätzend“ eingestuft. Im Rahmen der Harmonisierung von Gefahrstoff-/Gefahrgutrecht sollten beide Einstufungen übereinstimmen. Die Einstufung mit „Akute Toxizität, Kategorie 4; H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken“ führt zu keiner Einstufung nach Gefahrgutrecht.

Offermanns Arbeits- und Gesundheitsschutz 23.09.2015 10:00:29
ZEIT FÜR WERTSCHÄTZUNG ! Vielen Dank für Ihren Einsatz, Sie leisten eine tolle Arbeit. Ihre Stoffdatenbank stellt eine hervorragende Informationsquelle dar.
VIELEN DANK!!! :-)

Roland 17.09.2015 20:27:17
Bei Iridium steht "Es hat die höchste Dichte aller chemischen Elemente." Das ist richtig, aber nur für 193Ir. Dann sollte man aber auch dessen Dichte angeben, weil sonst der Leser verwirrt wird durch die gegenüber Osmium geringeren angegeben Dichte.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden die Dichteangabe vom Iridiumisotop193 mit aufnehmen.

Roland 13.09.2015 14:00:35
Bei Hafnium werden zwei "entzündlich" GHS-Symbole untereinander angezeigt.
Die vorab gestellten Piktogramme sollen einen ersten schnellen optischen Überblick zu den Gefahren geben. Die Piktogramme werden automatisch aus den zitierten Einstufungen und Kennzeichnungen (siehe Kapitel Vorschriften) generiert. Im Fall Hafnium werden zwei verschiedene Einstufungen genannt (siehe Geltungsbereich/Wasserkonzentration). Dies ergibt zwei untereinanderstehende Piktogramme in der Kopfzeile. Zugegeben sieht es etwas seltsam aus, da die beiden unterschiedlichen Einstufungen das gleiche Piktogramm GHS02 bewirken. Falls sie bei anderen Stoffen ähnliche Konstellationen feststellen, sehen sie das bitte als Hinweis, dass mehrere Einstufungen vorliegen.

Tobias V. Halbleiter 21.08.2015 11:00:17
Die Arbeitsplatzgrenzwerte unter dem Punkt Ammoniak, wässrige Lösung sollten normalerweise einen Wert von 9,6 ml/m3 u. 14 mg/m3 haben bei einer Molmasse von 35,1 g/mol. Bitte korrigieren Sie mich, falls ich falsch liege.
Ja, da liegen Sie wirklich falsch. Sie haben die Molmasse von Ammoniumhydroxid NH4OH genommen. Dieser Stoff existiert aber nur in wässriger Lösung als NH4+ und OH-. In der Atemluft liegt Ammoniak NH3 vor. Demzufolge gilt für Ammoniaklösung der selbe Luftgrenzwert wie für gasförmiges Ammoniak.

Dr. Wilfried Will NORDAB Umweltberatung Umweltberatung 12.08.2015 21:52:13
Bei dem Stoff Diethylentriamin, Index 612-058-00-X ist Ihnen ein Fehler unterlaufen. Gefahrenhinweis ist nicht H311, sondern H312. Symbol ist nicht GHS06, sondern GHS07. Ansonsten allgemein: Ich empfehle Ihre Datenbank sehr gern weiter in meinen Fachkundeseminaren für Entsorgungsfachbetriebe.
Vielen Dank, dass Sie uns auf das Datenblatt von Diethylentriamin (CAS Nr. 111-40-0) aufmerksam gemacht haben. Hier haben sich einige Änderungen bzgl. der Einstufung ergeben. Für Diethylentriamin existiert eine Mindesteinstufung. Liegen neue Erkenntnisse vor, sollen Hersteller diese Mindesteinstufung ergänzen. Wir hatten die Einstufung vom Gefahrstoffinformationssystem GisChem übernommen. Entsprechend ihres LD50-Wertes (LD50 dermal Kaninchen;672mg/kg) hatten sie die Mindesteinstufung Akut Tox dermal Kat 4 (H312) in Kat 3 (H311) geändert. Wie wir nun gesehen haben, ist mittlerweile der Konsens der Hersteller bzgl. der Einstufung von Diethylentriamin folgender: Akut Tox Kat 2 inhalativ (H330), Akut Tox Kat 4 oral und dermal (H302, H312), Skin Dam. (H314), Eye Dam. (H318), Skin Sens. (H317), STOT SE 3 (H335) (gemäß den Toxizitätsdaten: LD50 oral Ratte: 1080 mg/kg; LD50 dermal Kaninchen: 1090mg/kg, LC50 inhalativ Ratte: 0,3mg/l/4h (Angabe von Sigma Aldrich)). Da H330 dazugekommen ist, bleibt das Gefahrenpiktogramm GHS 06 erhalten. Wir haben die Einstufung jetzt auch in unserer Datenbank entsprechend geändert. Die Änderungen sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet in ca. 1 Woche.

Sigrid Trägenap Uni 11.08.2015 21:07:27
Aber ein großes Lob an die Seite! Noch ein paar Tippfehler gefunden: bei Cyclolhexan : P403+P235: An einem gut belüfteten Ort "aufgewahren". Und bei 2-Methoxynaphatlin fehlen die H und P Sätze.
Vielen Dank für den Hinweis, den Tippfehler haben wir korrigiert. Das gilt aber nicht nur für Cyclohexan sondern für alle Stoffe mit der P-Satzkombination P403+P235. Bei 2-Methoxynaphthalin (nicht 2-Methoxynaphatlin) hat sich die zitierte Herstellereinstufung von Sigma Aldrich inzwischen geändert. Vorher wurde der Stoff mit „Kein gefährlicher Stoff nach GHS“ angegeben, in dem Fall werden keine H und P Sätze vergeben. So ist der Stand heute auch noch bei Merck, Acros und Alfa Aesar. Wir werden prüfen ob die geänderte Einstufung von Aldrich übernommen wird oder ein anderer Hersteller zitiert wird. Die Änderungen sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

 nach oben Zurück zum Seitenanfang