Feedback zur GESTIS - Stoffdatenbank

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Jonas Nowacki 18.05.2018 10:51:35
Auf der Seite für Nickel(II)chlorid steht unter Schmelzpunkt "Der Stoff zersetzt sich beim Erhitzen (s. Zersetzungstemperatur)." Im Datenblatt findet sich allerdings kein Hinweis auf eine Zersetzungstemperatur.
Die Zersetzungstemperatur wird im Sicherheitsdatenblatt Merck mit 1001°C für die wasserfreie Substanz angegeben. Beim Hexahydrat-Salz findet ab 140°C die Abspaltung von Kristallwasser statt. Diese Angaben finden sich nächste Woche auch im Datenblatt zu Nickel(II)-chlorid.

Andreas Fischer 26.04.2018 11:20:33
Bezüglich 10141-00-1 (Chrom(III)-kaliumsulfat): Das Datenblatt beschreibt vorgeblich das Anhydrat, die physikalischen Daten scheinen aber die des Dodecahydrates zu sein.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden im Datenblatt darauf hinweisen.

RAHN AG Manager Safety & Regulatory Affairs 17.04.2018 08:06:39
CAS 200-456-2 (2-Phenylethanol) Gemäss ECHA nicht giftig für die Haut "H319: Causes serious eye irritation." Ist der einzige Warnhinweis. mfg Detlef Seidel
Zum Stoff „2-Phenylethanol“ (CAS-Nr.:60-12-8) existieren zwei Registrierungsdatensätze bei der ECHA, von verschiedenen Herstellern/-Konsortien. Wir beziehen uns auf den zweiten Registrierungssatz mit der von uns zitierten Einstufung: H302; H311 und H319. Im ersten Registrierungssatz wird unter Labelling zwar nur der H319 genannt, aber unter „Classification; + Health hazards“ wird auch der H302 (Harmfull if swallowed) aufgeführt. Des Weiteren werden hier im Kapitel Toxicological information zwei gleichbewertete dermale Studien aufgelistet. Eine unbenannte Studie aus dem Jahr 1987 mit dem Ergebnis: LD50 dermal 2535 mg/kg und damit keine dermale Toxizität vorhanden. Die zweite Studie wird von vielen renommierten Stellen (z.B. HSDB) zum Stoff 2-Phenylethanol herangezogen. Auch wir zitieren diese Studie in unserem Datenblatt (LD50 dermal 0,79 ml/kg bzw. 806 mg/kg) und stufen damit nach GHS-Einstufungskriterien mit Akute Toxizität, Kategorie 3, Hautkontakt; H311 ein. Wir bleiben also bei der Einstufung des von uns zitierten zweiten Registrierungssatzes.

U. Sprenger 10.04.2018 09:15:50
Die ECHA stuft "Diethylmalonat", CAS:105-53-3, mit "H319 Verursacht schwere Augenreizung" ein.
In den uns vorliegenden Sicherheitsdatenblättern (Merck, Sigma-Aldrich, Acros, Thermo Fisher) wird der Stoff einheitlich eingestuft mit „Kein gefährlicher Stoff nach GHS“. Bezüglich der Augenreizung wird dies durch die arbeitsmedizinischen Angaben belegt. Akute Toxizität: In einer Testung am Kaninchenauge wirkte unverdünntes D. mäßig reizend (Schädigungsgrad 5 einer 10-teiligen Skala). Eine zweite Testung ergab dagegen nur minimale Reizeffekte (Irritationsindex 17,6/110), wonach eine Kennzeichnung als Augenreizend nicht erforderlich wäre.[07934]. Auch im Registrierungsdatensatz bei der ECHA lautet die Angabe zur Augenreizung „moderately irritating“

Schwarzenböck Angela 12.03.2018 14:23:28
Frage zu Lanthan(III)-chlorid heptahydrat: im SDB unserer Lieferanten und auch in der ECHA Stoffliste wird die CAS Nr. 10025-84-0 verwendet. Auf Ihrer Seite finde ich CAS 17272-45-6. Können Sie mir hierfür eine Erklärung geben. Vielen Dank
Wasserfreies Lanthan(III)-chlorid hat die CAS-Nr. 10099-58-8. Das Hexahydrat hat die CAS-Nr. 17272-45-6. Das von Ihnen erwähnte Heptahydrat hat CAS 10025-84-0. Dieses fehlte in der Stoffdatenbank noch. Wir haben es ergänzt, s. nach dem nächsten Update. Dann gibt es noch ein sog. x-Hydrat mit der CAS-Nummer 20211-76-1.

Andreas Heim Chemische Industrie 05.03.2018 15:52:45
Eine organisatorische Anmerkung: Leider wurde die App aus den App-Stores entfernt und auch die installierten Versionen funktionieren nicht mehr. Schade! Bis anhin die schnellste Version u.a. bei Notfällen relevante Daten zu erhalten.
Die GESTIS-Stoffdatenbank als App gibt es nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch die Webapplikation http://gestismobil-de.itrust.de/ Diese können Sie mit jedem Gerät benutzen: Tablets, Smartphones, Smartwatches, Notbooks, PCs. Rufen Sie die oben genannte Adresse einmal auf und setzen Sie dann einen Shortcut, dann haben Sie die Anwendung immer zur Verfügung. Eine Installation ist nicht erforderlich. Eine App ist dagegen nicht universell einsetzbar, sie muss für jeden Gerätetyp (Apple, Android, Blackberry, Windows u.a.) einzeln angepasst werden, was auf Dauer für uns nicht zu leisten ist. Für den Zugriff ist auf jeden Fall eine Internetverbindung erforderlich. Das war auch bei der App der Fall. Für einen kompletten Download auf ein Smartphone ist die Datenmenge viel zu groß.

C.S.B. GmbH, Nagelschmidt Wolfgang 31.01.2018 15:34:27
In der Stoffdatenbank wird Terpinolen (CAS: 586-62-9) als Gefahrgut mit UN 3082 genannt. Dieser Stoff ist allerdings gemäß Tabelle 3.2 ADR unter UN 2541 namentlich genannt. MfG W.Nagelschmidt
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die UN-Nummer 3082 wurde aus dem Registrierungsdatensatz bei der ECHA übernommen. Der Stoff ist nach GHS nicht als "Entzündbare Flüssigkeit, Kategorie 3; H226" eingestuft (Flammpunkt > 60 °C). Die namentlich Aufführung im ADR mit UN 2541 ist aber verbindlich. Wir haben die Angabe korrigiert. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Beat Arnold Energie 19.01.2018 17:57:21
Auf Wikipedia ist man der Meinung, dass RME und Biodiesel nicht gleichgesetzt werden kann. Es geht dort natürlich nicht in erster Linie um Arbeitsschutz. Damit die ansonsten sehr brauchbare GESTIS-Datenbank noch besser wird, schlage ich vor, diese beiden Substanzen zu unterscheiden. Eine zweite Verbesserung wäre, bei Treibstoffen generell den Heizwert anzugeben. MfG B. Arnold
Wir werden bei der chemischen Charakterisierung einen Hinweis ergänzen, dass Biodiesel überwiegend aus Rapsölmethylester besteht, möchten aber ansonsten die beiden Begriffe in einem Datenblatt lassen.

U.Sprenger Dienstleister 19.01.2018 12:54:39
"Aluminium, Pulver, nicht stabilisiert", ZVG Nr: 8100, ist u.a. eingesutft mit "Stoffe die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln, Kategorie 2; H261". Im Widerspruch zur Gefahrstoffeinstufung erscheint mir die Einstufung der Wassergefährdungsklasse als Stoff Nr. 1443: "Nicht wassergefährdender Stoff - Metalle, soweit sie fest sind, mit einer Korngröße >= 1 mm, die nicht mit Wasser oder Luftsauerstoff reagieren, es sei denn,..."
Sie haben Recht, die Zuordnung der Wassergefährdungsklasse über die Kennnummer 1443 ist hier widersprüchlich. Wir werden die Angabe aus dem Sicherheitsdatenblatt der Firma Merck übernehmen. Die Einstufung hat sich dadurch aber nicht geändert und bleibt bei "Nicht wassergefährdender Stoff".

Robin Offermanns 10.01.2018 12:42:15
Benzhydrol bzw. Diphenylmethanol fehlt in der Datenbank. CAS Nr. 91-01-0
Nicht zu jedem Stoff liegen uns ausreichende Informationen vor, um ein aussagekräftiges Datenblatt zu erstellen. Im Fall Benzhydrol reicht die Datenlage für die Erstellung eines Datenblattes. Es erscheint nach dem nächsten Update (in ca. 2 Wochen) im Internet.

Henrico Lind / CSB Erstellung SDB's 09.01.2018 11:43:13
Produkt mit casnummer 89-83-8. Unterschied in die Verpackungsgruppe Gestis III BAM II
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Verpackungsgruppe auf II geändert. Das passt zur GHS-Einstufung mit "Ätzwirkung auf die Haut, Kategorie 1B; H314". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

Leyo Wikipedia 03.01.2018 21:11:58
Bei Gelegenheit sollte die E+K von 1,2-Diphenoxyethan aktualisiert werden. Sowohl im EU-Registrierungsdossier als auch bei Sigma-Aldrich ist GHS09 und H411 angegeben.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sigma Aldrich hat inzwischen die Einstufung des Registrierungseintrages übernommen. Bei der ECHA steht die Einstufung mit GHS09, H411 aber im Widerspruch zu den Transportvorschriften "Not classified". Bei Aldrich ist die korrekte Einstufung mit UN 3077 angegeben. Wir werden unsere Angaben entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Dr. Armin Schmid (Prosisoft GmbH) Gefahrstoffmanagementsoftware 02.01.2018 14:39:57
Bei Indiumhydroxid hat sich ein Zahlendreher eingeschlichen: EG-Nummer 529-592-6 muss lauten 259-592-6.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die EG-Nummer geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Suedpack Verpackung 28.12.2017 10:27:43
Die Dichte Polyethylenterephthalat ist mit 1,68 g/cm3 falsch angegeben.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden künftig den Wert 1,38 g/cm³ angeben. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

U.Sprenger Dienstleister 07.12.2017 13:21:35
Das ADR 2017 hat eine neue Gruppe von Klassifizierungen in Tabelle 3.2: UN3531-3534 "polymerisierender Stoff". Ich möchte vorschlagen, die Gefahrguteinstufung bei "Acrylaten" (z.B. Acrylsäureisobornylester CAS: 5888-33-5, Klasse 9) zu überprüfen. Sofern für das Acrylat kein namentlicher Eintrag oder Einstufung in Klasse 3 gilt, sollte die Gefahrgut-Einstufung auf Klasse 4.1 "polymerisierender Stoff" geändert werden. Die Lagerklasse ist nicht betroffen, da sich in der TRGS eine Regelungslücke manifestiert.
Wir nehmen keine Einstufung nach Gefahrgutrecht vor sondern zitieren die Angaben aus Sicherheitsdatenblättern der Hersteller. Für Isobornylacrylat wird übereinstimmend die UN-Nummer 3082 angegeben. Der Stoff enthält den Inhibitor 4-Methoxyphenol um eine Polymerisation zu verhindern.

Maik Rackebrandt Entsorgung von Chemikalien 30.11.2017 12:27:25
Cäsiumchlorid- findet man bei euch sehr schlecht da ihr es mit äe ( Cäesiumchlorid) schreibt. Bitte um Änderung Vielen lieben Dank
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden das korrigieren. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Joachim Henrichs, BG RCI 29.11.2017 22:24:40
Der Eintrag für Glyphosat CAS 1071-83-6 enthält einen Hinweis auf den Sicherheitshinweis P 273 „Nicht in die Umwelt ausbringen“. Entweder ist das falsch oder die Diskussion um den Einsatz oder Nichteinsatz von Glyphosat ist ein Sturm im Wasserglas. P 273 verbietet den Einsatz des Stoffes.
Glyphosat ist nach GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3 u.a. als "Gewässergefährdend, Chronisch Kategorie 2; H411: Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung" eingestuft. Die Tabelle enthält keine Sicherheitshinweise. Diese werden von den Herstellern nach Kriterien des Anhang I der Verordnung ergänzt. Für H411 ist dort u.a. "P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden" aufgeführt. Das entspricht nicht einem Verbot. Glyphosat ist in der EU als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zugelassen und unterliegt der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwV). Dort ist aufgeführt wo es für den Stoff Anwendungsverbote gibt.

Maria Klug/Universität Bayreuth 27.11.2017 18:28:35
Zunächst einmal vielen Dank für die sehr umfangreiche und hilfreiche Datenbank! Die Molmasse von Eisen(III)-molybdat (Fe2Mo3O12) ist falsch angegeben: sie beträgt nicht 447,56 g/mol, sondern ca. 591.52 g/mol.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Molmasse geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

U.Sprenger Dienstleister 14.11.2017 11:48:01
Beim "2-Naphthol", CAS:135-19-3, könne sich m.E. keine "Phosphoroxide" als Zersetzungsprodukte bilden.
Vielen Dank für den Hinweis. Hier hatte sich ein Standardsatznummernfehler eingeschlichen, der auch einige andere Stoffe betrifft. Wir werden das korrigieren.

U.Sprenger Dienstleister 09.11.2017 12:03:19
Beim Stoff "Quecksilber(II)-chlorid", CAS:7487-94-7, sollte unter der Überschrift VERWENDUNGSBESCHRÄNKUNGEN / VERWENDUNGSVERBOTE die Ausnahme gem. Artikel 5 der VO 2017/852/EG Erwähnung finden: "(2)Das Verbot nach Absatz 1 gilt nicht für die folgenden mit Quecksilber versetzten Produkte: a) ... b) Produkte für die Forschung, für die Kalibrierung von Instrumenten oder zur Verwendung als Referenzstandard."
Wir geben die Hauptinformationen immer in Kurzform wieder und verweisen auch in diesem Fall darauf, dass Einzelheiten, Ausnahmen sowie Daten, ab wann die Verbote gelten, der Verordnung zu entnehmen sind. Wir können in diesem Rahmen nicht alle Ausnahmen aufführen, insbesondere da sich die meisten Ausnahmen bis zum 31.12.2020 von selbst erledigt haben.

U.Sprenger Dienstleister 09.11.2017 11:51:35
Als Atemschutzempfehlung beim Stoff "Quecksilber(II)-chlorid", CAS:7487-94-7, möchte ich den Filtertyp "Hg-P3" vorschlagen.
Der Filter Hg-P3 wird gegen Quecksilberdämpfe verwendet. Bei Quecksilber(II)-salzen liegen keine Quecksilberdämpfe vor, sondern Quecksilber(II)-Ionen, die nur durch starke Reduktionsmittel in metallisches Quecksilber überführt werden können. Deshalb wird nur der P3-Filter verwendet.

U.Sprenger Dienstleister 30.10.2017 12:06:14
Ich möchte vorschlagen, die Wassergefährungsklasse von "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat", CAS:51580-86-0, auf WGK 2 zu ändern, genau wie der Listenstoff "Natriumdichlorisocyanurat", CAS:2893-78-9, mit der Kennummer: 7323. "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat", CAS:51580-86-0, und "Natriumdichlorisocyanurat", CAS:2893-78-9 sind beide unter der EG-Nr.: 220-767-7 registriert. Ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum das "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat" ganz allgemein Gewässer stärker gefährden soll, als das "Natriumdichlorisocyanurat".
Natriumdichlorisocyanuratdihydrat wird in der Liste wassergefährdender Stoffe im Bundesanzeiger nicht aufgeführt. Somit können wir nur Angaben aus Sicherheitsdatenblättern zitieren. WGK 3 ist für diesen Stoff auch gerechtfertigt da er nach GHS mit H400 und H410 (Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung) eingestuft ist. Die gleiche Einstufung gilt auch für Natriumdichlorisocyanurat, somit wäre hier auch WGK 3 die "bessere Einstufung".

U.Sprenger Dienstleister 30.10.2017 11:48:08
"Natriumdichlorisocyanuratdihydrat", CAS:51580-86-0, wird durch Überschrift "TECHNISCHE SCHUTZMASSNAHMEN – LAGERUNG Lagerbedingungen:" "Für die Lagerung des Stoffes sind die Vorschriften der 2. Verordnung zum Sprengstoffgesetz über sonstige explosionsgefährliche Stoffe zu beachten." sowie unter der Überschrift "Zusammenlagerungsbedingungen: Lagerklasse 4.1 A (Sonstige explosionsgefährliche Stoffe)" als Explosivstoff eingestuft. Diese Angaben passen weder zur Gefahrstoff- noch zur Gefahrguteinstufung. Die korrekte Lagerklasse für "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat" ist die LGK 13 - nicht brennbare Stoffe", passend zu Ihrer Angabe unter der Überschrift "Technische, konstruktive Maßnahmen: Natriumdichlorisocyanursäuredihydrat ist im Gegensatz zur wasserfreien Verbindung nicht als brandfördernd eingestuft. Stoff ist nicht brennbar. Der Hinweis auf das Sprengstoffgesetz sollte entfernt werden beim "Natriumdichlorisocyanuratdihydrat".
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Daten zu den Lagerbedingungen entsprechend ändern. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. zwei Wochen.

A. Pitzschel Dienstleister 26.10.2017 15:25:11
Die Angaben der WGK, sind die nach AwSV oder noch die vorheriegen?
Nach Inkrafttreten der AwSV wurde am 10.08.2017 im Bundesanzeiger die Liste der wassergefährdenden Stoffe veröffentlicht. Sie beinhaltet die Angaben der Anlagen von VwVwS, KBwS und Anhang 3 (VwVwS). Bei Doppeleinträgen z.B. VwVwS und KBwS wurden die aktuelleren Einträge übernommen. Diese WGK Angaben finden Sie in der GESTIS-Stoffdatenbank.

Leyo Wikipedia 02.10.2017 00:21:50
Im Registrierungsdossier von 1-Isopropyl-2,2-dimethyltrimethylendiisobutyrat ist nicht mehr(?) als "kein gefährlicher Stoff nach GHS" angegeben, sondern mit H412 eingestuft. Ich schlage vor, dass der GESTIS-Eintrag entsprechend aktualisiert wird.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Einstufung angepasst. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Roland 25.09.2017 21:20:20
Bei 1,3-Bis(hydroxymethyl)-4,5-dihydroxyimidazolidin-2-on gibt es einen Fehler in der Strukturformel. Es werden zwei Methylgruppen anstelle der zwei Hydroxygruppen angezeigt. Es müssten also insgesamt vier Hydroxygruppen sein. Ansonsten kommen keine fünf Sauerstoffatome zusammen.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Im Internet sehen Sie diese Änderung nach dem nächsten Update.

Leon - Abiturient 05.09.2017 20:57:10
Hallo, Ich muss sagen, dass diese Datenbank der krasseste fortschritt in meinem Umgang mit den Netz ist. Diese Datenbank hilft super und erleichtert viele Hausaufgaben, da man mal ebend schnell etwas nachschlagen kann und da dann suuuuper viele Informationen stehen.
;-))

Thorsten Chemiestudent 01.09.2017 11:10:24
Hi, könnt ihr irgendwo offentsichtlich das letzte update Datum der Stoffdatenbank anzeigen? Und es wäre super, wenn ihr eine Verlinkung für endnote einfügen könntet! Ansonsten top! Danke!
Das Datum des letzten Updates der Datenbank finden Sie rechts oben auf der Seite unter dem Reiter "Bearbeitungsstand". Das Datum bezieht sich auf die gesamte Datenbank. Die einzelnen Dokumente enthalten kein Aktualisierungsdatum. Eine Verlinkung für EndNote ist derzeit nicht vorgesehen.

Dr. A. Schwab / Schaeffler Technologies AG 29.08.2017 14:58:58
Sehr geehrte Damen und Herren, in der GESTIS Stoffdatenbank wird 2-Butoxyethanol (CAS 111-76-2) unter anderem mit H331 und H311 eingestuft, in der VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008 Anhang VI (http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Downloads/CLP-VO/CLP_VO_Anhang_VI_Tabelle_3_1.pdf?__blob=publicationFile&v=2)mit H332 und H312. Ein mir vorliegendes SDB beruft sich auf die reach-clp-Werte. WEr hat nun Recht? Mit freundlichen Grüßen
2-Butoxyethanol hatte nach alter Stoffrichtlinie für Hersteller eine verbindliche Einstufung. Diese Legaleinstufung findet sich in der neuen GHS/CLP-Verordnung, sozusagen 1:1 übersetzt, im Anhang VI, Tabelle 3.1 wieder. Im Gegensatz zur alten Stoffrichtlinie handelt es sich hierbei aber nicht mehr um eine verbindliche Einstufung, sondern wie die Sternchen (*) bei den Acute Tox. - Angaben andeuten, nur um eine „Mindesteinstufung“. Im Vergleich zur alten Stoffrichtlinie haben sich nach GHS-Verordnung die Grenzen bei der akuten Toxizität geändert (Sie sind strenger geworden!). D.h. ca. 5% aller Stoffe die vorher als Gesundheitsschädlich eingestuft wurden sind nach den neuen GHS-Einstufungskriterien nunmehr als Giftig einzustufen und zu kennzeichnen. Die Hersteller sind nach GHS-Vorschrift verpflichtet diese Mindesteinstufung anhand von vorliegenden LD50- und LC50- Werten (die nach vorgeschriebener OECD-Prüfrichtlinie durchgeführt wurden; siehe GHS-Verordnung) zu überprüfen und gegebenenfalls in strengere Einstufungen zu korrigieren. Dies trifft im Fall 2-Butoxyethanol bei der Akuten Toxizität dermal und inhalativ zu. Die in unserer Datenbank aufgeführten LD50- und LC50- Werte sind aus anerkannten Studien und werden/wurden auch von vielen Herstellern zitiert, trotzdem geben die meisten Hersteller, wissentlich oder unwissentlich, nur die Mindesteinstufung an. Maßgebend sind die Einstufungskriterien der GHS-/CLP-Verordnung und danach ergibt sich eine korrekte Einstufung wie die in unserer Datenbank zitierte Einstufung des Gefahrstoffinformationssystems GisChem der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Des Weiteren wurde von der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), im März dieses Jahres ein Annex XV Dossier bei der ECHA eingereicht um u.a. die Akut Tox 4 für Expositionspfad inhalativ und dermal in Akut Tox 3 umzustufen.

INGUS-Reiling Beratung und Begutachtung 29.08.2017 12:42:25
Eintrag Natriumsulfid hier: Vorschriften - Störfallverordnung Die Zuordnung des Stoffes zu Anhang I Nummer: 1.1.2 (= H2 Akut toxisch, Kategorie 2 (alle Expositionswege) oder Kategorie 3 (inhalativer Expositionsweg, oraler Expositionsweg) ist m.E. nicht zutreffend, wenn man die Fußnote 2 in der Stoffliste der StörfallV berücksichtigt.
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben völlig Recht: Die Zuordnung von Natriumsulfid zu Anhang I Nummer: 1.1.2 Störfallverordnung trifft nicht zu. Der Stoff ist zwar mit H301 (akute Tox. Kat. 3 oral) eingestuft, jedoch führt diese Einstufung nur dann zur Zuordnung von Anhang I Nummer: 1.1.2 StörfallV, wenn sich weder eine Einstufung in akute Inhalationstoxizität noch eine Einstufung in akute dermale Toxizität ableiten lässt. Das ist bei Natriumsulfid nicht der Fall, da der Stoff auch bezüglich der dermalen Toxizität (H311) eingestuft ist. Wir haben den Fehler, der auch bei einigen anderen Stoffen auftrat, korrigiert. Im Internet sehen Sie die geänderten Daten nach dem nächsten Update in 1 bis 2 Tagen.

Pitzschel 16.08.2017 16:15:04
Kaliumhexachloroplatinat, CAS-Nr. 16921-30-5 Verstehe die Transporteinstufung nicht, warum in der Klasse 8(6.1). H318 ist nicht für Transport anzuwenden und mit H301 wäre Klasse 6.1 korrekt. Sigma Aldrich schreibt aber auch 6.1(8). Danke für Ihre Hilfe, freundliche Grüße, A. Pitzschel
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die von uns zitierte Herstellereinstufung der Firma Merck entspricht der GHS-Verordnung Anhang VI Tabelle 3. Dazu passt die Transporteinstufung Klasse 8(6.1), wie im SDB angegeben ist, nicht. Im Kapitel 10 des SDB wird jedoch darauf verwiesen, dass der Stoff korrodierend wirkt, ohne dass dies bei der Einstufung berücksichtigt wurde. Wir werden die Angaben der Firma Acros übernehmen, die zusätzlich mit "Korrosiv gegenüber Metallen, Kategorie 1; H290" einstuft. Dies ist relevant für die Transporteinstufung. Nach ADR Tabelle 2.1.3.10 ist bei Klasse 6.1 Verpackungsgruppe III und Klasse 8 Verpackungsgruppe III die überwiegende Gefahr Klasse 8. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Schwarzenböck Angela BAYROL Deutschland GmbH 16.08.2017 15:05:14
Kennzeichnung Natriumhypochlorit CAS 7681-52-9 Auf Ihrer Seite: Aquatic Acute 1 H400 Nach unserer Information sollte die Einstufung/Kennzeichnung aber sein: Aquatic Acute 1 H400 und Aquatic Chronic 1 H410 Könnten Sie dies bitte überprüfen und ggf. korrigieren? Danke
Ja, Ihre Frage ist nicht einfach zu beantworten. Zunächst gibt es einen Registrierungsdatensatz für Natriumhypochlorit auf der ECHA-Website, festgelegt von einem Konsortium aus 76 Herstellern. Danach gelten für folgende Aktivchlorgehalte folgende Einstufungen: 0,25 bis 1 % --> H412 / 1 bis 2,5 % --> H315, H319, H412 / 2,5 bis 3 % -->H315, H319, H400, H411 / 3 bis 5 % --> H315, H318, H400, H411 / 5 bis 20 % --> H290, H314, H400, H411, EUH031 / 20 bis 25 % --> H290, H314, H335, H400, H411, EUH031. Die üblicherweise verkauften Lösungen von Natriumhypochlorit liegen meist im Bereich 5 bis 20 % Aktivchlor. Aber schon ab 2,5 % Aktivchlor ist bezüglich der Gewässergefährdung mit H400 und H411 einzustufen. Entsprechend dem "Guidance on the Application of the CLP Criteria", Version 5.0, ECHA, July 2017, Seite 551/552, kann bei gleichzeitiger Einstufung eines Stoffes mit H400 und H411 auf dem Etikett auch nur der H-Satz 410 angegeben werden. Keine schöne Regelung, denn es ist eine Kann-Bestimmung. Wenn also auf dem Etikett z.B. „H290, H314, H400, H411, EUH031“ angegeben ist, dann ist das genauso richtig wie „H290, H314, H410, EUH031“. Da fragt man sich spontan: „Geht das nicht auch einfacher?“

Roland 06.08.2017 19:24:13
Bei 3-tert-Butylphenol gibt es einen Fehler in der Strukturformel. Da wird eine Methylgruppe anstelle der Hydroxygruppe angezeigt.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Martin Chemie 21.07.2017 09:20:35
Vielen Dank für die viele Mühe und Arbeit an der Seite.
:-))

2,6-Dichlorchinon-4-chlorimid Entsorgung 17.07.2017 13:40:42
Erstmal super eure Datenbank, ist mir immer eine große Hilfe. Meine Frage: Warum ist der Stoff 2,6-Dichlorchinon-4-chlorimid bei unsere Verbrennungsanlage als ,,Stoffe die detonieren können,, eingestuft und die Piktogramme auf der Flasche weisen auch darauf hin. Wenn ich aber im Internet schaue ist es nur brennbar. Sehe gerade auch bei Wikki den Satz ... Die Verbindung ist explosionsgefährlich im Sinne des Sprengstoffgesetzes und ist dort der Stoffgruppe C zugeordnet.
Der Fall ist ähnlich Ihrer Anfrage vom 08.03.2017 „Azodicarboxamid“. Nach alter Stoffrichtlinie (67/548/EWG) wurde auch 2,6-Dichlorchinon-4-chlorimid mit R2 eingestuft und gekennzeichnet. D.h. auf der Flasche befindet sich die alte Kennzeichnung mit dem Symbol E (Explosionsgefahr) und dem R-Satz R2. Nach der neuen GHS-Verordnung stufen die Hersteller den Stoff nunmehr nur als selbstzersetzlichen Stoff, Typ C; mit H242 (Erwärmung kann Brand verursachen) und Haut- und Augenreizend H315 und H319, ein.

Hans Jürgen Salge 28.06.2017 04:28:32
Für Heizöl EL müsste ebenso wie bei Diesel auch der Gefahrenhinweis H226 gelten.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufung entsprechend anpassen mit dem Hinweis "Die Einstufung "Entzündbare Flüssigkeiten, Kategorie 3; H226" kann entfallen, wenn der Flammpunkt des Heizöls > 60 °C beträgt." Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Rahn Schule 25.06.2017 13:11:38
Haben Sie vielen Dank für all Ihre Mühen mit der Pflege der Datenbank. Leider kann ich die Angaben zu Tätigkeitsbeschränkungen für Schulen / Schüler nicht mehr in der Datenbank finden. Diese Angaben waren schon einmal im letzte Jahr aus der Datenbank herausgenommen, später wieder ergänzt worden. Können wir mit dem Beginn des neuen Schuljahres damit rechnen diese Angaben wieder in der Datenbank zu finden? Mit freundlichen Grüßen, Rahn
Die DGUV Regel 113-018 „Unterricht in Schulen mit gefährlichen Stoffen“ und die dazugehörige Gefahrstoffliste sind nunmehr auf die GHS-Verordnung umgestellt. Diese Liste und weitere Informationen zum neuen DGUV-Projekt DeGINTU finden Sie auf folgender Internetseite: https://www.bgrci.de/fachwissen-portal/themenspektrum/gefahrstoffe/aktuelles/die-sicherheit-in-der-chemie-faengt-schon-in-der-schule-an/

Leyo Wikipedia 16.06.2017 10:19:17
Laut CLP-Verordnung entfällt GHS07 bei einer Kennzeichnung mit GHS06. Der Eintrag zu Ozon könnte ggf. diesbezüglich so angepasst werden, auch wenn in der angegebenen Quelle etwas anderes steht.
Ja Sie haben recht. Bei Einstufungen mit GHS06 entfällt GHS07. Uns liegt jetzt ein Sicherheitsdatenblatt für Ozon vor mit GHS03, GHS06, GHS09; H270, H330, H315, H319, H335, H400. Diese Einstufung werden wir übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Sprenger 09.06.2017 11:05:42
Bitte prüfen Sie die Einstufung von "Dibutylamin", CAS:111-92-2 in Ihrer Datenbank. Nach Anhang VI, Index-Nr. 612-049-00-0 ist der Stoff nicht mit "H314" einzustufen und zu kennzeichnen.
In allen uns vorliegenden Sicherheitsdatenblättern und im Registrierungseintrag bei der ECHA wird der Stoff u.a. mit H314 eingestuft. Die Hersteller müssen die Einstufung der GHS-Verordnung, Anhang VI, Tabelle 3.1 prüfen und zusätzliche Gefahren ergänzen. Nach vorliegenden Testungen nach OECD Guideline 404 ist der Stoff ätzend. Auch nach Gefahrgutrecht ist der Stoff unter der UN-Nummer 2248 eingestuft mit Klasse 8 (Ätzende Stoffe).

Leyo Wikipedia 07.06.2017 15:06:05
Sofern ein Stoff als gewässergefährdend, chronisch Kategorie 1 (H410) eingestuft wurde, ist laut Anhang III CLP-Verordnung bzw. Guidance on the Application of the CLP Criteria, Tabelle 4.1.6 bei der Kennzeichnung H400 überflüssig (Kennzeichnung mit H410 ausreichend). Zumindest bei Zinkcarbonat, Kaliumdicyanoaurat(I) und 2,2-Dibrom-2-cyanacetamid sollte demnach bei der Kennzeichnung H400 entfallen, auch wenn es der Hersteller ggf. so angibt.
Ja, da haben Sie völlig Recht. Wir werden die betreffenden Einstufungen entsprechend überarbeiten. Im Internet sehen Sie die Änderungen nach dem nächsten Update in ca. 10 Tagen.

A. Pitzschel Dienstleister 02.05.2017 14:47:13
Phenylisothiocyanat, CAS 103-72-0: Gefahrstoff-Einstufung (Quelle Alfa Aesar) und Transport (Quelle Merck) passen nicht zusammen. Bei Skin Corr. 1b und orale Tox Kat 3 überwiegt lt. Tabelle 2.1.3.10 die Ätzwirkung, ´demnach wäre UN2922, PG II richtig. Oder stuft Merck anders ein? Dan n bitte angleichen, Danke. freundliche Grüße, A. Pitzschel
Für Phenylisothiocyanat zitieren wir sowohl bei der Gefahrstoffeinstufung als auch beim Transport die Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt von Alfa Aesar. Hier die UN-Nummer 2927 (überwiegende Gefahr "Giftig", Nebengefahr "Ätzend", Verpackungsgruppe II). Aber Sie haben Recht, das passt nicht zur Einstufung. Korrekt ist die UN-Nummer 2922 (überwiegende Gefahr "Ätzend", Nebengefahr "Giftig", Verpackungsgruppe II). Wir werden die Transportdaten entsprechend anpassen. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet.

Gerold Labor 17.04.2017 23:25:46
Ich finde die Datenbank SEHR nützlich, vielen Dank. Allerdings möchte ich auch gerne zwei Anregungen geben: Vorschlag 1: Könnten die Einzelbeiträge zu den Stoffen eine Versionsnummer oder das Datum der letzten Bearbeitung erhalten? (Hintergrund: Ich drucke die Beiträge einer Reihe von Stoffen aus, damit sie im Betrieb schnell griffbereit sind. In regelmäßigen Abständen möchte ich nachsehen, ob sich Änderungen ergeben haben wie z. B. bei Arbeitsplatzgrenzwerten. Eine Versionsnummer oder Bearbeitungsdatum wären dafür sehr hilfreich, um Änderungen schnell festzustellen.) Vorschlag 2: Könnten die downloadbaren PDF-Dokumente auf allen Seiten (in der Kopf- oder Fußzeile) den Stoffnamen und die Seitenzahl enthalten? (Hintergrund: Sollten die Ausdrucke mehrerer Stoffbeiträge durcheinander geraten sein, kann man sie leicht wieder sortieren.)
Vielen Dank für Ihre Anregungen. Zu Vorschlag 1: Dieser Wunsch wird öfters an uns herangetragen. Allerdings muss man beachten, dass wir die Stoffdatenblätter in der Regel nicht von Anfang bis Ende überarbeiten und dann ein Datum der letzten Überarbeitung zuordnen könnten. Die Dokumente werden meist abschnittsweise überarbeitet, je nachdem, wo sich Änderungsbedarf ergibt. Grenzwerte und gesetzliche Regelungen werden zeitnah nach Erscheinen aktualisiert. Die Angaben zu Arbeitsmedizin und Erste Hilfe haben ein Bearbeitungsdatum. Bei den GHS-Einstufungen wird das Datum der letzten Überprüfung angegeben. Für die Angaben zum Sicheren Umgang ist ein Bearbeitungsdatum in der Regel nicht erforderlich. Hier würde ein älteres Bearbeitungsdatum nur den Eindruck veralteter Daten erwecken, was aber nicht der Fall ist, wenn sich die Einstufung des Stoffes nicht geändert hat. Es gibt also viele Gründe, weshalb wir kein Datum der letzten Überarbeitung für das Gesamtdatenblatt angeben. Zu Vorschlag 2: Das lassen wir gerade prüfen und werden Ihnen das Ergebnis mitteilen, wenn es vorliegt. Ergänzung 04.05.2017: Wir haben diesen Vorschlag umgesetzt. Das pdf-Dokument enthält jetzt in der Kopfzeile den Stoffnamen und in der Fußzeile die Seitenzahl und das Datum der Erstellung.

Ernst M. Greger / GFST-Beauftragter / Schletter GmbH Metallbau 06.04.2017 07:44:21
Hallo, den Stoff 2'-phenyl acetohydrazid, CAS-Nr. 114-83-0, kann ich nicht finden. Er ist in Sekundenklebern ca. 0,1<1% enthalten, kann ich bitte Daten bekommen? Muss ich den Stoff in der Betriebsanweisung und in die ZED eintragen?
Die Anfrage wurde per Mail beantwortet.

Ralf Allgeier Chemie 27.03.2017 07:56:24
Stoff Methanol: In der Datenbank sind folgende Einstufungen der Wassergefährdung hinterlegt: EINSTUFUNG WASSERGEFÄHRDENDER STOFFE Stoff Nr.: 145 WGK 1 - schwach wassergefährdend Einstufung nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) Stoff Nr.: 145 WGK 2 - wassergefährdend Einstufung nach Anhang 3 der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) Für Anwender die sich mit Gefahrstoffen weniger gut auskennen, führt dies zu enormer Unsicherheit.
Die erste Einstufung (WGK 1) stammt aus Angang 2 der Verwaltungsvorschrift. Die Einstufungen gemäß VwVwS Anhang 1 und 2 sind formal rechtsverbindlich. Für eine Reihe dieser Stoffe aus Anhang 1 und 2 wurde von der Kommission zur Bewertung wassergefährdender Stoffe (KBwS) eine neuere Einstufung getroffen. Hier gibt es eine Empfehlung des Umweltbundesamtes diese Einstufungen bereits umzusetzen, da mit großer Sicherheit bei einer Fortschreibung der VwVwS die KBwS-Entscheidung übernommen wird. Leider hat es seit 2005 keine Fortschreibung der VwVwS mehr gegeben. Bei Methanol ist die neuere Einstufung (WGK 2) aber kein KBwS-Beschluss sondern eine vom Hersteller gemeldete Einstufung, nach den Kriterien des Anhang 3 der VwVwS. Warum das UBA diese beiden Werte kommentarlos nebeneinander aufführt, können wir auch nicht sagen. Wir empfehlen Ihnen sich auf die rechtsverbindliche Einstufung zu beziehen. Genauere Auskunft kann Ihnen hierzu aber nur das Umweltbundesamt geben.

A. Pitzschel Dienstleister 15.03.2017 14:55:49
o-Phenylendiamindihydrochlorid, CAS 615-28-1: dieser Stoff ist giftig und muss als Gefahrgut in die 6.1. Soweit richtig. Nur die Einstufung in die UN1673 halte ich für falsch. Es ist nicht das Phenylendiamin an sich sondern das Dihydrochlorid. Auch die BAM (Recherche über CAS-Nr.) klassifiziert mit UN 2811, PG III. Bitte überprüfen und ggf. ändern, Danke und freundliche Grüße.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden für o-Phenylendiamindihydrochlorid die UN-Nr. 2811, PG III übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

M. Rackebrandt Entsorgungsfachbetrieb 08.03.2017 14:06:36
#Azodicarboxamid# Dieser Stoffe ist bei euch nur gefährlich wenn er mit Hitze in Berührung. Viele andere Datenblätter sprechen von Schlag und Reibung, als Zusatz. Folgende R-Sätze stehen dort mit drin. R 2 Durch Schlag, Reibung, Feuer und andere Zündquellen explosionsgefährlich Auch das Lagersybol GHS01 sollte eigentlich mit auftauchen. Ich weiß Ihr bekommt eure Infos von Merk (Herstellerangabe der Firma Merck)aber https://www.alfa.com http://www.merckmillipore.com/DE/ weisen auf diese Merkmale hin.
Nach alter Stoffrichtlinie (67/548/EWG) wurde Azodicarboxamid tatsächlich mit R2 eingestuft und gekennzeichnet. Nach der neuen GHS/CLP-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008), mit entsprechend anderen Prüfmethoden/Kriterien, gilt Azodicarboxamid nicht mehr als explosionsgefährlich. Siehe dazu Registrierungsdatensatz Azodicarboxamid (inklusive Explosions-Studien) bei der ECHA: https://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/15242/1. Einzig der ergänzende Gefahrenhinweis EUH044 (Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss) ist noch angebracht. Viele Hersteller geben selbst diesen EUH-Satz nicht in ihren aktuellen Sicherheitsdatenblättern an.

Maria Berkemeyer; Wessling Gruppe Dienstleister 02.03.2017 15:14:56
Hallo, die EINSTUFUNG in WASSERGEFÄHRDENDER STOFFE (WGK 1) von Rizinusöl (CAS 8001-79-4)ist meiner Meinung nach falsch. Im VwVwS 99 Absatz 1.2 ist es nicht aufgeführt, bzw mit der Kenn Nr. 760 versehen. Mit freundlichen Grüßen Maria Berkemeyer
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Eintrag geändert "Stoff-Nr.: 760; Nicht wassergefährdender Stoff; Einstufung nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS)". Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 29.01.2017 08:55:17
Bei Natriumiodat kann ich die Quelle für die angegebene Löslichkeit (19,8 g/l) nicht finden. Sigma-Aldrich gibt keine an, Merck sagt 81 g/l, Alfa fälschlicherweise 9,5 g/l (Umrechnungsfehler wegen CRC Angabe pro 100g Wasser). Im CRC97 steht 9,47 g/100ml.
Die von uns zitierte Löslichkeit stammt aus dem Sicherheitsdatenblatt von Sigma Aldrich (Stand 2012). In der uns vorliegenden älteren Fassung des CRC ist ein Wert von 9 g/100 ml Wasser bei 20 °C angegeben. Mit der Annahme des Umrechnungsfehlers beim Wert von Alfa, den Angaben aus CRC und von Merck liegt der Wert in der Größenordnung 81 - 95 g/l. Wir werden den von Ihnen zitierten Wert aus dem CRC97 übernehmen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. einer Woche.

Roland 17.01.2017 08:11:03
Korrektur zu Methyleniodid: Auch SigmaAldrich gibt giftig an.

Roland 17.01.2017 08:08:07
Bei Methyleniodid ist bei GESTIS nur das GHS Symbol 07 eingetragen. Als Quelle ist Acros angegeben. Wenn man bei Acros nachschaut, dann gibt die Firma jetzt giftig+corrosiv an. Merck gibt nur giftig und SigmaAldrich giftig + GHS08 und 09 an. Hat sich da in letzter Zeit was geändert ?
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Einstufung von Merck übernehmen "Giftig" H301, H311, H332, H315, H319, H335. Im Sicherheitsdatenblatt finden sich entsprechende LD/LC50-Werten. Sigma Aldrich gibt die gleiche Einstufung an. Die Änderungen erscheinen nach dem nächsten Update im Internet in der nächsten Woche.

Henning Borchert 15.01.2017 12:37:42
Unter "Calciumchlorid" findet sich bei >SICHERER UMGANG >TECHNISCHE SCHUTZMASSNAHMEN – HANDHABUNG >Apparaturen: ein Eintrag zu geeigneten und ungeeigneten Werkstoffen, weil bei ferritischen Stählen die Gefahr der Lochfraßkorrosion besteht. Warum steht unter "Natriumchlorid" dieser Hinweis nicht? Das wundert mich als Nicht-Chemiker.
Im Prinzip haben sie Recht; es ist allgemein bekannt das NaCl eine korrosive Wirkung hat. In den von uns verwendeten Quellen zu diesem Thema wird allerdings, im Fall NaCl und CaCl2, nur bei CaCl2 auf eine besondere Gefährdung hingewiesen, weil CaCl2 eine wesentlich aggressivere korrosive Wirkung aufweist als NaCl. Nachzulesen z.B. bei Wikipedia unter „Auftausalz“.

Roland 11.01.2017 13:09:42
Bei Isononanol steht, es ist ein Gemisch verzweigter C9-Alkohole, das aus 3,3,5-Trimethyl-1-hexanol ... besteht. Müsste es nicht 3,5,5 anstelle 3,3,5 heißen ? Jedenfalls sagt das der Römpp.
Ja, Sie haben Recht. Da Isononanol aus Diisobutylen (2,4,4-Trimethylpenten) durch Hydroformylierung der endständigen Doppelbindung entsteht, sollte es 3,5,5-Trimethyl-1-hexanol sein. Wir werden das korrigieren. Im Internet sehen Sie die Korrektur nach dem nächsten Update übernächste Woche.

Moritz 28.12.2016 11:31:40
Hallo, beim Glycidylisopropylether, CAS-No. 4016-14-2, haben Sie vermutlich die Halbstrukturformel falsch aufgezeichnet. Sie haben einen Propyltest angegeben, es sollte aber ein Isopropylrest sein.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet in ca. eineinhalb Wochen.

Roland 25.11.2016 15:45:58
Woher stammt bei Bleihexafluorosilicat die Einschätzung "Wenig löslich in Wasser" ? Für das Dihydrat sind im "Handbook for inorganic compounds" von Dale Perry 2200 g/l bei 20 °C angegeben. Auch "Hazardous Chemicals Desk Reference" gibt für das Anhydrat "löslich in Wasser" an.
Die Angabe stammt aus Kühn - Birett: Merkblätter Gefährliche Arbeitsstoffe "in kaltem Wasser mäßig, in heißem Wasser sehr gut löslich". Die Angaben sind nicht durch quantitative Daten zur Löslichkeit belegt. Sicherheitsdatenblätter für den Stoff liegen uns nicht vor. Wir werden die Aussage zur Löslichkeit streichen.

Leyo 22.11.2016 17:50:43
N-(4-(((2,4-Diamino-6-pteridinyl)methyl)amino)benzoyl)-L-glutaminsäure müsste nach IUPAC folgende Klammerung haben: N-(4-{[(2,4-Diamino-6-pteridinyl)methyl]amino}benzoyl)-L-glutaminsäure
Ja, da haben Sie Recht. Leider wird in unserem Erfassungssystem die geschweifte Klammer als Steuerzeichen benutzt, weshalb wir diese nicht verwenden können. Wir haben früher deshalb nur runde Klammern verwendet. Eckige Klammern sind möglich, aber es fehlt uns die Kapazität, tausende Namen entsprechend zu prüfen und ggf. umzuarbeiten.

Andreas 18.11.2016 08:24:31
es fehlt der eintrag zu O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat
Ja, von den mehreren Millionen chemischer Stoffe, die in Chemical Abstracts verzeichnet sind, fehlen noch einige in der GESTIS-Stoffdatenbank. Warum sollen wir nun ausgerechnet diesen chemischen Kampfstoff aufnehmen, der seit Unterzeichnung der Chemiewaffenkonvention 1997 nicht mehr hergestellt werden darf? Wenn es keine Hersteller gibt, finden Sie auch kein Sicherheitsdatenblatt und können keine zuverlässige Einstufung ableiten. Wir müssen uns mit der begrenzten Mitarbeiterkapazität schon auf die Stoffe beschränken, die Relevanz an Arbeitsplätzen haben. Sie finden einige Informationen zu dem Stoff in der Datenbank HSDB.

Monika Hinderberger, Weleda AG Pharma/NKO 16.11.2016 10:42:27
Sie stufen Antimonpulver/CAS-Nr. 7440-36-0 nach Angaben eines Registranten bei ECHA mit H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen ein. Bei der im Registrierungsdossier hinterlegten Studie handelt es sich aber um eine Studie zu Antimontrioxid, deren Ergebnis ist, dass die Tumore an den wenigen Versuchstieren nicht von der Antimontrioxid-Exposition kommen.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir würden die Einstufung von Antimon jedoch trotzdem so lassen, da dies auch der Bewertung durch die MAK-Kommission, den UA III des AGS und anderer Gremien entspricht.

Roland 11.11.2016 16:39:21
Bei α-Amanitin (Entschuldigung das ich bei der letzten Anfrage den Stoffnahme vergessen hab) scheint es in der chemischen Formel einen Zahlendreher zu geben. Angebenen ist C39H45N10O14S (H45). Ich glaube es sollte H54 sein. Das würde auch besser zur Molmasse von 919 passen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sie haben mal wieder Recht. Wir haben die Formel geändert. Die Korrektur sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

Dr. Armin Schmid (Prosisoft GmbH) 10.11.2016 10:16:30
Auf der ECHA-Stoffseite erscheint Ethanol seit einiger Zeit zusätzlich mit Totenkopf- und Korpus-Piktogramm und dem entsprechenden Hinweis "Additionally, the classification provided by companies to ECHA in REACH registrations identifies that this substance is toxic if swallowed, is toxic in contact with skin, is toxic if inhaled, causes damage to organs, causes serious eye irritation and causes skin irritation." Die Registrierungsdaten geben das aber nicht her. Was soll das? Wissen Sie's?
Wahrscheinlich meinen Sie diese Seite: https://echa.europa.eu/registration-dossier/-/registered-dossier/16105/2/1/?documentUUID=65bd35f7-4256-491b-8cbd-cc7f9fefad6c Das ist die Einstufung von Ethanol, das 13 % Methanol enthält. Warum so etwas bei den Stoffregistrierungen erscheint, verstehen wir auch nicht.

Roland 08.11.2016 18:53:38
Die angegebene Dichte von 0,25 g/cm³ erscheint mir sehr gering zu sein. Das ist selbst für eine Schüttdichte schon wenig. Das Yaws Handbook of Physical Properties for Hydrocarbons and Chemicals gibt 1,49 g/cm³ an. Andere Quellen geben 1,26 g/cm³ an. Ich glaube der kleine Wert kommt aus einem Alfa Datenblatt. Vielleicht ist bei Alfa die 1 vor dem Komma irgendwie einem Kopierfehler zum Opfer gefallen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Angabe der Stoffbezeichnung wäre hilfreich. Es handelt sich wohl um Sudanschwarz B. Wir haben den Wert von 1,49 g/cm³ aus der von Ihnen zitierten Quelle übernommen. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 08.11.2016 09:07:21
In der ersten der beiden angegebenen Formeln von Natriumtetrahydroxozinkat ist ein Natriumatom abhanden gekommen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert "Na2Zn(OH)4". Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

MalDenken 17.10.2016 23:57:27
Warum wird die UEG bei verschiedenen Stoffen (z.B. Propan, Ethen) in Mol.-% und nicht mehr in Vol.-% angegeben?
Ja, das würden wir auch gern wissen. Wir zitieren die Explosionsgrenzen aus der Datenbank ChemSafe, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) herausgegeben wird. Mol% und Vol% sind zwar identisch für ideale Gase, jedoch dürfte die Angabe in Mol% eher zur Verwirrung der Anwender beitragen. Wir werden Ihre Frage weiterleiten. --> Ergänzung 19.10. Hier die Antwort der BAM: Die Angabe in Mol% bergründet sich in der Herstellung der Gasgemische nach dem Partialdruckverfahren. Hierbei werden über die Partialdruckanteile der Komponenten und die Kompressibilitätsfaktoren der einzelnen Gase die Mol% der Komponenten ermittelt. Früher wurden die Mischungen durch Zugabe von Volumenanteilen erzeugt, daher die Angaben in Vol%.

Roland 17.10.2016 17:17:34
Nochmal zu Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz. Bei der Summenformel steht AsH3O4.xNa, im darunter befindlichen Bild ist vom Wasserstoff nichts zu sehen.
Man kann hier eigentlich keine Strukturformel angeben, da es sich um ein Gemisch verschiedener Natriumsalze der Arsensäure handelt. Wir werden die Strukturformel löschen.

Roland 16.10.2016 19:19:50
Bei "Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz" steht sowohl "Löslich in Wasser" als auch "Bei Kontakt mit Feuchtigkeit entsteht giftiger und brennbarer Arsenwasserstoff." Letzteres trifft meiner Meinung nach nur für Natriumarsenid, aber nicht für Natriumarsenat zu.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Angabe, dass sich beim Kontakt mit Feuchtigkeit Arsenwasserstoff bildet ist nicht korrekt. Wir haben den Satz gestrichen. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update im Internet.

A. Pitzschel 04.10.2016 16:14:36
2,5-Dichlorphenol, CAS 583-78-8 Warum wird der Stoff, der u.a. oral u dermal mit akuter Tox 4 eingestuft ist im Transport der Gattungseintragung "Chlorphenole, fest" UN 2020 klassifiziert. Die uns bekannten Toxwerte geben es nicht wieder. vielen Dank für Ihre Antwort.
Uns ist bewusst, dass die Einstufung nach Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht nicht übereinstimmen. Wir nehmen selber keine Einstufungen vor sondern zitieren Herstellerangaben. In allen uns vorliegenden Sicherheitsdatenblätter, in den Registrierungsdatensätzen bei der ECHA und in der Datenbank Gefahrgut (BAM) wird für 2,5-Dichlorphenol die UN-Nummer 2020 angegeben.

Peter Wittenberg Entsorgung 01.10.2016 14:38:56
Wäre schön, wenn es die App auch für Windows Smartphones gäbe.
Sie können mit Ihrem Windows Phone die Mobilversion der GESTIS-Stoffdatenbank nutzen: http://gestismobil-de.itrust.de/ Rufen Sie diese Seite einfach auf und setzen Sie dann einen Shortcut auf Ihren Bildschirm.

S3 Handel 30.09.2016 17:14:00
Calciumhypochlorit: Die korrekte Lagerklasse ist 5.1A, da dieser Stoff in der Anlage 8 der TRGS 510 aufgeführt ist.
Die TRGS 510 wurde umfassend überarbeitet. Die in der bisherigen Anlage 8 aufgeführten besonders stark oxidierenden und reaktionsfähigen Stoffe werden einer Evaluierung zugeführt und anschließend in die neue Anlage 6 aufgenommen. „Anlage 6 zu TRGS 510: Weitere stark oxidierende oder sehr reaktionsfähige Stoffe.“ In Anlage 6 werden stark oxidierende oder sehr reaktionsfähige Stoffe aufgeführt, die nicht als oxidierende Flüssigkeiten oder Feststoffe der Kategorie 1, gekennzeichnet mit H271, oder in Verpackungsgruppe I der Klasse 5.1 nach Gefahrgutrecht eingestuft sind. Hinweis: Die aufzuführenden Stoffe werden nach noch festzulegenden Eigenschaftskriterien festgelegt. Bis dahin enthält Anlage 6 keine Stoffe.

S3 Handel 30.09.2016 16:41:31
Zum Eintrag Natriumdithionit. Angegeben ist unter Atemschutz: Atemschutzgerät: Partikelfilter P2 oder P3, Kennfarbe weiß. Dies erscheint uns nicht korrekt. Wir haben dafür keine Quelle, aber praktische Erfahrung. Der Stoff verhält sich genau wie Kaliumdisulfit. Ein Partikelfilter P2 schützt (wohl) vor auftretenden Stäuben, die zusätzlich auftretenden, stechend riechenden Dämpfe werden damit aber nicht blockiert. Ein Handling dieses Feststoffes mit einem solchen Filter bleibt unangenehm bis nicht machbar. Ein Kombinationsfilter B/P2 bzw. ABEK+P2 eliminiert dieses Problem komplett. Korrekt wäre hier wohl die Angabe: Kombinationsfilter B-P2 oder B-P3 - grau-weiß
Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden die Angabe Kombinationsfilter B-P2 oder B-P3 - grau-weiß übernehmen. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update.

Lars Kuswa 12.09.2016 12:34:30
Sehr zuverlässige Quelle für Referate und Präsentationen im Fach Chemie.
Vielen Dank, das freut uns sehr.

Dipl.-Ing. André Fikkers - Fiktech B.V. Verfahrensoptimierung Engineering 08.09.2016 13:11:33
Seit vielen Jahren sind die Datenbanken der IFA eine sehr wertvolle und zuverlässige Informationsquelle!
Vielen Dank für Ihr Lob!

Bartz Chemie 07.09.2016 14:26:42
Der Stoff 2-Methylanisol (CAS:578-58-5) wird von Ihnen mit dem Stoffgruppenschlüssel 142300 Ether identifiziert. Die Gefahrgutklassifizierung als UN1993III (ENTZÜNDBARER FLÜSSIGER STOFF NAG) spiegelt dies nicht. Genauer wäre die Gefahrgutklassifizierung als UN3271III (ETHER N.A.G.). Ebenso die Konstitutionsisomeren 3-Methylanisol und 4-Methylanisol.
Vielen Dank für den Hinweis. Von den verschiedenen Herstellern werden beide UN-Nummern für die Methylanisole verwendet. Wir haben uns entsprechend Ihrem Hinweis entschieden, künftig die 3271, Verp.gr. III anzugeben. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update in ca. 11 Tagen.

Roland 02.09.2016 12:50:57
Die angegebene Dichte bei Natriumdodecylsulfat von 0,37 g/cm3 mir zu niedrig zu sein. Bei Sigma finde ich den Wert nicht und Merck gibt "Schüttdichte 490 - 560 kg/m3" an.
Ja, der Wert (von Sigma-Aldrich) scheint uns auch zu niedrig. Merck gibt 1,1 g/cm³ an, dieser Wert wird unterstützend auch im ECHA-Datensatz aufgeführt. Wir werden diesen Wert übernehmen. Schüttdichten führen wir nicht mehr auf, da diese stark herstellungsabhängig sind.

Leyo Wikipedia 23.08.2016 23:49:41
Beim Eintrag zu Selensäure steht in Ihrer Datenbank "Der Stoff ist gelistet in Anhang VI, Tabelle 3.1 der EG-GHS-Verordnung.". Laut C&L Inventory der ECHA hat Selensäure jedoch keine harmonisierte Einstufung. Auch der genannten Tabelle ist sie nicht aufgeführt.
Selensäure ist Anhang VI, Tabelle 3.1 der EG-GHS-Verordnung nicht namentlich aufgeführt. Die Einstufung resultiert aus dem Stoffsammeleintrag "Selenverbindungen, INDEX-Nr.: 034-002-00-8".

Ssymank / VB-BW Amt Freiburg 18.08.2016 09:06:55
Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit, ich habe eine Frage zu 1,1,1,2-Tetrafluorethan (R134a): Unter SICHERER UMGANG - ORGANISATORISCHE SCHUTZMASSNAHMEN steht in der Stoffdatenbank u.a. "Messergebnisse sind aufzuzeichnen und aufzubewahren." Ist das eine Vorschrift zur kontinuierlichen Datenspeicherung der Messwerte und woraus zitieren Sie? (Manche fassen das so auf) Im Merkblatt T021 der BC RCI ist stattdessen nur die Aufzeichnung der Messwerte vor und nach der Kalibrierung/Justierung genannt (z.B. 9.1.2). Am konkreten Verwendungsort erfolgt bei > AGW 1000 ppm sofortiger Räumungsalarm.
Die Aufzeichnung der Arbeitsplatzgrenzwertmessungen wird nach Gefahrstoffverordnung $ 7 Absatz 8 gefordert. "Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung durch Arbeitsplatzmessungen oder durch andere geeignete Methoden zur Ermittlung der Exposition zu überprüfen. Ermittlungen sind auch durchzuführen, wenn sich die Bedingungen ändern, welche die Exposition der Beschäftigten beeinflussen können. Die Ermittlungsergebnisse sind aufzuzeichnen, aufzubewahren und den Beschäftigten und ihrer Vertretung zugänglich zu machen." Die Messung ist selbst nicht vorgeschrieben, es können auch andere Methoden eingesetzt werden. Auch eine kontinuierliche Messung ist nicht erforderlich. Wenn sie, wie von Ihnen beschrieben durchgeführt wird gilt nach TRGS 402 Abschnitt 6 (4) Befundsicherung "Wirksamkeitsüberprüfungen können auch mit fest installierten Messeinrichtungen (Dauerüberwachung, siehe Anlage 4) durchgeführt werden, wenn die Messeinrichtungen so ausgelegt sind, dass sie eine Expositionsbeurteilung ermöglichen und die Messergebnisse aufgezeichnet werden."

Barbara Atorf Schule 15.08.2016 16:41:02
Erst einmal ein großes Lob für die zuverlässige Datenbank! Eine Frage habe ich als Chemielehrerin: Gab es nicht normalerweise auch die Empfehlungen für den Unterricht, welche Chemikalien noch und wie verwendet werden dürfen? Leider konnte ich diese zu einigen Stoffen nicht finden. Ich würde das sehr bedauern. Vielen Dank und viele Grüße.
Die Angaben zu Tätigkeitsbeschränkungen in Schulen in der GESTIS-Stoffdatenbank stammten aus der DGUV-Regel 113-019. Da sich die Tätigkeitsbeschränkungen in dieser DGUV-Regel noch auf das alte Einstufungs- und Kennzeichnungssystem beziehen und damit veraltet sind, haben wir diese Angaben aus der GESTIS-Stoffdatenbank entfernt. Die DGUV-Regel 113-019 wird zurzeit von den zuständigen Stellen überarbeitet. Mit einer Veröffentlichung der überarbeiteten Regel kann noch im Sommer gerechnet werden. Wir werden dann die aktualisierten Tätigkeitsbeschränkungen für Schulen wieder in die GESTIS-Stoffdatenbank übernehmen, sofern diese dem geltenden Gefahrstoffrecht nicht widersprechen. Bis dahin haben Sie nur die Möglichkeit, mit der alten DGUV-Regel 113-019 zu arbeiten. Die Regel finden Sie im Internet z.B.: http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/sr-2004.pdf

BI Gerhard Pietzonka, InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG, Werkfeuerwehr Industriepark Kalle-Albert, Chemische Industrie 12.08.2016 10:28:37
Telefongespräch mit Frau Kerstin Briese am 12.06.2016, 10:00 Uhr. Betrieb für Sterilisierung von medizinischen Geräten mit Ethylenoxid. Im Rahmen von Um- und Ausbauarbeiten müssen verschiedene Gewerke dort Arbeiten ausführen. Die gemessenen Konzentrationen liegen zwischen 0,5 bis 1 ppm, als Messgeräte kommen zum Einsatz GDA2 der Firma Airsense mit folgender Sensorik, IMS, EC-Sensor, PID, HL-Sensoren, X-am 7000 der Firma Dräger mit PID und EC-Sensor VOC-EO, Pac-7000 der Firma Dräger mit EC-Sensor VOC-EO. Laut Gestis Datenbank liegt die Akzeptanzkonzentration bei 0,1 ppm und die Toleranzkonzentration bei 1 ppm, Überschreitungsfaktor 2. Ab welcher Konzentration ist nach Ihrer Meinung erweiterte PSA zu tragen. Zum Einsatz kommen würde eine Vollgesichtsschutzmaske mit AX- Filter. Für eine entsprechende Auskunft von Ihrer Seite wäre ich sehr dankbar. Freundliche Grüße Gerhard Pietzonka Brandoberinspektor
Mit den gemessenen Konzentrationen zwischen 0,5 bis 1 ppm liegt nach TRGS 910 und TRGS 513 ein mittleres Risiko vor (Bereich zwischen Akzeptanz- und Toleranzkonzentration). Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten auf jeden Fall Atemschutz zur Verfügung zu stellen. Bei Auftreten von Expositionsspitzen (kurzfristige Überschreitung der Toleranzkonzentration) muss der Arbeitgeber den Beschäftigten die Verwendung von filtrierenden Halbmasken mit Filtervorsatz AX verpflichtend vorschreiben. Wenn sichergestellt ist, dass keine Expositionsspitzen auftreten ist für die Um- und Ausbauarbeiten der Einsatz von Atemschutz nicht erforderlich. Wenn aber die Beschäftigten Atemschutz tragen wollen, ist ihnen der entsprechende Atemschutz zur Verfügung zu stellen.

Bartz Chemie 03.08.2016 14:25:29
Liebes GESTIS-TEAM, erstmal vielen Danke für die lange Zeit in der Ihr Stoffdaten bereitstellt! Zudem eine ganz triviale Frage: Die angegebene Siedepunkte (Bsp. Dimethylsulfid, CAS:75-18-3) beziehen sich immer auf Umgebungsdruck (1013 hPa)? Wenn bei einem anderen Druck gemessen wurde, wird dieser dann auch angegeben (Bsp. BP=20°C bei 980 hPa)?
Sie vermuten richtig. In der Regel wird der Siedepunkt bei Normaldruck angegeben (1013 hPa). Bei abweichenden Bedingungen erfolgt eine entsprechende Angabe des Druckes.

S3 Handel 29.07.2016 21:35:16
Unter dem Eintrag für Essigsäure findet sich die Info, dass Essigsäure in gefährlicher Weise mit Eisessig reagieren kann. Da beide Begriffe das gleiche bezeichnen erscheint dies irgendwie falsch.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Unsere Angaben zu den gefährlichen Reaktionen stammen aus dem Handbuch „Gefährliche Chemische Reaktionen“ von Roth und Weller, erschienen im ecomed Verlag. Darin werden gefährlich verlaufene chemische Umsetzungen, die beobachtet wurden oder in der Literatur beschrieben sind, dargestellt. Wir zitieren hier nur Angaben aus der Literatur ohne sie zu interpretieren oder zu bewerten. Da wir diese Angabe aber auch nicht nachvollziehen können, nehmen wir sie aus dem Datenblatt heraus. Die Änderung sehen Sie nach dem nächsten Update.

S3 Handel 27.07.2016 21:47:29
Sehr nützliche und gelungene Datenbank. Eine Anmerkung zu Dibrommethan CAS 74-95-3: Die Lagerklasse wird mit 6.1 (akute Toxizität Kategorie 3 oder chronisch) angegeben. Dies passt nicht zur (meiner Meinung nach) korrekten GHS-Kennzeichnung H332 (akute Toxizität, Kategorie 4, Einatmen). Wir führen die Chemikalie aktuell in Lagerklasse 10-13.
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben Recht, Lagerklasse 10-13 ist korrekt. Sie sehen die Korrektur nach dem nächsten Update in wenigen Tagen.

Jörg Rosenbruch Europäische Schule Karlsruhe Schule 27.07.2016 13:10:38
Calciumhypochlorid: spezifische Konzentrationsgrenze: ... STOT einm. 3; H335: C >= 3 % H335 - wird nicht bei den H-Sätzen aufgeführt und damit auch keine Gefahreneinstufung STOT. Fehlt dieser Eintrag oder ist die Konzentrationsgrenze falsch?
Ja, Sie haben völlig Recht, da ist uns ein Fehler unterlaufen: STOT SE 3; H335 gehört hier nicht hin. Wir haben den Fehler korrigiert. Im Internet sehen Sie die Änderung nach dem nächsten Update in wenigen Tagen.

H.-Jürgen Janßen, Geberit Int. AG 27.07.2016 08:32:50
Leider funktioniert Zugriff zur Stoffdatenbank immer noch nicht. --> Meldung: Diese Seite kann nicht angezeigt werden.
Die GESTIS-Stoffdatenbank und die GESTIS-Biostoffdatenbank sind wieder am Netz. Falls Sie noch eine Fehlermeldung erhalten, löschen Sie bitte Ihren Cache-Speicher, evtl. auch auf vorgeschaltetem Server.

Klüner / UK NRW Berufsgenossenschaft 26.07.2016 07:58:36
Zurzeit kann leider die Datenbank nicht geöffnet werden, es erfolgt die Fehlermeldung "Seiten Ladefehler" und "Netzwerk-Zeitüberschreitung". Das Problem bestand schon gestern.
Seit gestern ist der Zugriff auf die GESTIS-Stoffdatenbank gestört. Wir hatten gestern vom Provider die Information bekommen, dass alles wieder innerhalb von 24 Stunden laufen soll. Bitte sehen Sie von diesbezüglichen Anfragen ab. Wir können nichts tun, um die Wiederinstandsetzung zu beschleunigen.

Sprenger 21.07.2016 09:24:21
Ich möchte vorschlagen, den LD50(oral/rat) von "Natriumnitrit", CAS:7632-00-0, von 180 mg/kg auf 85 mg/kg zu reduzieren, gemäss Fundstelle "Lewis, R.J. Sr. (ed) Sax's Dangerous Properties of Industrial Materials. 11th Edition. Wiley-Interscience, Wiley & Sons, Inc. Hoboken, NJ. 2004., p. 3266". Dazu passt eine publizierte LDlo(oral/human) von 71 mg/kg, wie in Fundstelle "Toxicology of Drugs and Chemicals, Deichmann, W.B., New York, Academic Press, Inc., 1969" publiziert. Die Gefahrguteinstufung der "Natriumnitritlösung, 40%" als "UN3287" der "BAM" basiert auf dem LD50(oral/rat) 85 mg/kg. Der von GESTIS publizierte LD50(oral/rat) von 180 mg/kg führt bei der Gefahrguteinstufung der "Natriumnitritlösung, 40%" immer wieder zu langen, fruchtlosen Diskussionen.
Wir haben den LD50 oral Ratte auf 85 mg/kg geändert. Der Wert von 180 mg/kg ist u.a. auch im Registrierungsdatensatz bei der ECHA zu finden. Die Änderung erscheint in ca. einer Woche im Internet.

Herbert Desel / Bundesinstitut für Risikobewertung Klinische Toxikologie 18.07.2016 21:30:37
Die Strukturformel von 2705-87-5 (CAS 2705-87-5) scheint mir falsch zu sein, Die Cyclohexylgruppe sollte eher in 3-Posiition der Säure stehen. Ich bitte um Prüfung.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Formel korrigiert. Im Internet sehen Sie diese Änderung nach dem nächsten Update in ca. 1 Woche

A. Pitzschel, CSB GmbH 14.07.2016 10:26:04
Dibutylzinndilaurat, CAS 77-58-7 Die Transporteinstufung mit UN2788 erscheint mir falsch. Der Stoff ist nicht giftig und daher auch kein giftiges Gefahrgut. Richtig wäre hier die UN3082 (siehe auch REAch-registrierung). Freundliche Grüße, A. Pitzschel
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die UN-Nr. 2788 ist stammt von einem Hersteller der den Stoff auch als giftig einstuft. Aber auch die im Registrierungsdatensatz angegebene Nummer ist nicht korrekt. Dibutylzinndilaurat ist u.a. als ätzend eingestuft (H314). Deshalb ist nach Gefahrgutrecht die Klasse 8 erforderlich. Wir werden die UN-Nr. 3265 (Ätzender saurer organischer flüssiger Stoff, n.a.g.) von Sigma Aldrich übernehmen, von denen wir auch die GHS-Einstufung zitieren. Die Änderung erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 09.07.2016 20:20:18
Bei Molybdän-Nickeltetraoxid hat sich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen. Als anderer Name müsste es Nickelmolybdat heissen (das b fehlt).
Vielen Dank für Ihre Hinweise. Das "b" wird ergänzt. Da die Datenzusammenstellung für das nächste Update bereits erfolgt ist, erscheinen die Änderungen erst in ca. zwei Wochen im Internet.

Roland 09.07.2016 20:10:11
Die als Quelle für die GHS-Einstufung angegebenen Hersteller (Sigma und Alfa) von Ammoniumtetrafluoroborat weisen den Stoff als korrosiv aus, GESTIS gibt ungefährlich an. Ist die Einstufung der Hersteller falsch oder ist diese neu ?
Sigma Aldrich hat die Einstufung für diesen Stoff geändert. Aber im Sicherheitsdatenblatt findet man zur Ätz-/Reizwirkung leider nur die Angabe „keine Daten verfügbar“. Uns liegen zu dem Stoff auch keine arbeitsmedizinischen Daten vor. Dagegen scheint Kaliumtetrafluoroborat besser untersucht zu sein. Auszug aus der Arbeitsmedizin: Ca. 100 mg des Feststoffes riefen am Kaninchenauge eine minimale bis mäßige Reizung der Bindehaut hervor, während Hornhaut und Iris unbeeinflusst blieben. Da die Reizung innerhalb 24 bis 48 Stunden reversibel war, erfolgte eine Bewertung als nicht reizend. In einer Prüfung auf hautreizende Wirkung nach OECD-Richtlinie 404 an Kaninchen erwiesen sich 500 mg der mit 0,5 ml Wasser angeteigten Substanz nach 4-stündigem semiokklusivem Kontakt als nicht reizend (primärer Reizindex nach Draize: 0,0).[08021]…/ Im Gegensatz zu der in der Sekundärliteratur mitunter vertretenen Auffassung, dass Fluoroborationen eine latente Quelle frei verfügbaren Fluorids darstellen, sollte deshalb das Fluoroborat als eigenständiges komplexes Anion angesehen werden, das keineswegs mit Fluorid gleichzusetzen ist.[99999]. Wir werden zukünftig die Herstellereinstufung der Firma Merck mit „Kein gefährlicher Stoff nach GHS“ zitieren.

Roland 09.07.2016 18:15:53
In der ersten Formel von Ammoniumtetrachloroplatinat fehlt glaube ich eine 2 nach dem Ammonium.
Sie haben Recht. Die 2 wird ergänzt.

Roland 07.07.2016 09:44:59
Was ist der Unterschied zwischen den beiden Einträgen Nickel-Titantrioxid (CAS: 12035-39-1) und Nickel-Titanoxid (CAS: 12653-76-8), wenn doch beide meiner Meinung nach Nickeltitanat NiTiO3 beschreiben ?
Mit der CAS-Nummer 12035-39-1 wird das stöchiometrische NiTiO3 bezeichnet, also Nickel-meta-titanat oder Nickel-Titantrioxid. Neben der Meta-titansäure TiO(OH)2 gibt es aber auch noch die Ortho-titansäure Ti(OH)4 oder TiO2*2H2O, die sich beim Kochen pH-abhängig in Meta-titansäure umwandelt. Wenn man Titansäuren mit Laugen versetzt und eindampft erhält man nichtstöchiometrische Verbindungen, die in dem vorliegenden Fall als Nickel-Titanoxid mit der CAS-Nummer 12653-76-8 bezeichnet werden. Kurz gefasst: Ni : Ti : O = 1 : 1 : 3 (12035-39-1) oder Ni : Ti : O = x : y : z (12653-76-8 ). Wir werden den Unterschied in der GESTIS-Stoffdatenbank bei den Formeleinträgen klarstellen, zu sehen nach dem nächsten Update.

Koll Universität 05.07.2016 15:53:07
Xylol mit der CAS Nr. 1330-20-7 wird nur als GHS 02 und 07 eingestufft, allerdings bei den Firmen Roth, Hedinger u.a. auch als GHS 08. Wer hat denn nun recht?
Alle haben Recht. Das ist ja gerade der Witz, den uns die EU mit der CLP-Verordnung beschert hat. Nach Anhang VI dieser Verordnung ist das Xylol-Isomerengemisch mit H226, H332*, H312* und H315 eingestuft. Also nur GHS02 und GHS07. Die Sternchen bedeuten Mindesteinstufung. In der Registrierungsdatenbank der ECHA wird diese veraltete und unvollständige Einstufung als „harmonised“ bezeichnet. Dann gibt es die „self classification“ mit H226, H312, H304, H315, H319, H335, H332 und H373, also GHS02, GHS08 und GHS07. Diese Einstufung werden wir auch in die GESTIS-Stoffdatenbank übernehmen (zu sehen nach dem nächsten Update). Die Krönung ist jedoch der Blick in das sogenannte „Classification & Labelling Inventory“ der ECHA. Dort ist auch für das Xylol-Isomerengemisch alles Mögliche zu finden, z.B. die „harmonisierte“ Einstufung (ohne Sternchen) von über 3000 Registranten, die „self classification“ in den verschiedensten Varianten von über 900 Registranten bis hin zu „not classified“ von immerhin 72 Registranten, die auch noch als „joint entry“ markiert sind. So erzeugt man maximale Verwirrung, liebe ECHA.

Roland 04.07.2016 18:13:36
In der 4. ATP sind einige P-Sätze entfernt worden, z.B. P281. Ich frage mich, warum noch viele der Verbindungen z.B. 1,1-Dichlorpropan bei GESTIS (und dem Hersteller Sigma-Aldrich) noch nicht umgestellt worden sind ? Ich hab in der 4. ATP nachgelesen: Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 1. Dezember 2014 für Stoffe und ab dem 1. Juni 2015 für Gemische. Es steht da zwar auch: Abweichend von Artikel 3 Absatz 2 brauchen Stoffe, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 eingestuft, gekennzeichnet und verpackt und bereits vor dem 1. Dezember 2014 in Verkehr gebracht werden, bis zum 1. Dezember 2016 nicht gemäß dieser Verordnung neu gekennzeichnet und umverpackt zu werden. Aber Sigma-Aldrich bringt ja auf den Markt und hätte dementsprechend umstellen müssen.
Sie haben völlig Recht. Die Fristen für die Umsetzung der 4. ATP sind abgelaufen. Da wir in GESTIS Herstellereinstufungen zitieren, können wir die nicht mehr gültigen P-Sätze nicht einfach streichen oder ersetzen. Es kann natürlich auch vorkommen, dass vom Hersteller bereits eine geänderte Einstufung vorliegt. Darüber werden wir nicht informiert, wir können nur turnusmäßig die Einstufungen auf Aktualität prüfen. Wir werden versuchen Eintragungen mit nicht mehr gültigen P-Sätzen durch andere Einstufungen zu ersetzen, aber bei der Auswahl steht die Qualität der Gefahrenhinweise im Vordergrund und nicht die Sicherheitshinweise.

technik-dienst.eu technischer Service 17.06.2016 21:33:16
Die Stoffdatenbank ist für MSR Fach-Kräfte sehr hilfreich und lehrreich, wie auch gute Orientierung um handlungssichere Entscheidungen beim Umgang und Notlagen. Gerade Berufsgruppen, die alltäglich mit verschiedensten Substanzen in Kontakt oder diesen ausgesetzt werden könnten, sollte diese Stoffdatenbank ein regelmäßiger Besuch wert sein. Es ist wichtig allen Bürgen insbesondere betroffene Fachleute ohne Hürde diese Datenbank zu erhalten; ... sehr wertvoll ! Danke.
Vielen Dank für das Lob. Wir hoffen doch sehr, dass es unsere Datenbank noch lange gibt.

Dr. Rüdiger Czeranka/Melos GmbH 13.06.2016 10:44:01
Polychlorkupferphthalocyanin CAS-Nr. 1328-53-6 hat laut UBA-Datenbank die WGK 1 (Nr. 8147). Angeben wird WGK 2.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Wassergefährdungsklasse entsprechend geändert. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Sprenger 10.06.2016 13:55:20
Bitte überprüfen Sie den Wert der Zündtemperatur beim Stoff "Ethylacetat" (CAS:141-78-6). Sowohl in der ECHA-Datenbank wie auch bei der NIOSH wird eine Zündtemperatur von 427°C angegeben, anstelle der 470°C in der GESTIS-DB. Somit wäre die angegebene Temperaturklasse "T1" in der GESTIS-DB nicht mehr haltbar. Vielen Dank für Ihre Hilfe! http://www.cdc.gov/niosh/ipcsneng/neng0367.html
Die von uns zitierte Zündtemperatur von 470 °C stammt von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Wir haben nochmals bei den Experten von der PTB nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass die Zündtemperatur 470 °C 1997 im Kenngrößenlabor der PBT bestimmt wurde. Bei dem Wert 427°C handelt es sich um eine Angabe aus dem Jahr 1949 aus den USA. (Titel: Fire-hazard Properties of certain Flammable Liquids, Gases and Volatile Solids; Journal: National Fire Protection Association; Boston, Mass., USA).

Malteser-Apotheke 03.06.2016 14:22:25
Ihre Datenblätter zum Punkt Erste Hilfe Maßnahmen bei Augenkontakt mit ätzenden Substanzen (e.g. Laugen und Säuren): wie sieht es juristisch aus, nachdem es zu einem irreversiblen Augenschaden durch Augenverätzung gekommen ist, wenn der Schaden erheblich geringer ausgefallen wäre, wenn statt Wasser/Kochsalzlösung eine geeignetere Spüllösung vom Arbeitgeber vorgehalten worden wäre. Nach Stand der medizinischen Wissenschaft und Vorgabe medizinischer Leitlinien zum Thema Augenverätzungen gibt es klare Empfehlungen. In Ihrer Datenbank finde ich nur den allgemeinen Begriff "Augenspülung", aber ein epfohlenes Agens. In den Sicherheitsdatenbättern der Firmen finde ich häufig nur "Spülen mit Wasser" Aus Arbeitsschutzsicht sollen Schäden verhindert oder, wenn dies nicht geht, zumindest minimiert werden. Wie ist das mit der Aussage in Ihren Datenblättern und den Sicherheitsdatenblättern zu vereinbaren? Ich bitte um Ihre Stellungnahme zu diesem Thema. Mit freundlichen Grüßen Dr. Eva-Maria Wichtmann
Die Daten zur Ersten Hilfe werden jeweils in Zusammenhang mit den arbeitsmedizinisch/ toxikologischen Informationen erstellt und geben die in der Literatur zum Bearbeitungszeitpunkt verfügbaren Informationen zu den für den Einzelstoff empfohlenen Maßnahmen wieder. Berücksichtigt werden hierbei insbesondere die von WHO/IPCS- und BG-Gremien herausgegebenen Empfehlungen für Einzelstoffe/Stoffgruppen, Informationen des BfR und weitere Fachliteratur bzgl. der Notfallbehandlung nach Kontakt mit Chemikalien. Die Anwendung spezieller Spüllösungen zur Augenspülung ist in den letzten Jahren in Beratergremien und in der Literatur immer wieder kontrovers diskutiert worden. Sofern die Empfehlung für den Einsatz eines Augenspülmittels zum Bearbeitungszeitpunkt Substanz-bezogen unstrittig war, wurde sie in die Gestis-Datenblätter aufgenommen. Diese Eindeutigkeit trifft allerdings nur für relativ wenige Stoffe zu, zumal international fast ausschließlich die Spülung mit Wasser oder physiol. Kochsalzlösung empfohlen wird. Auch national wird aus beruflicher Erfahrung für die meisten Stoffe die unverzügliche und anhaltende Spülung mit viel Wasser weit in den Vordergrund gestellt, weil die Bereitstellung von Spüllösungen (evtl. sogar mehrerer) in der notwendigen Qualität und Menge, unmittelbar greifbar an allen dafür in Frage kommenden Arbeitsplätzen an Grenzen stößt, ein Zeitverzug aber unbedingt vermieden werden muss. Siehe hierzu unter https://www.bgrci.de/fileadmin/BGRCI/Downloads/DL_Praevention/Fachwissen/Erste_Hilfe/214-13_Leitlinie_Sp%C3%BClfl%C3%BCssigkeiten.pdf So wird auch im gültigen Merkblatt M004 „Reizende Stoffe, Ätzende Stoffe“ der BG RCI (Ausgabe 2013) ausschließlich die Augenspülung mit Wasser zur Ersthilfe empfohlen. Letztendlich obliegt es dem beratenden Arbeitsmediziner anhand der jeweils konkreten Situation am Arbeitsplatz und mit aktueller fachlicher Expertise zu empfehlen, ob die Bereitstellung einer Spülflüssigkeit zur Augenspülung vorteilhaft ist.

CSB GmbH 02.06.2016 09:19:56
Eisen(III)-chlorid bzw. Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, EG-Nr. 231-729-4 auf Ihrer Seite unter Vorschriften geben Sie die Einstufung u.a. mit H317, Quelle, ECHA an. Dort wird der H317 nicht ausgewiesen. Last Update: 17 May 2016. Bitte korrigieren, Danke. freundliche Grüße, A. Pitzschel
Bei der ECHA sind für Eisen(III)-chlorid zwei Einstufungen hinterlegt. Einmal mit und einmal ohne H317. Wir haben uns für die Einstufung mit H317 entschieden. Grund für diese Einstufung ist die nicht unübliche Verunreinigung mit Nickelsalzen (hauptsächlich Nickelchlorid) >= 0,01%.. Wir werden einen entsprechenden Vermerk unter dieser Einstufung hinzufügen, dass der H-Satz H317 entfällt, wenn die Nickelverunreinigung unter 0,01% liegt. Dieser Hinweis erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Roland 24.05.2016 22:07:12
Bei Magnesiumsilikat handelt es sich leider um eine Stoffgruppe. Ich bin mir da jetzt nicht sicher wie man da am besten vorgeht, weil als Quellen Alfa und Sigma genannt werden. Nur gibt Alfa die Daten von Magnesiumorthosilikat und Sigma die von Magnesiummetasilikat an. Damit steht da jetzt die Formel von Magnesiummetasilikat und die physikalischen Daten von Magnesiumorthosilikat. Das Problem ist wohl das die CAS Nummer ein unspezifiziertes Magnesiumsilikat meint. Wie auch immer vermute ich, dass Magnesiumsilikate (darunter auch Talk) allgemein unbedenklich sind (bis auf die üblichen Staubgefahren). Gibt es dafür eine allgemeine toxikologische Untersuchung ?
Die CAS-Nummer 1343-88-0 steht weniger für eine Stoffgruppe, sondern für Magnesiumsilikat, das abhängig von der Herkunft und Herstellung in wechselhaften Zusammensetzungen erhalten wird. Im Registrierungsdatensatz der Hersteller bei der ECHA wird die Zusammensetzung folgendermaßen dargestellt: MgO * x SiO2 (x = 1.4 - 4). Wir werden das ebenfalls so übernehmen und auch die phys.-chemischen Daten aus dem Registrierungsdatensatz zitieren. Für zahlreiche weitere, z.B. in Wikipedia aufgeführte CAS-Nummern verschiedener konkreter Magnesiumsilikate sind kaum Daten vorhanden, so dass wir diesbezüglich keine konkretisierende Bearbeitung vornehmen können. Magnesiumsilikate sind abgesehen von den üblichen Staubgefahren dann gesundheitlich unbedenklich, wenn in ihnen kein Asbest nachgewiesen werden kann. Talk ist dann unbedenklich, wenn es nicht in Faserform vorliegt.

Jörg Rosenbruch Europäische Schule Schule 13.05.2016 09:33:56
Bei Phthalsäureanhydrid sind die P-Sätze P304+P340 und P304+P341 angegeben. Da P304+P341 nicht mehr existiert, denke ich, dass er beim Ersetzen durch P304+P340 vergessen wurde zu löschen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Kombination P304 + P341 gelöscht. Im aktuellen SDB entfällt weiterhin der P-Satz P313. Die Korrektur erscheint nach dem nächsten Update im Internet.

Raiden 12.05.2016 11:31:24
Kann Mann dieses Programm Nicht auch als offline-Programm zum download Anbieten Ansonsten eine Gute Website :-)
Vielen Dank für das Lob. Nein es gibt ganz bewusst keine Offline-Version, weil wir ständig an unserer Datenbank arbeiten, sodass innerhalb kürzester Zeit jede Offline-Version nicht mehr „up to date“ wäre.

Sprenger 09.05.2016 17:38:51
Beim Stoff "Thionylchlorid" (CAS: 7719-09-7) schlage ich vor, die Lagerklasse von 8B (nicht brennbare ätzende Stoffe) auf Lagerklasse 6.1D (nicht brennbare, giftige oder chronisch wirkende Gefahrstoffe) zu ändern, wegen der Einstufung und Kennzeichnung "H331: Giftig bei Einatmen" bzw. "EUH029: Entwickelt bei Berührung mit Wasser giftige Gase."
Vielen Dank, Ihr Vorschlag ist angenommen. Die Änderung erscheint aber erst in ca. zwei Wochen im Internet da der Auslesevorgang für das nächste Update bereits abgeschlossen ist.

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